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Mittwoch, den 30. Nov 2022
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Dr. Maouelainin bewertet die Arbeit des Rates und dessen Effizienz in der Behandlung des Saharaproblems   

Der Generalsekretär des Corcas, Dr. Maouelainin Ben Khalihanna Maouelainin (königlicher Konsultativrat für Saharaangelegenheiten), war Gast der Ausgabe des Freitags des Magazins, „Le Rendez-vous Politique“ des Radios „Aswat“, die mit der Zeitung Al Ahdath Al Maghribia koorganisiert wurde.



Diese Ausgabe war dem Saharadossier und der Evolution der nationalen Frage in der Form einer Debatte über 5 Achsen gewidmet.

Eine Achse ist der Evaluierung der Aktion des Corcas und der Behandlung des Saharadossiers sowie der Frage der Rückkehr der Bürger in das Mutterland (Gruppe Gjijimat) gewidmet worden.

Andererseits, die Debatte wurde auch dem Prozess der Entwicklung in den Sudprovinzen, der Kommunikation mit den Bürgern sowie den Verhandlungen von Manhasset und dem Zusatzwert gewidmet, der Corcas bei diesen Verhandlungen leistet.

Anbei der Volltext des Interviews:

Vorbereitung und Moderierung: Nezha Mghrari
Gast: Dr. Maouelainin Ben Khalihenna, Generalsekretär des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten

Einführung: Liebe Zuhöher, willkommen in Ihrem wöchentlichen Programm politisches Rendez Vous direkt  auf Aswat. Unser Thema heute artikuliert sich zunächst um die Rolle des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS) und auf seine Fähigkeit in der Behandlung der Saharafrage. Trägt Corcas zur Realisation der Entwicklung in den Sudprovinzen und zu den Verhandlungen bei. Welchen Zusatzwert bringt der Corcas mit sich.
Es erübrigt sich, den königlichen Konsultativrat bekannt zu machen. Er wird vom Herrn Khalihenna Ould Errachid präsidiert. Es ist dennoch notwendig, die Zuhöher an die hauptsächlichen Missionen, die dem Corcas zuteil geworden sind, zu erinnern.
Der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten wurde im März 2006 gegründet. Seine Mitglieder wurden von seiner Majestät dem König ernannt.
Zu den Hauptmissionen des Corcas gehören die Verteidigung der Marokkanität der Sahara, die Verhandlung mit der Polisario bezüglich des Dossiers der Autonomie, die Teilnahme an der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung der Sudprovinzen und die Wahrung der kulturellen Besonderheit der Sahara im Rahmen der nationalen Identität.
Dem königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten wurden weitgehende Prärogativen zuteil geworden, um die Missionen, womit er beauftragt wurde, zu erfüllen. Er wird bezüglich der großen Fragen konsultiert, die in Verbindung mit den sahraouischen Angelegenheiten stehen. Seine Rolle besteht auch in der Verfestigung der Menschenrechte und in der Rückkehr und Integration der in den Lagern von Tindouf festgehaltenen Marokkaner…
Wir empfangen heute im politischen Rendez vous den Generalsekretär des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten Herrn Dr. Maouelainin Ben Khalihenna. Herr Maouelainin hat mehrere Posten besetzt, darunter den Posten des Gouverneurs der Provinz Safi, Taroudant, El Hajeb, und Larache.
Dr. Maouelainin, herzliches Willkommen im politischen Rendez Vous
Ich behalte den Titel Doktor, da nun ich in Erfahrung gebracht habe, dass Sie diesen Titel bevorzugen, willkommen im politischen Rendez Vous
Dr. Maouleainin: danke

Die Moderatorin: liebe Zuhöher, Sie können sich beteiligen, in dem Sie Ihre Fragen dem Gast des politischen Rendez vous stellen und in dem Sie uns auf die Nummer 022772424 anrufen. Politisches Rendez ist ein direktes Programm des Radio Aswat in Koordination mit der Tageszeitung Ahdat Maghribia, die heute der Journalist Rachid Afif vertritt. Herrn Rachid, willkommen.
Rachid Afif: guten Abend

Die Moderatorin: ich erinnere die Zuhöher an die Telefonnummer. Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie uns auf die Nummer 022772424.
Nach zwei Jahren, Herrn Maouleinain, wie bewerten Sie die Leistung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten.
Dr. Maouelainin: danke.
Die Moderatorin: willkommen.

Dr. Maouelainin: wie Sie darauf hingewiesen haben, der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten, nach seiner Gründung durch seine Majestät den König am 25. März, wurde mit Missionen beauftragt wurde, davon mit 3 fast vordringlichen Missionen.
Die erste Mission besteht in der völligen Versöhnung zwischen den Söhnen der Region unter einander einerseits und zwischen den Söhnen der Region und der Administration andererseits. In diesem Rahmen war die erste Ersuchung des Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten die Amnesty von 46 Meinungsgefangenen auf der Ebene der südlichen Region. Diese Versöhnung fand auf der Ebene der gesamten Bevölkerung statt. Der Rat hat darüber hinaus Treffen in Smara, Guelmim, Laâyoune, Dakhla, Boujdour und Aousserd organisiert, um die Hauptidee des Rates zu erklären, die in der Realisation der Autonomie in den Sudprovinzen liegt.
Die 2. Mission, wozu unsere Majestät der König angewiesen hat, betrifft die Vorbereitung eines Vorprojektes der Autonomieinitiative. Wir haben alsdann eine außerordentliche Session vom 26. Mai 2006 bis zum 6. Dezember 2006 abgehalten. Es handelte sich um eine kolossale Arbeit, woran 141 Mitglieder des Rates teilgenommen haben. Wir haben diese Arbeit seiner Majestät dem König, möge Gott ihn siegen lassen, vorgelegt, dem er zugestimmt hat. Dieses Vorprojekt erhielt die Bezeichnung der marokkanischen Initiative für die Verhandlung eines Autonomiestatuts in der Sahara. Wir haben den Inhalt dieser Initiative auf der nationalen und internationalen Ebene erläutert.
Es gab in der Region einige Probleme wie die schlechte niveauminderwertige Verwaltung sowie soziale Probleme, die insgesamt wenn nicht alle gelöst wurden, wie das Phosphatproblem, das seit ungefähr 25 Jahren auf der Strecke hängen geblieben ist. Es wurde in endgültiger Weise auf Anweisung seiner Majestät des Königs gelöst. Wir sind auch auf das Problem des Wohnwesens gestoßen, es handelt sich um ein kniffliges Problem. Es gab bisher das Regierungsprogramm, das vorsieht, dass das Problem binnen 2012 gelöst werden wird, und dies nur für die Jenigen, die in den Lagern Al Wahda wohnhaft sind. Wir haben den Vorschlag vorgebracht, dass eine kolossale nationale globale Arbeit geleistet wird, um ungefähr 20000 ausgestattete Wohnparzellen zu schaffen, um dieses Problem endgültig ausmerzen zu können.
Wir haben gestern angefangen, die Wohnparzellen zu verteilen. Es gibt andere schwebende Probleme wie das Problem der Achbal und das Problem der Zurückkehrenden, das ein kniffliges Problem darstellt, -wir haben angefangen, Ideen diesbezüglich zu geben- sowie das Problem der aus der Kolonialepoche vererbten 40 Lehrer.
Das sind die sozialen Probleme, die aus 30 Jahren der schlechten Verwaltung vererbt sind. Die Arbeit dieshinsichtlich wird auf Anweisung seiner Majestät des Königs beziehungsweise auf Grund von Vorschlägen unsererseits, die wir seiner Majestät dem König vorbringen, geleistet, der dann zuratet, dass sie von der Regierung durchgeführt wird.

Die Moderatorin: ja, Herr Rachid Afif
Rachid Afif: Guten Abend, Herrn Maouelainin, immer im Rahmen der Bewertung der Leistung des Königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten wird es festgestellt, dass er trotz seines Beitrags zu der Ausarbeitung des Autonomieprojekts und zur Lösung des Phosphatproblems langsame Arbeit leistet, sodass er nur zwei Sessionen jährlich abhält. Bedeutet dies, dass der Rat nicht die Versammlungen bevorzugt, sondern dass er immer vor Ort der Probleme sein möchte.
Dr. Maouelainin: das ist eine relative Langsamkeit. Wenn wir die Arbeit mit dem Zeitraum vergleichen, wo wir diese Arbeit geleistet haben, können wir sagen, dass es eine kolossale Arbeit ist. Auf der Ebene der Sudprovinzen gab es, was Polisario die Steinkinder beziehungsweise Intifada nennen. Wir haben herausgefunden, dass der Ursprung dieses Problems soziale Probleme war und wir haben versucht, diese Probleme zu lösen. Wir haben eine große Baustelle auf der nationalen und internationalen Ebene eingeweiht, und wir haben der Bevölkerung zu verstehen gegeben, dass die Lösung, die seine Majestät der König vorgeschlagen hat, die alleinige und einzigartige Lösung ist, die im Stande ist, dieses Problem zu lösen und wir haben erläutert, dass die schwebenden Probleme keine politischen, sondern sozialen und wirtschaftlichen Probleme sind. Wir haben dann allmählich angefangen, diese ungefähr 12 Probleme beizulegen.
Auf der internationalen Ebene waren Alle im Glauben, dass der alleinige und legitime Vertreter des sahraouischen Volkes die Front Polisario ist. Wir haben Aufschluss darüber gegeben und wir haben Besuch einigen Ländern wie Frankreich, Spanien und den vereinigten Staaten abgestattet. Allen ist ersichtlich geworden, dass sich die Mehrheit des sahraouischen Volkes in den Sudprovinzen befindet und dass sie von der Einheit überzeugt ist sowie dass die legitimen Vertreter dieser Gesellschaft aus den Mitgliedern des Corcas bestehen. Die Ausarbeitung des Autonomieprojektes ist eine knifflige Sache und ist erstmalig auf der nationalen Ebene und auf der Ebene der arabischen und islamischen Länder. Wir haben in unserem Besuch insbesondere in Spanien, in Frankreich und in den vereinigten Staaten herausgefunden, dass es nicht nur eine Autonomie gibt. Die gesamte Arbeit der Mitglieder des Rates diesbezüglich wurde im Video aufgenommen, die seiner Majestät dem König vorgelegt wurden, neben dem Projekt der Autonomie.
Unsere Arbeit war schwer. Auf der internationalen Ebene bedienen sich unsere Gegner dem Internet, um zu propagandieren. Wir haben unsererseits ein vollständiges Netz von acht Sprachen geschaffen. Es handelt sich um das einzige Netz auf der nationalen Ebene und beinhaltet sechs Webseiten:  Corcas, Sahara-Online, Sahara-Culture, Sahara-Villes, Sahara-Developpement und Sahara-Social. Diese Webseiten sind jetzt vorrätig und können konsultiert werden. Sie sind dem internationalen Webnetzen gleichwertig und wurden auf jedem Fall in kurzfristiger Zeit realisiert.

Die Moderatorin: ja, Herrn Maouelainin, wir haben zahlreiche Anrufe, wir werden den Anruf von Abdelmjid aus Rabat nehmen.
Abdelmjid: Hallo
Die Moderatorin: ja, haben Sie eine Frage?
Abdelmjid: ja, guten Abend Dr. Maouelainin
Dr. Maouelainin: guten Abend
Abdelmjid: Adbelmjid, Präsident der Assoziation Ribat Ramz, die sich für Briefmarken interessiert.
Die Moderatorin: ja,
Abdelmjdi: Diese Assoziation war hinter den Briefmarken des 31. Geburtstages des grünen Marsches, des königlichen Besuchs der Sudprovinzen und der Moschee Mohammed VI in Boujdour. Wir schlagen Dr. Maouelainin vor, ob der Corcas nicht kulturelle Aktivitäten annehmen würde, die unsere Ansprüche auf die wiedererlangten Sudprovinzen verankern würden.

Die Moderatorin: danke, Abdelmjid aus Rabat, Dr. Maouelainin
Dr. Maouelainin: wir bedanken uns beim Herrn Abdelmjid. Es gibt Gott sei Dank sehr viele kulturelle Aktivitäten in den Sudprovinzen. Es gibt dieses Jahr das Festival von Dakhla, haben Sie es gesehen?
Die Moderatorin: wir haben es gedeckt.
Dr. Maouelainin: Festival in Laâyoune wie das Festival des Kamels, des verwaisten Kindes, Festival in Smara und in Tan Tan, das erstmalig ist. Es gibt große Festivals, die darauf hindeuten, dass die Region in Sicherheit lebt und dass sie andererseits eine schöpferische Region ist, was die kulturellen und sozialen Aktivitäten anbetrifft. Sie geht außerdem mit der Entwicklung in den übrigen Regionen des Königsreichs einher. Wir fördern auf jedem Fall jeden, der nach einer ähnlichen Aktivität strebt.

Die Moderatorin: ja, Rachid Afifi
Rachid Afifi: immer im Rahmen der Bewertung der Leistung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, es wurde auf die Zusammenstellung von Kommissionen seit der Ankündigung der Gründung des Rates verfahren, das Rad dieser Kommissionen ist noch nicht gedreht worden, in wie weit entspricht dies der Realität und sind diese Kommissionen zur Realisation gekommen?
Dr. Maouelainin: wie Sie darum Bescheid wissen, der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten kann keine Arbeit leisten erst nach Genehmigung seiner Majestät des Königs, da nun er ein königlicher Konsultativrat ist. Er kann keine zwecklosen Sachen bearbeiten. Die Kommissionen arbeiten auf der Ebene der Menschenrechte, was eine kolossale Arbeit ist, mit Beteiligung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten in Genf und wenn der Bedarf dafür vorhanden ist. Es gibt dennoch ein königliches Projekt, wonach es Kommissionen innerhalb des Rates selbst geben wird.

Die Moderatorin: ja
Dr. Maouelainin: innerhalb des Rates leisten der Rat und seine soziale Kommission Arbeit auf der Ebene der sozialen Angelegenheiten und auch in unserer Session haben wir eine Arbeitsstelle für ungefähr 4000 Jungendliche der Region beschafft, mit kleinen Partnern, die auf dem Meer tätig sind, was Seeküstenfischerei heißt.                                                                                                                               
Wir leisten keine Arbeit um der Versammlung willen, wir möchten, dass diese Arbeit eine positive Auswirkung auf die lokale Bevölkerung ausübt.

Die Moderatorin: Herrn Maouelainin, gehen wir zu dem 2. Punkt über, zu der Behandlung des Corcas der Saharafrage, ist sie eine Priorität des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten. Worin liegen die Mittel der Kommunikation und der Suche nach einer gemeinsamen Basis, beispielsweise den Weg finden, um aus der Sackgasse herauszukommen?
Dr. Maouelainin: Die Bewohner der Lager sind vollkommen isoliert, nur den jenigen, denen Polisario und Algerien zulässt, dass wir mit ihnen kommunizieren. Es besteht eine kontinuierliche und tägliche Kommunikation mit ihnen, damit sie verstehen, dass die Lösung der Saharafrage nur über die Autonomie erfolgt und dass der Jenige, der von Etwas Anderem träumt, eine irrige Sprache führt.

Die Moderatorin: dieser Punkt möchte noch geklärt werden, dass die Leute der Lager dessen bewusst sind, dass sie keine andere Wahl haben, entweder in das Mutterland zurückzukehren oder in Tindouf für immer zurück zu bleiben.
Dr. Maouelainin: es besteht für die Bewohner der Lager die Wahl zwischen zwei Sachen: entweder zwischen der Autonomie als Mittel des würdigen Lebens und als Mittel zur Realisation der marokkanischen Integrität oder in Tindouf zurückbleiben. Zu diesem Schluss ist die Mehrheit der Lager gelangt. Der Beweis dafür ist, dass es seit dem Kongress von Gjijimat im letzten Jahr, der mit dem sogenannten 12. Kongress der Polisario zusammenfällt, und den eine Gruppe von marokkanischen Helden organisiert hat, eine große Empörung entstanden ist, sodass diese Gruppe die Autonomie und die marokkanische Initiative in der Umgebung von Tindouf studiert hat, so ungefähr 22 Km entfernt von Tifarity, in der wohlbekannten Zone Gjijimat, wo sie unverhohlen angekündigt hat, dass sie für die Autonomie ist, davon respektvolle Schioucks der Stämme, dass sie davon überzeugt ist, dass die Idee, die sie hatte, nicht im Interesse der Sahraouis steht. Sie hat darüber den Willen aufgebracht, in ihr Vaterland zurückzukehren, um Beteiligung an der Autonomie zu finden. Das ist ein Indiz, dass die Kommunikation mit der Bevölkerung der Lager ein deutbares Ergebnis erzielt hat. Sie wissen auch, dass die regionale Fernsehkette von mehr als 70% der Bevölkerung der Lager kaptiert wird. Sie überträgt ihr die Realität in den Sudprovinzen, die im Widerspruch zu der Behauptung der Gegner unserer territorialen Integrität steht.

Die Moderatorin: ja, Rachid Afif
Rachid Afif: Herrn Maouelainin, wenn die Bevölkerung der Lager vor zwei Wahlen steht, entweder in den Lagern zurückzubleiben oder in die Sudprovinzen zurückzukehren. Sehen Sie nicht, dass das Programm des Austausches der familiären Besuche und der Telefon – und Postkontakte im Rahmen der Maßnahmen der Herstellung des Vertrauens der Organisation der vereinten Nationen nicht in der Lage sind, den Druck in den Lagern zu reduzieren und das Missbehagen sowie die Intifada im Keim zu ersticken. Und ventiliert dies nicht die Polisario.
Die Moderatorin: oder das Gegenteil vielleicht
 Dr. Maouelainin: Diese Maßnahmen der Herstellung des Vertrauens der Organisation der vereinten Nationen, die uns und ihnen bekannt sind, diese Art Kommunikation zeigt, dass die Bewohner der Lager keine andere Wahl haben, als die marokkanische Initiative. Die vereinten Nationen haben aufgerufen, eine politische Konsenslösung zu finden. Diese politische Konsenslösung ist nichts anderes als die Autonomie. Diese Kommunikation mit der Bevölkerung bezweckt, zu zeigen, dass diese Lösung die alleinige Lösung ist, und das ist, was wir auf der Ebene von Manhasset gesagt haben, darüber können wir später sprechen. Alle müssen verstehen, dass unser Projekt der marokkanischen Souveränität keine Erpressung duldet. Und trotz, dass wir kolonisiert wurden, hat Marokko seine Souveränität nicht verloren. Dies möchten wir den Jenigen zu verstehen geben, die auf uns hören.
Wir erachten auf der Ebene des königlichen Konsultativrates, dass diese Besuche vermieden werden sollen, dass es der Bevölkerung der Lager von Tindouf keine andere Wahl übrig bleibt, als endgültig in das Vaterland zurückzukehren. Diese Besuche sind ein Sauerstoffball für die Gegner und dadurch verspritzen sie ihre Gifte. Die Mehrheit, die aus den Lagern kommt, gehört zu dem Auskundschaftdienst der Gegner und Algeriens. Wir sind auf jedem Fall davon überzeugt, dass diese Besuche sicherlich überholt sein werden, da nun die Bevölkerung in der Mehrheit wenn nicht alle aus den Lagern zurückkommen wird, sodass eine solche Art der Kommunikation sich erübrigen wird.

Rachid Afif: in dieser Hinsicht rechnen Sie demnächst mit der Rückkehr einer neuen Gruppe der Festgehaltenen aus den Lagern von Tindouf?
 Dr. Maouelainin: Selbstverständlich, auf Gjijimat 1 werden Gjijima 2 und 3 und 4 folgen bis wir zu der Hemorragie kommen werden, woran die Bevölkerung der Lager glaubt. Es handelt sich um den alleinigen Weg für diese Leute, die über ermüdet sind, ein Mittel der Bettlerei zu werden und dass Andere sich auf ihre Kosten bereichern. Es bleibt ihnen nur übrig, aus dieser Situation herauszukommen. Dies macht erforderlich, dass sie in der Würde zurückkehren und dass sie so empfangen werden, sowie sie davon geträumt haben, mit anderen Worten, in der Würde und im Wohlbefinden und dass sie das zurückerlangen, was sie seit 30 Jahren verlustig geworden sind.

Die Moderatorin: ich erinnere die Zuhöher an die Telefonnummer des Programms 0022772424, ich wiederhole es 022772424, um mit uns zu kommunizieren, beziehungsweise Fragen unserem Gast Dr. Maouelainin, dem Generalsekretär des Corcas, zu stellen.
Dr. Maouelainin: gibt es eine Strategie für die Aufnahme der Rückkehrenden in das Vaterland?
Dr. Maouelainin: selbstverständlich, wie wir es bereits gesagt haben, es gab in den vorgängigen Regierungen kein Projekt beziehungsweise keine Annäherungsweise in der Integration aller Rückkehrenden, trotz der Tatsache, dass mehr als 4700 in das Vaterland zurückgekehrt sind. Das Problem wurde hundertprozentig für ungefähr 2500 gelöst.

Die Moderatorin: was heißt das Problem lösen?
Dr. Maouelainin: das heißt, dass eine Annäherungsweise gefunden wird.

Die Moderatorin: was sind die Etappen dafür?
Dr. Maouelainin: seit der Gründung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten hat seine Majestät der König eine Arbeitsweise vorgeschlagen, um sie zu integrieren beziehungsweise um die Problem der Rückkehrenden zu lösen. Seine Majestät der König hat seine Anweisung gegeben, dass eine nationale Kommission auf der nationalen Ebene geschaffen wird. Es handelt sich um eine studierte, weise und vernünftige Arbeitsweise, die die marokkanische Regierung leistet auf Anweisung seiner Majestät des Königs, des Premierministers und anderer Minister. Die Rückkehrenden werden auf der Ebene der Grenzen empfangen und werden in einem angemessenen Ort unterbracht, bis man für sie einen Wohnort findet.

Die Moderatorin: in einem Hotel beispielsweise?
Dr. Maouelainin: ja, in einem Hotel beispielsweise, bis man sie unterbringt und sie würdevoll in ihrer Region leben können.  

Die Moderatorin: ist dies die Integration?
Dr. Maouelainin: selbstverständlich

Die Moderatorin: ist dies die Integration?
Dr. Maouelainin: die Integration der Rückkehrenden von Gjijimat. Was die Anderen anbetrifft, wir werden demnächst anfangen, ihre Probleme allmählich zu lösen. Es gibt alte Rückkehrende, deren Probleme noch nicht gelöst worden sind. Es gab keine Methode für die Behandlung dieses Dossiers.

Die Moderatorin: warum wurde keine Priorität diesen alten Rückkehrenden gewährt?
Dr. Maouelainin: die politischen Umstände machen erforderlich, dass den noch nicht Rückkehrenden Priorität gewährt wird, besonderes da nun sie auf die Rückkehr bestanden haben und da nun sie in die Lager nicht zurückkehren durften, um nicht der Marginalisierung und der Verquälung ausgesetzt zu werden.
Wir mussten sie zurückbringen. Dieser Teil der Bevölkerung war in Gefahr. Dieselbe Methode wird in der Lösung der alten Rückkehrenden angewandt.

Die Moderatorin: haben sie sich rasch wie die übrige Bevölkerung integriert?
Dr. Maouelainin: die Integration macht die Zeit nötig, sie sind erst vor 4 beziehungsweise 5 Wochen zu den Ihrigen zurückgekommen, sie sind in einem angemessen Ort unterbracht. Sie werden fast täglich von der hiesigen Bevölkerung feierlich empfangen. Alle sahraouischen Stämme zeigen ihnen, dass sie willkommen sind. Für sie bleibt nur, dass sie mit den Übrigen zusammengeführt werden und dass die Übrigen auch zurückkehren.

Rachid Afif: immer im Rahmen der Rückkehr hat der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten eine Strategie angelegt, um mehr Rückkehrende anzuziehen über direkte Kontakte und worin liegen die Mittel, derer sich der Rat in diesem Rahmen bedient?
Dr. Maouelainin: es gibt persönliche und heimliche Kontakte. Die Jenigen, die davon überzeugt sind, dass allein eine politische Lösung, im vorliegenden Fall die Autonomie, im Stande ist, ein Ende dem Saharaproblem zu setzen.
Es gibt normale Wege wie das Internetnetz, das von den Bewohnern der Lager aufgefangen wird, das das Problem in aller Tiefe erklärt, das Lösungen vorschlägt und das die Realität für die Leute klarstellt. Beispielsweise die Webseite Sahara-Villes. Die Leute haben die sahraouischen Städte nicht mehr gesehen, seit dem sie aus Boujdour weggekommen sind. Boujdour war nur ein Leuchtturm am Meer. Sie ist jetzt eine große Stadt. Wir zeigen also alle sozialen Projekte, die seit 30 Jahren realisiert wurden und die Laâyoune in eine Stadt verwandelt haben, die den anderen großen Städten in ihrer Sauberkeit und  im Umfang der realisierten Projekte sowie der geleisteten Arbeit gleichwertig ist. Dieser Aspekt der Klarstellung der Realität, der Projekte und der Arbeit, die das Königreich Marokko realisiert hat, zeigen wir auf der Ebene dieses Netzes und wird von Allen gesehen.
Zweitens, die regionale Fernsehkette Laâyoune leistet eine kolossale Arbeit. Sie zeigt, dass sich die Bürger großer Freiheit erfreuen. Daneben, die Arbeit der lokalen Gemeinden und die Arbeit des Staates.
All dies steht im Widerspruch mit den Behauptungen unserer Gegner, dass die Leute unterdrückt und isoliert werden. Diese Art Kommunikation ist der Aufklärung der Bewohner förderlich, wovor die Front Polisario Angst hegt.

Die Moderatorin: Dr. Maouelainin, wir haben jetzt Ibrahim aus Casablanca, Ibrahim willkommen.
Ibrahim: danke
Die Moderatorin: ja, Ihre Frage lautet
Ibrahim: ich habe eine einzige Frage, was dieses Problem anbetrifft, ich bin optimistisch, dass dieses Problem gelöst werden wird
Die Moderatorin: das hoffen wir
Ibrahim: ja, aber wir werden gewissermaßen Zeit verlieren, wir werden eine Gelegenheit versäumen und wir werden dann dem Spruch eines Europäers folgen: Sie haben die Uhr und wir haben die Zeit.

Die Moderatorin: ja
Ibrahim:  Marokko hat die Uhr und unsere Gegner haben die Zeit
Die Moderatorin: Ihre Frage
Ibrahim: ja
Die Moderatorin: Ihre Frage bitte
Ibrahim: meine Frage betrifft, dass es eine politische Diskussion gibt um der politischen Lösung willen. Gibt es parallel dazu eine wirtschaftliche Mobilisierung, um im Rahmen der Globalisierung einen arabischen Maghreb zu haben
Die Moderatorin: Ibrahim, ich glaube, dass die politische Lösung die wirtschaftliche Lösung behindert. Wir lassen Dr. Maouelainin das Wort ergreifen, wird die wirtschaftliche Angelegenheit von einer politischen Angelegenheit begleitet. Ja, Dr., danke Ibrahim
Dr. Maouelainin: danke Herr Brahim, das Saharaproblem hat Nichts Gutes für den arabischen Maghreb nach sich gebracht. Die Jenigen, die dieses Problem fortdauern lassen beziehungsweise fortdauern möchten, machen ein großes Projekt in Verzug, das alle Probleme, wo dieser Teil der arabischen Welt steckt, lösen kann. Dieser Teil hat Komponente zur Verfügung, die ihn politisch, praktisch und linguistisch vervollkommend sein lässt. Es handelt sich um eine vervollkommende Einheit, die Europa, Amerika und allen Institutionen auf der äusserigen Ebene Widerstand leisten kann. Sie kann auch gute wirtschaftliche Aussichten für diese Region der Welt erschließen.
Die Saharafrage hat dieses Projekt in Verzug gebracht. Wir sagen, dass die Lösung, die Marokko auf den Tisch gesetzt hat, in diesen Rahmen fällt, und dass sie dem arabischen Maghreb die Chance anbietet, zu innovieren und alle wirtschaftlichen, sozialen und politischen Probleme zu lösen, sodass es der Region ein neuer Aufschwung gegeben werden kann.
Auf der Ebene der Sudprovinzen ist die Wirtschaft aufblühend. Es gibt dort Projekte, die den Projekten in Casablanca und woanders gleichwertig sind. Es werden sogar Lösungen für soziale Probleme wie das Problem des Wohnwesens gefunden, sodass die Sudregion als Muster auf der nationalen Ebene dienen kann, um allmählich und dann endgültig dieses Problem zu lösen.

Die Moderatorin: In der Tat, wir haben einer Pressekonferenz von Taoufik Hjira, dem Minister für Wohnwesen, in El Jadida beigewohnt. Er hat das Programm für wirtschaftliche Unterkünfte (14 Millionen) in Gang gebracht und es wurde mit den Sudprovinzen angefangen.
Wir erklären Herrn Ibrahim, dass die wirtschaftliche Entwicklung in den Sudprovinzen trotz der politischen Krise nicht ausgesetzt wurde. Ja, Herr Rachid, Sie haben eine Frage?
Rachid Afif: nur, im Rahmen der politischen Lösung, das führt uns zu der Diskussion der Ergebnisse der 4. Runde der Verhandlungen von Manhasset, die im letzten Monat zu Ende gegangen ist. Es sind bis jetzt 4 Runden vergangen und es scheint, als ob die Front Polisario und Algerien Runde nach Runde versuchen, den marokkanischen Vorschlag der Autonomie zu einem Teil der Geschichte der Frage und der Geschichte der vorgängigen Lösungen zu machen, sind die Mitglieder der marokkanischen Delegation, Sie inbegriffen, diesem Problem bewusst, das den marokkanischen Vorschlag beeinträchtigen könnte?
Dr. Maouelainin: selbstverständlich, die Front Polisario nimmt über Vollmacht durch Algerien an den Verhandlungen teil, wir sind davon überzeugt, Algerien und Polisario gegen unsere Arbeit sind, bevor wir sie vorbereitet haben, das steht klar und ich mache in dieser Hinsicht eine Klammer auf, um zu sagen, dass Algerien, wenn es behauptet, dass es hier nichts zu gewinnen hat, bedauerlicherweise seit 1975 im Widerspruch mit dieser Behauptung steht. Ich gebe ein einfaches Beispiel. 1975, als Marokko den grünen Marsch angekündigt hat, hat Algerien negativ darauf reagiert und hat 52000 Marokkaner aus dem Norden vertrieben. Als Marokko das Abkommen von Madrid abgeschlossen hat, hat Algerien die Entität der Polisario geschaffen. Als Marokko 1981 das Referendum angenommen hat, hat Algerien dies innerhalb der afrikanischen Union abgelehnt, sodass Marokko sich davon zurückgezogen hat. Als Marokko den Plan Backer 1 angenommen hat, hat sie den Separatismus vorgeschlagen. Als Marokko die Autonomie auf den Tisch gebracht hat, hat Algerien sie bekämpft, bevor es deren Inhalt kennt. Sie zeigen ganz offen, dass sie diese Projekte nicht wollen, der Beweis dafür ist, dass Marokko vor kurzem den Willen aufgebracht hat, die Grenzen zu öffnen, während es behauptet hat, dass die Lösung der Saharafrage eine Frage der vereinten Nationen ist und dass wir die bilateralen untereinander lösen sollen, als wir sie dazu aufgefordert, die bilateralen Probleme zu lösen, haben sie sich dessen verweigert.
Auf jedem Fall, das ist eine Manövrierung und wir sind daran gewöhnt, Marokko hat Lektion aus dieser 4. Runde erzielt.

Die Moderatorin: ist dies eine Gewinnkarte für Marokko?
Dr. Maouelainin: selbstverständlich, die vereinten Nationen haben die Parteien dazu aufgerufen, eine politische Lösung für diesen Konflikt zu finden, der sich in der Sackgasse befindet, Marokko hat diese Initiative auf den Tisch gebracht, die diskutierbar ist. Alle einflussreichen Länder haben sie als seriös und glaubwürdig qualifiziert und haben zugegeben, dass sie eine Lösung für den Konflikt sein könnte. Wir sagen der Polisario und Algerien und wiederholen es, dass sie nicht von einer Republik träumen können, Marokko kann über Alles verhandeln, aber nicht über seine Souveränität auf die Sahararegion seit 14 Jahrhunderten, seit Moulay Idriss I bis jetzt, sie ist auf keinem Fall Gegenstand der Diskussion. Das ist das Prinzip. Sie können verstehen, dass die Lösung mit der Verhandlung kommt und dass Marokko die Lektionen, die in diesem Bereich erforderlich sind, erzielen wird.

Die Moderatorin: Gibt es eine Frist für die Jenigen, die wünschen, in das Vaterland zurückzukehren, um Druck auszuüben und diesem Problem so rasch wie möglich ein Ende zu setzen.
Dr. Maouelainin: auf jedem Fall, wir haben Verhandlungen unter der Schirmherrschaft der vereinten Nationen aufgenommen und die vereinten Nationen sind darüber nicht ermüdet.

Die Moderatorin: mit anderen Worten, soviel Druck wird auf Algerien ausgeübt, soviel wird es eingequetscht.
Dr. Maouelainin: nein, wir üben keinen Druck aus, wir sagen die Wahrheit, zeigen die Realität und geben Lösungen. Wir haben die Frage in Bewegung gesetzt. Wir haben eine realistische vernünftige Lösung zur Verfügung gestellt, die sowohl alle Sahraouis auch in den Lagern als auch das marokkanische Volk zufrieden stellt und die ihre schwebenden Probleme mit der marokkanischen Administration beilegt. Es handelt sich um eine Lösung, die seine Souveränität und seine territoriale Integrität wahrt und die wahrscheinlich Algerien zufrieden stellt, wenn es nach dem Interesse der Sahraouis strebt und wenn es, wie es behauptet, nichts darin zu gewinnen hat. Wir bringen genug Zeit für die Bewohner der Lager auf, bis es ihnen bewusst wird, dass die alleinige mögliche Lösung die Autonomie ist und wir sind optimistisch.

Die Moderatorin: Rachid Afif
Rachid Afif: Herr Maouelainin, handelt es sich nicht um die Abwesenheit des Vertaruens bei der anderen Partei, was das marokkanische Projekt anbetrifft, sind Sie nicht im Glauben, dass die Mitglieder der Front Polisario der Ansicht sind, dass es eine Manövrierung ist und dass Marokko nicht ernst mit seinem Projekt ist?
Dr. Maouelainin: ja, das ist eine wohlbekannte Behauptung unserem Land gegenüber. Als seine Majestät der König den Thron bestiegen ist, hat er kolossale Reformen auf der nationalen Ebene eingeführt, darunter das Projekt der Autonomie und die Entschädigung der Jenigen, die Probleme mit dem marokkanischen Staat beziehungsweise mit der marokkanischen Administration hatten. Er hat darüber hinaus eine globale Demokratie auf der nationalen Ebene eingeführt. Er hat daneben den Familienkodex verändert. Er auch eine wirtschaftliche Revolution auf der nationalen Ebene in Gang gebracht, in einem Land, das nur über seine Söhne als Ressourcen verfügt. Seine Majestät der König möchte also dieses 30 jährige Problem auf dieser Weise lösen.
Die marokkanische Lösung ist eine Lösung, die alle Sahraouis zufrieden stellt. Die Sahraouis in Marokko waren es, die dieses Projekt vorbereitet haben, dem seine Majestät der König zugestimmt hat.
Der Ursprung dieser Lösung sind die Sahraouis, was ihr Realismus beweist.
Zweitens, seine Majestät der König hat in all seinen Reden gesagt, dass dieses Projekt der Sahara und den Sahraouis zugedacht ist. Sie selbst haben den Schluss gezogen, dass die marokkanischen Versprechen wahrhaftige Versprechen sind. Die jenigen, die aus Gjijimat zurückgekehrt sind, haben gesehen, dass diese Versprechen dabei sind, realisiert zu werden.
Die Behauptung, dass Marokko sein Wort nicht hält, ist eine wertlose Behauptung angesichts der kolossalen königlichen Arbeit.

Die Moderatorin: Dr. Maouelainin, die 5. Runde der Verhandlungen von Manhasset, wie sieht sie aus?
Dr. Maouelainin: wir hegen den Wunsch, dass Polisario auf ihre stehende Position verzichtet, damit wir inhaltsvolle Verhandlungen führen können. All die vorgängigen Runden der Verhandlungen sind fast gleich, der alleinige Unterschied besteht darin, dass wir uns einander begegnen und dass wir der Front Polisario vor den vereinten Nationen können, die im Glauben waren, dass sie die alleinige legitime Vertreterin des sahraouischen Volkes ist, dass ein politisches Problem und nicht der Kolonisation vorhanden ist, das auf dem Tisch steht. Marokko hat eine bemerkenswerte Lösung vorgebracht, die alle mehr als 80% der Sahraouis zufrieden stellt. Wenn sie vorwärts kommen möchten, sollen sie auf ihren Unrealismus verzichten. Sie wissen Bescheid darum, dass die Front Polisario eine globale Bewegung ist, die seit ihrer Existenz nicht an die Verhandlung glaubt, die Verhandlung ergibt aus der gutgläubigen Überzeugung, dass eine Partei Zugeständnisse machen wird. Marokko hat auf die globale Integration verzichtet und hat die Autonomie vorgeschlagen. Wenn wir dieses Projekt studieren, werden wir herausfinden, dass es sich um eine edelste Art der Autonomien handelt, die dem Niveau von Katalonien in Spanien gleichwertig ist. Wenn die Front Polisario keinen Schritt nach vorne macht, und wenn sie keine Verzichte macht, soll sie ihre Sprache mindestens revidieren, woran wir Zweifel hegen, da nun diese Front eine globale Bewegung ist.                                        
                                                   

 

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