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Samstag, den 15. Aug 2020
 
 
 
Auf der ersten Seite des CORCAS

Brüssel-Es ist eine wirklich groß angelegte Desinformationsoperation, die Algerien in den letzten Tagen zu fördern versucht, wie es allein weiß, indem es ein Dokument erfindet, das es dem Bundestag zuschreibt und das es als die deutsche Doktrin in Bezug auf die Marokkanität der Sahara  einrichtet.




Dieser Hinterhalt in den neuen Medien wurde von "Western Sahara Resources Watch" eingerichtet, einem Außenposten in Algier, der von Brüssel aus alle giftigen Lobby-und-anti-marokkanischen Propaganda-Operationen kontrolliert und von der Komplizenschaft eines deutschen Abgeordneten namens Katja Keul profitiert, welche die Adoptivtochter Algeriens gilt, die seit einiger Zeit in Mostaghanem lebt, häufiger nach Tindouf als auch zum Sitz des Deutschen Bundestages geht und als Trommel für separatistische Thesen in ihrem Land dient.

Was ist das genau? Und welchen Wert hat dieser berühmte "Bericht des wissenschaftlichen Komitees des Bundestages", der als jüngste Enthüllung als auch als die Schaufel des Jahres über den vom Algier-Regime ausgeheckten Konflikt um die marokkanische Sahara angepriesen wird?

Wie jede parlamentarische Institution, die diesen Namen verdient, verfügt der Bundestag über einen Dokumentationsdienst, der auf Ersuchen von Abgeordneten zu einem aktuellen Thema Notizen für den internen Gebrauch erstellt, um sich häufig auf einen Besuch, eine Intervention, einen Gesetzestext oder einen Antrag vorzubereiten.

Das fragliche Dokument wurde im März 2019 auf Ersuchen von Katja Keul erstellt, die für deren pro-separatistischen Positionen bekannt ist, und wurde eingesetzt, um einen Antrag gegen Marokko zu entwickeln, der aufgrund seiner trügerischen Natur schnell aus dem Stromkreis entfernt wurde.

Dieses Dokument, das von einer algerischen Presse, die wegen Kleinigkeiten mitgerissen wird, spontan beschlagnahmt wurde und eine subjektive voreingenommene und exzentrische Analyse der Frage der marokkanischen Sahara beinhaltet, wurde aus den Trümmern herausgenommen, um einer "logischen und unvermeidlichen Evolution für das Rechtsbezugssystem im europäischen Justizraum" Glauben zu schenken.

Der Satz ist zu schwer in Worten, die gewählt wurden, um den Leser zu bluffen, aber es ist nichts mehr oder weniger als neuronales Durcheinander einer Gerontokratie, die an der Spitze eines unter Druck stehenden Regimes endet, denn in Wirklichkeit ist das einzige Repository in dieser Angelegenheit die UNO-Doktrin insbesondere die in den Resolutionen 2414, 2440, 2468 und 2494 des Sicherheitsrats klar definierten Parameter, die die realistische pragmatische dauerhafte kompromissbasierte politische Lösung verankern und die volle und vollständige Verantwortung Algeriens bei der Aufrechterhaltung des Status quo und des Dramas bestätigen, das die auf seinem Hoheitsgebiet in Tinduf beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen erlebt haben und erleben.

Diese unveränderliche Position der Vereinten Nationen wurde bei der letzten Unterrichtung von Generalsekretär Antonio Guterres vor dem Sicherheitsrat im vergangenen April bekräftigt.

Und genau diese Position teilt die Europäische Union. Sie ist in der "gemeinsamen Politischen Erklärung" festgelegt, die von den Mitgliedstaaten nach der Arbeit der 14. Tagung des Assoziationsrates Marokko-EU im Juni 2019 einstimmig verabschiedet wurde.

Diese politische Erklärung verankerte eine "gemeinsame Sprache" zwischen Marokko und der EU bezüglich der Frage der marokkanischen Sahara, nämlich die Unterstützung der Bemühungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen, den politischen Prozess fortzusetzen, um eine politische faire realistische pragmatische dauerhafte und für beide Seiten akzeptable Lösung  für diesen künstlichen Konflikt zu erzielen, der auf Kompromissen beruht, gemäß den Resolutionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.

Die europäische Position ist auch in den neuesten Texten der Agrar-,Luft-und Fischereiabkommen enthalten, die die marokkanische Sahara ausdrücklich in das Staatsgebiet miteinbezogen und alle expansionistischen Fantasien Algeriens und anderer zunichte gemacht  haben.

Was die Position des Bundestages anbetrifft, wurde sie von seinem Präsidenten Wolfgang Schäuble während eines Treffens in Berlin mit seinem marokkanischen Amtskollegen Habib El Malki zum Ausdruck gebracht und von Vertretern der Bundesregierung wiederholt: Deutschland unterstützt die einvernehmliche politische Lösung und steht dem laufenden UNO-Prozess bei. Alea Jacta Est!

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