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Samstag, den 15. Jun 2024
 
 
 
Auf der ersten Seite des CORCAS

Addis Abeba–Die Frage der marokkanischen Sahara stehe nicht mehr auf der Tagesordnung der Afrikanischen Union, des 37. Gipfeltreffens der Staats-und-Regierungsoberhäupter, des obersten Gremiums dieser  panafrikanischen Institution, da weder Bezug zur nationalen Frage genommen noch sie zur Erwähnung gebracht worden ist, bekräftigte der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland lebenden Marokkaner, Herr Nasser Bourita.




Seit der Rückkehr des Königreichs Marokko unter der aufgeklärten Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI in den Schoss der Afrikanischen Union und nach dem Entscheid Nr. 693 zur Frage der marokkanischen Sahara, welcher auf dem Gipfel der Afrikanischen Union in Nouakchott in 2018 einstimmig verabschiedet worden ist, ist die Frage der marokkanischen Sahara nicht mehr Gegenstand der Afrikanischen Union und stehe also nicht mehr auf deren Tagesordnung, bekräftigte der Minister in einer Presseerklärung anlässlich des 37. Gipfels der Afrikanischen Union, der am Montagmorgen seine Arbeiten zu Ende gebracht hat.

Zur Erinnerung: Der Entscheid Nr. 693 zur Frage der marokkanischen Sahara, der auf dem Gipfel in Nouakchott in 2018 einstimmig verabschiedet worden ist, stellt die exklusive Zuständigkeit der Vereinten Nationen zu Gunsten von der nationalen Frage klar heraus.

Etliche Berichte dieser 37. Tagung des Gipfels der Afrikanischen Union seien nicht Gegenstand einer Erwähnung bzw. einer Bezugnahme auf die Frage der marokkanischen Sahara gewesen, fuhr der Minister fort, der seine Majestät den König Mohammed VI auf diesem Gipfel vertrat.

Auch in den Ansprachen des Vorsitzes der Afrikanischen Union und des Ausschusses der Afrikanischen Union wurde dieses Thema, das in das  ausschließliche Ressort der Vereinten Nationen fällt, nicht zur Erwähnung gebracht.

Die Ansprachen des Vorsitzes der Afrikanischen Union und der Kommission der Afrikanischen Union unterstreichen die wirklichen Probleme des Kontinents und nicht die aus dem Boden gestampften und fabrizierten Konflikte, die darauf abzielten und abzielen, die Spaltungen und die Rückkehr des Kontinents in die Vergangenheit zustande bringen zu dürfen, stellte Herr Bourita die Behauptung davon auf.

Der 37. Gipfel der Afrikanischen Union kommt in einem Kontext zustande, der von mehreren wichtigen strategischen Initiativen ausgeprägt ist, die in den letzten Monaten vonseiten seiner Majestät des Königs Mohammed VI ins Leben gerufen worden sind und stellen Antworten auf verschiedene Herausforderungen dar, denen sich der afrikanische Kontinent zu stellen hat, betonte der Minister.

Der Minister verwies im Besonderen auf die Königliche Initiative in  der afrikanischen Atlantikküste, die darauf abzielte, diesen Raum zu Gunsten von einer Chance für die Entwicklung, für den Frieden und für die Stabilität auf dem afrikanischen Kontinent auswachsen lassen zu dürfen.

Diese Königliche Initiative betrifft 23 Staaten mit der Atlantikküste und zielt darauf ab, diese Region zu einem Raum der Zusammenarbeit, der Koordination und der Entwicklung ausmachen zu lassen, fügte Herr Bourita hinzu.

Die andere Königliche Initiative zielte darauf ab, den Staaten der Sahelzone Zugang zum Atlantischen Ozean einräumen und somit eine Antwort auf die Sicherheits-und-Wirtschaftsherausforderungen geben zu dürfen, womit die Sahelzone konfrontiert ist, betonte er.

Vermittels dieser Initiative liefert seine Majestät der König Mohammed VI eine Antwort, im Rahmen der Solidarität, auf eine optimistische Vision und auf die Probleme des Kontinents und im Zuge der Rückkehr der Sahelzone zu ihrer natürlichen Situation als Brücke zwischen dem Norden und dem Süden im afrikanischen Kontinent und zwischen Ost-und-Westafrika.

Diese Initiativen sind heute von großer Bedeutung, um einen beispiellosen Raum auf dem afrikanischen Kontinent zustande bringen zu dürfen, indem wir uns von der Logik der Probleme und des Pessimismus hin zu einer Logik des Aufbaus in einem realistischen und rationalen Rahmen bewegen, der anerkennt, dass es Herausforderungen gäbe, worauf nicht immer reagiert werden dürfte. Diese Herausforderungen seien nicht nur militärisch, sicherheitspolitisch bzw. ausgrenzend, sondern sie seien positive Antworten vermöge integrativer Initiativen, zwecks dessen Lösungen für diese Herausforderungen erzielen zu dürfen, unterstrich der Minister.

„Dieses 37. Gipfeltreffen der Afrikanischen Union bot die Gelegenheit an, diese Königlichen Initiativen und die anderen Initiativen seiner Majestät des Königs Mohammed VI vorstellen zu dürfen“, fügte Herr Bourita hinzu, in diesem Sinne darauf verweisend, dass der Bericht der Kommission der Afrikanischen Union seine Majestät den König Mohammed VI als Anführer der Afrikanischen Union zur Migrationsfrage zur Erwähnung gebracht hat. Die Migration sei eine große Herausforderung für den afrikanischen Kontinent, sagte der Minister.

Die Initiative des Königreichs Marokko zu Gunsten von der Gesundheit und zu Gunsten von der Ernährungssicherheit in der Form der AAA-Initiative, die am Rande von Coop 22 in Marrakesch präsentiert worden ist, zusätzlich zu den drei Klimakommissionen, die auf Betreiben des Souveräns in Stellung gebracht worden sind, um den Klimawandel in der Sahelzone, im Becken des Kongo, im Kongo und in den afrikanischen Inselstaaten angehen zu dürfen, seien während dieser Tagung ebenfalls hervorgehoben worden, sagte der Minister.

Dieses Gipfeltreffen stände im Zeichen der marokkanischen Präsidentschaft des Friedens-und-Sicherheitsrates im Februar und im Zeichen der Vorlage des Berichts in Hinsicht auf die Lage des Friedens und der Sicherheit in Afrika auf Betreiben des Königreichs Marokko im Namen der Mitgliedsstaaten des Rates (Januar-Dezember 2023).

Auf Anweisung seiner Majestät des Königs war diese Tagung durch eine intensive Beteiligung der marokkanischen Delegation und überdies durch die Einweihung des Brunnens gekennzeichnet, den das Königreich Marokko der Afrikanischen Union verschenkt hat und der das authentische marokkanische Erbe als wesentlichen Bestandteil des afrikanischen Erbe im Allgemeinen veranschaulichte, unterstrich der Minister.

Während dieses 37. Gipfels der Afrikanischen Union bekräftigte der Minister, dass das Engagement des Königreichs Marokko zu Gunsten von der Erzielung der Entwicklungsziele in Afrika auf der strategischen Vision seiner Majestät des Königs Mohammed VI beruhe.

Herr Bourita bekräftigte hingegen, dass der Frieden, die Sicherheit und die Entwicklung Hand in Hand gehen, weshalb ein ganzheitlicher, integrierter und mehrdimensionaler Ansatz wichtig sei, der auf einer engen Überschneidung dieser drei Dimensionen beruhe.

Während dieser Tagung bekräftigte der Minister zum Schluss, dass das Königreich Marokko, für das die palästinensische Frage und Al-Quds Al-Sharif an erster Stelle stehen, seine felsenfeste und klarstehende  Position unter der Führung seiner Majestät des König Mohammed VI, möge Gott ihm Beistand zuteilwerden lassen, in seiner Eigenschaft als Vorsitzenden des Al-Quds-Ausschusses bezog, dessen Engagement zu Gunsten von einer Lösung auf friedensstiftendem Wege bei der Unterstützung und bei der Verfechtung der Palästinenserfrage ausgehend von der international vereinbarten Zwei-Staaten-Lösung bekundend, zwecks dessen einen gerechten und nachhaltigen Frieden im Nahen Osten zustande bringen zu dürfen.

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