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Samstag, den 28. Jan 2023
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Khalihenna: die Saharafrage ist hauptsächlich eine marokkanische – marokkanische Frage mit internationalem Hintergrund   

Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat in dem Programm Dayf El Mountasaf in Al Jazeera bezüglich des Saharakonflikts gesagt, dass die herrschenden Umstände in der Region des arabischen Maghrebs und der kalte Krieg sowie die arabischen – arabischen Konflikte haben dazu geführt, dass man sich in diesem Konflikt eingemischt hat und dass er international geworden ist.   



Anbei der Volltext der Erklärung des Herrn Khalihenna Ould Errachid der Satellitfernsehkette El Jazeera im Programm Gast Al Mountasaf :

„Der königliche Konsultativrat wurde durch seine Majestät den König Mohammed VI am 25. März 2006 in Laâyoune gegründet. Es handelt sich um eine königliche Institution, die darauf abzielt, die psyschischen, politischen, diplomatischen, wirtschaftlichen und sozialen Voraussetzungen vorzubereiten, um die endgültige Lösung der Saharafrage die Autonomie im Rahmen der marokkanischen Souveränität anzuwenden. Tatsächlich haben wir angefangen, uns an diesen Bereichen zu arbeiten“

Bezüglich der Position Algeriens der Saharafrage gegenüber hat Herr Khalihenna Ould Errachid erneuert:

„die Saharafrage ist hauptsächlich eine marokkanische – marokkanische Frage, die eine  internationale Dimension angenommen hat. Es handelt sich um den Protest einer Gruppe von marokkanischen Jugendlichen sahraouischer Abstammung gegen die politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Sahararegion vor 1975, gegen ihre Nichtbeteiligung und ihre Nichtberücksichtigung ihrer Stelle innerhalb des marokkanischen Staates. Diese Gruppe war am Anfang eine Bewegung, die Anspruch auf noch umfassendere politische, wirtschaftliche und soziale Rechte für die Söhne der Region erhebt. Die vorherrschenden Umstände in den 70er Jahre, nämlich der kalte Krieg und der arabische- arabische Konflikt sowie der Konflikt zwischen den reaktiven Systemen und den konservativen Systemen zu dieser Zeit haben zu Einmischungen in diesem Konflit geführt und haben geführt, dass dieser Konflikt eine internationale Dimension angenommen hat. Der Konflikt ist eine marokkanische- marokkanische Frage und erhebt Anspruch auf die Garantie einer politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Stelle innerhalb des marokkanischen Staates. Die Sahraouis in den Lagern von Tindouf und an ihrer Spitze die Front Polisario befinden sich in Algerien. Um mit ihnen einen Dialog zu führen, muss man sich nach Algerien begeben. Ich habe Algerien, das Nachbar –und Freundsland dazu eingeladen, die Versöhnung mit ihnen zu bewerkstelligen, ein konstruktives Element in der Lösung dieser Frage zu werden, die Konstruktion des arabischen Maghrebs zu beschleunigen und die Zusammenarbeit auf der Ebene des arabischen Maghrebs zu verfestigen. Um diesen arabischen Maghreb aufbauen zu können, ist es erforderlich, die Saharafrage beizulegen. Algerien hat eine Rolle in dieser Frage, was seine Bemühungen und was seine direkte Beziehung mit der Front Polisario und mit den Lagern in seinem Territorium anbetrifft, zu übernehmen. Die Front Polisario befindet sich im algerischen Territorium. Algerien hat aus diesem Grund eine Vermittlungs- und eine Konsensrolle. Wir möchten Algerien und unserer Regierung sagen, Bemühung zu leisten, um an der Seite der vereinten Nationen diese Frage zu lösen“.

Herr Khalihenna Ould Errachid hat im selben Zusammenhang die Front Polisario dazu aufgefordert, den Dialog aufzunehmen und die politische Lösung anzunehmen, die die Rechte aller Sahraouis garantiert, insbesondere, da nun der letzte Bericht der vereinten Nationen den Schluss der Unmöglichkeit der Anwendung des Plans Backer gezogen hat und die Parteien zu der Verhandlung eingeladen hat.

„Die Front Polisario erhebt Anspruch auf das Unmögliche. Die Realität besagt, dass die Lösung des Saharakonflikts sich auf eine einzige Adequation stützt, nämlich, dass alle Wege, die die Front Polisarion seit 30 Jahren eingeschlagen hat, zum Scheitern gekommen sind, der Krieg ist zum Scheitern gekommen, ein gerechtes, ehrliches und legitimes Referendum ist unanwendbar. Die vereinten Nationen bestätigen, dass die alleinige Lösung für die Saharafrage Basis in der politischen Konsenslösung findet. Dies kam zur Erwähnung im letzten Bericht des Sicherheitsrates. Er hat die Parteien dazu aufgefordert, eine dauerhafte politische gegenseitig annehmbare Lösung zu finden. Wir sagen alsdann der Front Polisario, unseren Brüdern in der Front Polisario, dass sie die Leiden usnerer Brüder in Tindouf nicht verewigen sollen, dass sie die Sackgasse nicht verewigen sollen und dass sie die Stabilität in der Region des arabischen Maghrebs nicht in Gefahr bringen sollen. Sie sollen den Weg der alleinigen möglichen Lösung einschlagen, der objektiven und realistischen Lösung, die die historischen Rechte aller Sahraouis garantiert, die am Ursprung der Entstehung der Front Polisario waren, die den Konsens zwischen den Ländern sicher stellt, und dass die Front Polisario nicht Hindernis für die Bemühungen der vereinten Nationen, für die Bemühungen der einflussreichen Länder in der Welt sowie für den Willen der Völker und der Sahraouis selbst in der Lösung dieser Frage sein wird, die seit mehr als 30 Jahren zwecklos andauert“.

 

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