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Samstag, den 28. Jan 2023
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Khalihenna: ein historischer Besuch, der die Beziehungen zwischen den Inseln und der Saharafrage klargestellt hat   

Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Herr Khalihenna Ould Errachid, hat die Kontakte, die er am Donnerstag mit den politischen Verantwortlichen im kanarischen Archipel bezüglich der Saharafrage gehabt hat, als „sehr positiv“ beschrieben.



Herr Khalihenna Ould Errachid hat seine Versammlungen mit den kanarischen Verantwortlichen in einer Erklärung der MAP als „sehr wichtig“ beschrieben, sagend, dass „wir zu einem gegenseitigen Einvernehmen gelangt sind, was die Unterstützung der Verantwortlichen des kanarischen Archipels der Lösung der Frage auf der Basis der Autonomie und was die Notwendigkeit anbetrifft, dass die zweien Parteien Verhandlungen aufnehmen, um zu einem Abkommen bezüglich aller aufgeworfenen Fragen zu gelangen“ und hinzufügend, dass die Besprechungen andere Fragen behandelt haben, die den Bereich der Menschenrechte in Marokko betreffen.

Herr Ould Errachid hat hinzugefügt, dass „wir unseren kanarischen Ansprechpartnern erläutert haben, dass die Meinungsfreiheit in Marokko respektiert wird, wie dies „vor kurzem eine Delegation des Hochkommissariats für Menschenrechte festgestellt hat, hinzufügend, dass die Delegation des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten in diesen Zusammenkünften die Notwendigkeit hervorgehoben hat, nicht „die Propaganda und was, was sich in der Tat in der Region ereignet, durcheinander zu bringen“, versichernd, dass „Marokko die Meinungsfreiheit für all seine Bürger garantiert“, hinweisend, dass der Rückgriff auf die Gewalt in allen demokratischen Ländern verboten ist und dass die kanarischen Verantwortlichen „Verständnis für diese Frage aufgebracht haben“.

In einem Gespräch bezüglich seiner Zusammenkunft in Tenerife mit der Generalsekretärin der Arbeiterunion in den kanarischen Inseln, Frau Alicia Rodriguez Bentancourt, hat Herr Ould Errachid darauf hingewiesen, dass die Verantwortlichen dieser Gewerkschaft versprochen haben, „den Plan der Autonomie“ und unsere Initiativen zu unterstützen, die darauf abzielen, eine definitive Lösung für diese Frage zu finden, die sich auf die Brüderlichkeit und auf den Frieden mit unseren Brüdern Polisario stützt“, da nun der Ziel darin liegt, „zu einer globalen Versöhnung“ zu gelangen, wie wozu der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten aufruft.

Seinerseits, der Stellvertreter des Präsidenten des lokalen Parlaments hat in einer Erklärung der Presse versichert, dass die Zusammenkunft mit der Delegation des Rates das Autonomieprojekt behandelt hat, das vom Marokko vorgeschlagen wird.

Er hat darauf hingewiesen, dass er die Hoffnung seinen Ansprechpartnern gegenüber geäußert hat, zu einem Abkommen zwischen allen Sahraouis zu gelangen und dass „eine globale Versöhnung“ realisiert wird sowie dass alle Fragen „über den Dialog und über die friedlichen Mittel gelöst werden“.

Die Delegation des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten wird während ihres Besuchs in den kanarischen Inseln und der bis zum nächsten Samstag seinen Fortgang nehmen wird, Besprechungen in las Palmas mit Mitgliedern der lokalen Regierung und mit Verantwortlichen der politischen Parteien in den kanarischen Inseln führen. Das Programm der Delegation beinhaltet auch ein Debatteabendessen am Donnerstag in Zugegenheit der Medien des Archipels, während die Mitglieder der Delegation am nächsten Samstag Verantwortlichen der marokkanischen Gemeinschaft im Archipel begegnen wird. Der Besuch der Delegation des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten im Archipel fällt in den Rahmen der Tournee, die sie in Paris und Madrid geführt hat.

Die erste Versammlung hielt der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten heute Vormittag in Las Palmas mit der Stellvertreterin des Regierungsdelegierten in den kanarischen Inseln Frau Carolina Darias ab. Danach begab sich die Delegation des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten in die Insel Tenerife, wo sie eine Versammlung in Santa Cruz mit dem Regierungsdelegierten Jose Segora abhielt. Herr Ould Errachid, in Begleitung des Generalsekretärs des Rates Herrn Maouelainin Ben Khalihenna Maouelainin und anderer Mitglieder des Rates, wurde im Sitz des regionalen Parlaments vom Stellvertreter des Präsidenten dieser Institution Herrn Alfredo Kentana empfangen.

Anbei der Volltext der Erklärung des Herrn Khalihenna Ould Errachid der MAP und dem regionalen Radio Laâyoune:

„Es war ein historischer Besuch, wir sind den politischen, wirtschaftlichen und mediatischen Kräften in den kanarischen Inseln begegnet. Meine Bewertung für diesen Besuch liegt darin, dass er die Beziehung der kanarischen Inseln mit unserer nationalen Frage, der Saharafrage, klargestellt hat.

Wir sind auf Verständnis und völlige Unterstützung seitens der Behörden, den wir begegnet sind, gestoßen,  angefangen mit dem Vertreter der Regierung in Tenerife und dessen Vertreterin in Las Palmas, sowie seitens des kanarischen Parlaments in Tenerife, der kanarischen Regierung in Las Palmas und der politischen Parteien, mit anderen Worten der sozialistischen Partei und der Volkspartei.

Wir sind auch in der Kammer für Handel und für Industrie mit Geschäftsmännern in Las Palmas sowie auch mit den Medien zusammengekommen.

Alle Persönlichkeiten, denen wir auf der Ebene des Vertreters der Regierung und auf der Ebene der politischen Parteien, des kanarischen Parlaments und der kanarischen Regierung begegnet sind, haben ihre völlige sowie klare Unterstützung für das Autonomieprojekt und für diese Lösung geäußert, die sie als eine Lösung betrachten, die der internationalen Legalität entspricht, und die eine fortgeschrittene Form der Selbstbestimmung ist.

Die kanarischen Inseln begrüßen diese Lösung als definitive Lösung für die Saharafrage und wir haben sie dazu aufgerufen, mit der Front Polisario zu vermitteln, um sie dazu zu veranlassen, rasche und klare Verhandlungen aufzunehmen, um definitiv diesem Konflikt ein Ende zu setzen.

Sie haben uns versprochen, dass sie dies demnächst tun werden, sie haben sogar vorgeschlagen, dass die Verhandlungen in den kanarischen Inseln stattfinden. Sie haben auch Interesse für zwei hauptsächliche Fragen aufgebracht, die erste Frage betrifft die legale Auswanderung und was daraus ergibt, wie die Instabilität und die Antastung der Sicherheit. Sie haben erachtet, dass die rasche Lösung für die Saharafrage über die Autonomie uns dazu verhelfen wird, diesem Problem Herrn zu werden und dass sie die Stabilität in dieser Region gefährdet.

Die 2. Frage, die uns aufmerksam werden ließ, ist die Notwendigkeit der weitgehenden Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft, des Handels, der Industrie und des Tourismus zwischen der künftigen Autonomie in der Sahara und dem Königreich im Allgemeinen“.

Anbei der Volltext der Erklärung des Herrn Khalihenna der MAP und dem regionalen Radio Laâyoune

„Der Besuch war historisch, wir sind allen politischen, wirtschaftlichen und mediatischen Akteuren in den kanarischen Inseln begegnet. Meine Bewertung für diesen Besuch liegt darin, dass er die Beziehungen zwischen den kanarischen Inseln und unserer nationalen Frage der Saharafrage klargestellt hat.

Wir sind auf Verständnis und auf eine völlige Unterstützung seitens der Behörden gestoßen, angefangen mit dem Vertreter der Regierung in Tenerife und dessen Stellvertreterin in Las Palmas und im kanarischen Parlament in Tenerife bis zu der kanarischen Regierung in Las Palmas und den politischen Parteien, mit anderen Worten, der sozialistischen und der Volkspartei.

Wir haben uns auch mit den Vertretern der Kammer für Handel und für Industrie, insbesondere mit den Geschäftsmännern in Las Palmas sowie mit den Medien, versammelt.

Alle Persönlichkeiten, denen wir auf der Ebene der Vertreter der Regierung und auf der Ebene der politischen Parteien und des kanarischen Parlaments begegnet sind, haben ihre völlige Unterstützung dem Projekt der Autonomie gegenüber und ihre klare Unterstützung dieser Lösung gegenüber geäußert, die in Übereinstimmung mit der Demokratie und der internationalen Legalität seht und die eine fortgeschrittene Form der Selbstbestimmung ist.

Die kanarischen Inseln begrüßen diese Lösung als definitive Lösung für die Saharafrage. Wir haben sie dazu aufgerufen, mit der Front Polisario zu vermitteln, um sie zu veranlassen, rasche und substantielle Verhandlungen aufzunehmen, um diesem Konflikt ein Ende zu setzen.

Sie haben uns versprochen, dass sie demnächst dies unternehmen werden, sie haben sogar vorgeschlagen, dass diese Verhandlungen in den kanarischen Inseln stattfinden.

Sie haben uns erläutert, dass sie zwei hauptsächlichen Fragen Interesse schenken, der Frage der illegalen Auswanderung, der Instabilität und der Antastung der Sicherheit. Sie haben erachtet, dass die rasche Lösung der Saharafrage über die Autonomie uns verhelfen wird, diesem internationalen Phänomen Herr zu werden.

Die 2. Frage, die ihre Aufmerksamkeit hervorgerufen hat, betrifft die Notwendigkeit der weitgehenden Zusammenarbeit im wirtschaftlichen, händlerischen, industriellen und touristischen Bereich zwischen der künftigen Autonomie und dem Königreich“.

Quelle: CORCAS

- Neuigkeit über die Frage der Westsahara / CORCAS -                                   

 

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