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Mittwoch, den 24. Jul 2024
 
 
 
Markante Ereignisse

Caracas–Sierra Leone bekundete während des Regionalseminars der C24 für die Karibik, das vom 14. bis zum 16. Mai 2024 in Caracas zustande kam, seine Unterstützung zu Gunsten von der vonseiten des Königreichs Marokko unterbreiteten Autonomieinitiative zwecks der  definitiven Beilegung des Regionalkonflikts rund um die marokkanische Sahara.




Der stellvertretende ständige Vertreter Sierra Leones bei den Vereinten Nationen, der Botschafter Herr Amara SOWA, verwies darauf, dass sein Land der Autonomieinitiative unter die Arme greife, die der Sicherheitsrat in dessen sukzessiven einschlägigen Resolutionen bezogen auf den Jahrgang 2007 als ernsthaft und glaubwürdig benannte.

Gleichzeitig würdigte der sierra-leonische Diplomat die sozioökonomische und infrastrukturelle Entwicklung in den südlichen Provinzen des Königreichs Marokko, unterstreichend, dass diese Dynamik das Erstarken der lokalen Population und die Verbesserung der Indikatoren der menschlichen Entwicklung in dieser Region begünstigt habe.

Er würdigte überdies die Beteiligung an diesem Regionalseminar vonseiten von Vertretern der marokkanischen Sahara, die bei den Wahlen vom 8. September 2021 demokratisch wiedergewählt worden sind.

Herr SOWA brachte darüber hinaus die unerschütterliche Unterstützung seines Landes zu Gunsten von dem  Prozess auf politischem Wege zur Sprache, der unter der Ägide des UNO-Generalsekretärs mit der Unterstützung seines persönlichen Gesandten für die marokkanische Sahara, Herrn Staffan de Mistura, durchgeführt wird, darauf abzielend, eine realistische, pragmatische, dauerhafte und politische Lösung erzielen zu dürfen, welche für beide Parteien  akzeptabel sei und welche auf dem Kompromissgeist beruhe.

In diesem Zusammenhang betonte der Diplomat, dass Sierra Leone die Wiederaufnahme des Prozesses der Gespräche am runden Tische im gleichen Format und mit den gleichen Beteiligten gemäß der Resolution 2703 des Sicherheitsrats unterstütze und davon felsenfest überzeugt sei, dass dieser Prozess die Kommunikation verbessern dürfte und eine Lösung auf friedensstiftendem Wege dieses Regionalkonflikts nach sich führen würde.

Der stellvertretende ständige Vertreter Sierra Leones bei den Vereinten Nationen pries überdies die Rolle der Regionalkommissionen des Nationalen Menschenrechtsrats in Laâyoune und in Dakhla sowie die Interaktion des Königreichs Marokko mit den Sonderverfahren des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen, wie es in der Resolution Nr. 2703 des Sicherheitsrates klar herausgestellt wird.

Mit Bezug auf die humanitäre Lage in den Lagern Tinduf, im Südwesten Algeriens, forderte der Diplomat die Registrierung und die Zählung der Population dieser Lager ein.

Er brachte auch die Unterstützung seines Landes zu Gunsten von der  MINURSO und zu Gunsten von deren Beitrag zur Schaffung und zur Aufrechterhaltung der Ruhe und der Stabilität in dieser Region zum Ausdruck, die Notwendigkeit unterstreichend, der Mission weiterhin bei der Ausübung ihrer Funktionen zur Überwachung des Waffenstillstands unter die Arme greifen zu haben, wie es in der Resolution Nr. 2703 des Sicherheitsrats eingeplant ist.

Er forderte außerdem die Einhaltung des Waffenstillstandsabkommens ein, darauf verweisend, dass jeder Verzicht auf dieses Abkommen einen Verstoß den vonseiten des Sicherheitsrates verabschiedeten  Resolutionen entgegen und ein Hindernis für die Wiederaufnahme des Prozesses auf politischem Weg darstelle.

Zum Schluss möchte ich etliche Parteien dazu auffordern, sich in Gutgläubigkeit und im Geiste des Kompromisses im derzeitigen  Prozess auf politischem Weg engagieren zu haben.

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-

 

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