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Dienstag, den 18. Jan 2022
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Nairobi-Der marokkanische Botschafter in Kenia El Mokhtar Ghambou forderte Nairobi dazu auf, den seitens Marokkos unterbreiteten Autonomieplan zu unterstützen, zwecks dessen eine Lösung für den aus dem Boden gestampften  Konflikt um die marokkanische Sahara erzielen zu dürfen.


"Ich appelliere an die kenianische Regierung, die derzeit als nichtständiges Mitglied innerhalb des Sicherheitsrats sitzt, den Autonomieplan in der Sahara unter marokkanischer Souveränität zu unterstützen", erklärte der marokkanische Diplomat, der an diesem Wochenende Gast der kenianischen Sendung „meine Geschichte“ auf dem Kanal KTN gewesen war.

Während seiner Passage unterstrich der Botschafter, dass der den Vereinten Nationen 2007 unterbreitete marokkanische Autonomieplan eine „praktische“ und „realistische“ Lösung für den regionalen Konflikt um die marokkanische Sahara anbietet, hervorhebend, wie wichtig es sei, das Problem der separatistischen Bewegungen in Afrika auf die ernste Schulter zu nehmen, die in mindestens 23 afrikanischen Staaten präsent sind.

„Kenia zu bitten, seine Position der Sahara gegenüber zu revidieren, ist keine anmaßende Bitte, denn Kenia hat immer die territoriale Integrität afrikanischer Staaten verfechtet, fuhr er fort.

Darüber hinaus begrüßte der Diplomat den Entscheid der kenianischen Regierung, die Möglichkeit der Eröffnung einer Residenzbotschaft in Rabat in den bevorstehenden Monaten unter die Lupe zu nehmen, unterstreichend, dass der Win-Win-Aspekt der marokkanisch-kenianischen Zusammenarbeit durch die Komplementarität der beiden Volkswirtschaften gerechtfertigt sei.

Unter Hinweis darauf, dass die marokkanische Präsenz in Kenia bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht, als der berühmte marokkanische Reisende Ibn Battouta der kenianischen Küste von Mombasa Besuch abstattete und Schriften über die kenianischen Küstenregionen abfasste, stellte Herr Ghambou fest, dass die kenianische Geschichte überdies die tiefe Freundschaft zwischen dem Gründer der kenianischen Nation, Jomo Kenyatta und seiner verstorbenen Majestät dem König Hassan II zurückbehaltet.

Sahara marocain : Nairobi appelé à soutenir le plan d’autonomie présenté par le Maroc (ambassadeur)


„Wir gründen eine Stiftung mit dem Namen Ibn Battouta (Ibn Battouta Africa Foundation), um die wirtschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit zwischen unseren beiden Nationen wiederbeleben zu können“, verriet er.

Bezugnehmend auf den Aspekt der wirtschaftlichen Zusammenarbeit behauptete  der Botschafter, dass dem marokkanischen Privatsektor die Vorbereitung reift, in Kenia Investitionen einzuspritzen, im Besonderen in den Bereichen Tourismus, Finanzen und Versicherungen.

Er verwies überdies auf den königlichen Ansatz der Süd-Süd-Kooperation,  in dieser Hinsicht daran erinnernd, dass das Königreich vermittels mehr als 1000 abgeschlossener Wirtschaftsabkommen mit seinen afrikanischen Partnern der führende afrikanische Investor in Afrika ist.

Zurück zum 22. Jahrestag der Inthronisierung seiner Majestät  des Königs Mohammed VI. erklärte der Diplomat, dass es sich um ein historisches Ereignis handele, das die starken Verbindungen zwischen dem marokkanischen Volk und dem Thron widerspiegelt und eine jährliche Gelegenheit anbietet, sowohl bei den Errungenschaften als auch bei den Herausforderungen des Königreichs innezuhalten.

„Meine Geschichte“ wird jedes Wochenende von 18:00 bis 19:00 Uhr ausgestrahlt und ist ein sehr beliebtes Programm in Kenia, das oft kenianischen Entscheidungsträgern, Ministern, Parteiführern, Gouverneuren und Parlamentariern vorbehalten ist. Der marokkanische Botschafter ist der erste Diplomat, der zu diesem Programm eingeladen wird.

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