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Mittwoch, den 24. Jul 2024
 
 
 
Markante Ereignisse

Abidjan–Die im Südwesten Algeriens gelegenen Lager Tinduf stellen „eine Spannungsquelle und eine Zeitbombe“ dar und bedrohen die Sicherheit der Region, schreibt die ivorische Zeitung „Le Mandat“.




Diese Region ist bereits von ernsthaften Herausforderungen befallen, im vorliegenden Falle vom Terrorismus, der in mehreren Staaten der Sahel-Sahara-Zone Hunderte zivile Opfer zustande bringt, unterstrich der Autor des am Donnerstag veröffentlichten Artikels mit dem Titel „Terrorismus und Kriminalität nehmen in der Sahelo-Sahara-Zone zu.“

Mehreren internationalen Experten zufolge, fügte die ivorische Zeitung hinzu, gelten die Lager Tinduf als Reserve für die Rekrutierung von Terroristen für verschiedene in dieser Region aktive Terrororganisationen, mit dem Segen und der besoldeten Duldung der Führer der Front Polisario.

Die Zeitung betonte überdies, dass die Verantwortlichen der Front Polisario auf Befehl des Militärregimes eines Landes agieren, das dieser sogenannten Einheit weiterhin etliche notwendige politische, diplomatische, finanzielle und militärische Unterstützung zugewährt.

„Ungefähr eine Billion Dollar (Billionen) wurden von diesem Land zum Schaden seiner eigenen Population verschwendet, zwecks dessen  diese verlorene Sache unterstützen und fünfzig Jahre des Leidens und des Schmerzes aufrechterhalten zu dürfen, die der isolierten Population der Lager Tinduf zugefügt werden, indem sie ihnen ihre Freiheit, ihre grundlegendsten Rechte auf Bewegungs-und-Meinungsfreiheit und auf ein würdevolles Leben entbehrt haben“, immer  der Tageszeitung zufolge.

Und darauf zu verweisen, dass diese Situation seit Jahrzehnten von der internationalen Gemeinschaft an den Pranger gestellt wird, ohne dass eine genaue Zählung der besagten „Flüchtlinge“ durch den Hohen Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) durchgeführt worden ist, was weiterhin dem gleichsteht, dass dieses destabilisierende Regime seine Wut dem Königreich Marokko entgegen Luft mache, und dies im Verhältnis zu dessen Entschlossenheit, weiterhin als Quelle der Unterstützung und der Finanzierung etlicher Bewegungen fungieren zu dürfen, die Hass, Zerstörung und Angriffe auf die Sicherheit mehrerer Staaten des Kontinents befürworten, und dass die Front Polisario seit fast fünf Jahrzehnten Spaltung, Chaos und Gewalt auf unserem Kontinent, im Besonderen in der Sahel-Sahara-Zone, verursache.

In diesem Zusammenhang habe die Front Polisario mehreren Quellen aus aller Welt nach Allianzen mit den Geheimdiensten und mit den in der Sahel-Sahara-Zone aktiven Terrorgruppen geschmiedet, fuhr der Autor des Artikels fort.

„Um sich finanzieren bzw. ihre Führer bereichern zu dürfen, beteiligt sich die Front Polisario aktiv am Menschenhandel mit afrikanischen Migranten, am Schmuggel aller Art und nutzt die Verbreitung und Fülle von Waffen aus, die sich aus dem internationalen Handel in der Sahel-Sahara-Zone ergeben, bemerken die ivorischen Medien.

Es wird auch dokumentiert, dass mehrere ihrer Mitglieder sich terroristischen Bewegungen angeschlossen haben, um die destruktive Agenda dieser Marionetteneinheit umsetzen zu dürfen, die das Königreich Marokko und andere Staaten in der Subregion (in Mali, Niger, Burkina Faso) ins Visier nimmt, verweist dieselbe Quelle darauf,  feststellend, dass diese Ausrichtung durch die große Anzahl aggressiver Erklärungen veranschaulicht wird, die vonseiten der  Vertreter der Front Polisario während ihrer „Konferenzen“ abgegeben werden und welche das Begehen terroristischer Handlungen dem Königreich Marokko entgegen einfordern.

Die Zeitung kommt zu dem Schluss, dass die Front Polisario durch die Stimme des Sogenannten Herrn El Bachir Mustapha Sayed, Mitglied des sogenannten „Nationalsekretariats der Front Polisario“, in einer ernsthaften Entwicklung einen klaren Aufruf zur Durchführung von Terroranschlägen in der marokkanischen Sahara ins Leben gerufen hat.

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