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Mittwoch, den 24. Jul 2024
 
 
 
Markante Ereignisse

Caracas–Die Union der Komoren bekundete während des Regionalseminars der C24 für die Karibik, die vom 14. bis zum 16. Mai 2024 in Caracas, in der Republik Venezuela, zustande kam, ihre Unterstützung zu Gunsten vom vonseiten des Königreichs Marokko unterbreiteten Autonomieplan zwecks der definitiven Beilegung des Regionalkonflikts rund um die marokkanische Sahara.



„Die Union der Komoren greift zur Gänze der marokkanischen Autonomieinitiative unter die Arme“, unterstrich ihr ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, der Botschafter Herr Issimail CHANFI, feststellend, dass diese Autonomieinitiative, die vonseiten des Sicherheitsrates als seriös und glaubwürdig beschrieben worden ist, im Einklang mit den UNO-Resolutionen stehe, und eine Lösung darstelle, welche auf dem Kompromissgeist beruhe.

Der komorische Diplomat würdigte das Engagement und die beständigen Anstrengungen des persönlichen Gesandten des UNO-Generalsekretärs für die marokkanische Sahara, Herrn Staffan de Mistura, den Prozess auf politischem Wege unter der exklusiven  Ägide des Generalsekretärs der Vereinten Nationen wiederbeleben zu beabsichtigen, darauf verweisend, dass sein Land die Wiederaufnahme der Gespräche am runden Tische der Resolution 2703 des Sicherheitsrats nach einfordere.

In diesem Zusammenhang unterstrich er, dass das Engagement etlicher Parteien zu Gunsten von einer politischen, realistischen, pragmatischen und dauerhaften Lösung dieses Regionalkonflikts rund um die marokkanische Sahara von ausschlaggebender Bedeutung sei.

Er begrüßte überdies die Einweihung eines Generalkonsulats in Laâyoune auf Betreiben seines Landes, die wachsende Anzahl von Generalkonsulaten arabischer, afrikanischer, amerikanischer und asiatischer Staaten sowie die beträchtliche Anzahl internationaler Organisationen klar herausstellend, die sich in den südlichen Provinzen des Königreichs Marokko niederließen.

„In diesem Raum, der gleichzeitig mediterran, atlantisch und afrikanisch ist, wird das wachsende Interesse an der Region sicherlich dazu beisteuern, die wirtschaftlichen und sozialen Möglichkeiten verbessern und erstarken zu dürfen“, behauptete er,  fortfahrend, dass die marokkanische Sahara ein „wahrhaftiges Zentrum“ für die Entwicklung und für den Einfluss in dieser Region darstelle.

Der komorische Botschafter gratulierte dem Königreich Marokko zu dessen „sehr lobenswerten“ Errungenschaften im Bereich der Menschenrechte, wie es in den Resolutionen des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen hervorgehoben und gepriesen wird.

In diesen Resolutionen wird tatsächlich die Verstärkung der Rolle der Regionalkommissionen des Nationalen Menschenrechtsrates in Laâyoune und in Dakhla in den Vordergrund gespielt, die bilaterale Zusammenarbeit mit dem Amt des Hohen Kommissars für Menschenrechte, mit den Vertragsorganen des Menschenrechtsrats und mit den Verfahren des Menschenrechtsrates hervorhebend, rief er die Erinnerung daran wach.

Der Redner verwies auch darauf, dass sein Land die Einhaltung des Waffenstillstands vonseiten des Königreichs Marokko sehr begrüße und die anderen Parteien dazu auffordere, in die gleichen Fußtapfen treten zu haben.

Herr CHANFI verwies auf die besorgniserregende Situation in den Lagern Tinduf, im Südwesten Algeriens,  die „wiederkehrenden“ und „unannehmbaren“ Verletzungen der Rechte der abgeschotteten Bevölkerungsgruppen, im vorliegenden Falle von Frauen und von Kindern, an den Pranger stellend.

„Wir unterstrichen die Bedeutung einer umfassenden Volkszählung und einer Registrierung dieser Bevölkerungsgruppen in Übereinstimmung mit den internationalen Standards“, betonte er zum Schluss.

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-

 

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