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Mittwoch, den 28. Feb 2024
 
 
 
Auf der ersten Seite des CORCAS

Kairo–Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland lebenden Marokkaner, Herr Nasser Bourita, bekräftigte am Mittwoch, dem 06. September 2023 in Kairo, dass die derzeitige Situation in der arabischen Welt, ausgeprägt durch ihre Fragilität und durch ihre Komplexität, nicht die Zeit der Ausbreitung von Spannungskeimen und von Krisen in einem internationalen Wettbewerbsumfeld überwunden werden dürfte, wenn es keine gemeinsame Vision gäbe, die durch einen starken politischen Willen und durch ein wirksames Bekenntnis zu den Grundsätzen der Achtung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen, der nationalen Souveränität und der territorialen Integrität der Staaten gerüstet wird.


Als Vorsitzender des Rates der Liga der arabischen Staaten auf der Ebene der Außenminister stellte Herr Bourita fest, dass „das Königreich Marokko unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI, möge Gott ihn huldigen, somit davon überzeugt sei, dass das Schicksal der arabischen Nation von der Bündelung der Anstrengungen aller ihrer Staaten abhängig ist, und weiterhin felsenfest davon überzeugt sei, dass diese mit Risiken behaftete Situation bar einer gemeinsamen Vision, die durch ein starkes und wirksames Engagement gerüstet wird, nicht überwunden werden dürfte, und dies ohne die Grundsätze der Achtung der gutnachbarschaftlichen Beziehungen, der nationalen Souveränität und der territorialen Integrität der Staaten“.

Es handele sich um eine Vision, die darauf abziele, „echten Chancen für die regionale Partnerschaft und für die Zusammenarbeit förderlich zu sein und die kreativen Ressourcen unserer Staaten bündeln zu haben, die imstande sind, gemeinsame und globale Entwicklungsherausforderungen meistern zu dürfen“, fuhr er fort.

Zu diesem Zweck stellte der Minister die Vision seiner Majestät des Königs Mohammed VI klar heraus, die gemeinsame arabische Zusammenarbeit vorantreiben zu haben, die auf einer „arabischen Solidaritätsstrategie“ beruht, die sich den Herausforderungen zu stellen hat, mit denen arabische Staaten konfrontiert sind, auf einer Reihe von Prioritäten stützend, mit einschließlich auf der Stellungsbringung eines Umfelds, das der Beilegung bilateraler Streitigkeiten förderlich ist, mittels der Untersuchung des Fortschritts gemeinsamer arabischer Maßnahmen und der Identifizierung von Hindernissen, um von vorneherein mit größtmöglichen Anstrengungen für die Schaffung eines Umfelds vorgehen zu dürfen, das der Lösung dieser Streitigkeiten, und dem Erstarken des Vertrauens zugute kommt, ohne das die erwarteten Ziele und die Reaktion auf die Bestrebungen der Völker in Bezug auf Einheit, Harmonie und auf Würde nicht erreicht werden dürften, stellte er die Behauptung davon auf.

Herr Bourita unterstrich überdies das Erfordernis, politische Fragen und Entwicklungsherausforderungen in Einklang bringen und sicherstellen zu haben, sodass wir diesen politischen Fragen weiterhin das verdiente Interesse zu widmen und uns den großen Entwicklungsherausforderungen zu stellen haben, im Besonderen in Hinsicht auf Investitionsprojekte und auf Erfahrungsaustäusche, die als Säulen nationaler Sicherheit, als den eigentlichen Kern der Anliegen arabischer Staaten, als den Hauptindikator für die Zuverlässigkeit der gemeinsamen Arbeit und als den besten Weg geltend seien, sich an die Globalisierung und an die Wissens-und-Kommunikationsgesellschaft anpassen zu haben.

Der Minister forderte dazu auf, sich für die Komplementarität im Rahmen harmonischer regionaler arabischer Gruppierungen einsetzen und dabei einen einheitlicheren und komplementäreren Ansatz verfolgen zu haben, sowohl im Rahmen dieser integrierten Gruppierungen als auch im Rahmen eines soliden arabischen Blocks, der imstande sei, auf das Wesentliche und auf das Wirkliche der Bestrebungen der brüderlichen Völker reagieren zu haben, und dies nach gemeinsamem Fortschritt und nach vernünftiger Integration.

Er betonte die Bedeutung der Integration neuer Partner vermittels des Ausbaues  des arabischen Kooperationsraums zwischen Regierungen via Projekte, die darüber hinaus politische und repräsentative Gremien, lokale Behörden, die Zivilgesellschaft, wirtschaftliche und soziale Interessengruppen sowie intellektuelle, mediale und künstlerische Eliten mit einander zusammenbringen, zwecks dessen von Partnerschaftsmöglichkeiten zwischen der Arabischen Liga und anderen regionalen Gruppierungen und Großstaaten profitieren zu dürfen, und dies im Rahmen der Achtung der Besonderheiten der arabischen Völker sowie ihrer nationalen Identität.

Es gehe auch darum, Partei für die Konsolidierung der Süd-Süd-Zusammenarbeit ausgehend von der Effizienz, von der Leistung und von der Glaubwürdigkeit in ihren menschlichen Dimensionen sowie in Bezug auf Investitionen und Wirtschaft ergreifen zu haben, argumentierte er.

Herr Bourita betonte darüber hinaus das Erfordernis, die Gremien und die Mechanismen des gemeinsamen arabischen Handelns modernisieren zu haben, wie andere regionale Gruppierungen, die die wirtschaftliche Integration zum geeigneten Auftakt für das Erzwingen der Einheit und der Komplementarität zwischen ihren Mitgliedern aufspielen haben lassen.

Die palästinensische Sache werde weiterhin an erster Stelle der Prioritäten des gemeinsamen arabischen Vorgehens stehen, sicherte Herr Bourita zu, hinzufügend, dass es sich dabei um eine aufrichtige Verpflichtung des Königreichs Marokko unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI dem Al-Quds-Komitee gegenüber handele, fernab von einer sterilen Eskalation.

Bezugnehmend auf die Situation in einigen arabischen Staaten, die immer noch politische Krisen, Kriege und Konflikte erleiden, wie in Syrien, im Jemen und in Sudan, betonte Herr Bourita, dass das Königreich Marokko unter der Führung seiner Majestät des Königs große Hoffnung auf die Stabilität in diesen Staaten setze, indem sie Dialog und friedensstiftende Initiativen in die Wege leiten, fernab der Logik der Gewalt und der militärischen Lösungen.

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