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Samstag, den 28. Jan 2023
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Khalihenna: die Autonomie ist ein neues Blatt in der Geschichte Marokkos  

Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat im Programm "Hiwar" der ersten marokkanischen Fernsehkette versichert, dass die Gewährung einer weitgehenden Autonomie den Sudprovinzen im Rahmen der nationalen Souveränität als "ein neues Blatt in der Geschichte" Marokkos betrachtet werden soll, daneben unterstreichend, dass die Schaffung einer unabhängigen sahraouischen Entität der Spinnerei gleichsteht und erläuternd, dass "ein Staat erst zustande kommen kann, wenn ein Volk und eine Souveränität vorhanden sind, was auf die Front Polisario in den Lagern von Tindouf nicht angewandt werden kann".



Herr Khalihenna Ould Errachid hat andererseits darauf bestanden, dass „die Organisation eines Referendums in der Sahara ohne die Beteiligung aller Sahraouis innerhalb und außerhalb Marokkos unmöglich ist“, in diesem Zusammenhang erwähnend, dass Algerien, das mit Marokko eine gemeinsame Geschichte teilt und dessen Volk Beziehungen der Bruderschaft und der Nachbarschaft mit dem marokkanischen Volk verbindet, auf höchster Ebene des Staates angekündigt hat, dass es von der Saharafrage nicht betroffen ist. „Es hat unseren Kusins Zuflucht gewährt, wir bedanken uns dafür, wir rufen aber diese Bürger dazu auf, in ihr Mutterland zurückzukehren, um mit den Ihrigen im Rahmen einer weitgehenden Autonomie zusammengeführt zu werden“.

Er hat gesagt, dass „die Idee der weitgehenden Autonomie im Rahmen der marokkanischen Souveränität der Selbstbestimmung gleichsteht, denn die Sahraouis, die die Idee des Separatismus aufgeben werden, werden sie in ihr Mutterland zurückkehren und werden ihren Kusins begegnen mit erhobenem Kopf und ohne Etwas zu verlieren“.

In Bezug auf den königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten, den seine Majestät der König Mohammed VI ernannt hat, hat Herr Khalihenna Ould Errachid versichert, dass der Rat geschaffen wurde, „um die definitive Versöhnung mit den Sahraouis zu realisieren und sie von der Autonomie in den Sudprovinzen im Rahmen der marokkanischen Souveränität zu überzeugen“.

Herr Khalihenna Ould Errachid hat darauf hingewiesen, dass der rat „einen Dialog mit allen Sahraouis führen wird, wo sie sich auch befinden mögen, in Algerien oder woanderes, und dass er sie davon überzeugen wird, dass Marokko von heute ihnen die Stelle garantieren wird, die sie politisch, wirtschaftlich und sozial verdienen“.

Herr Khalihenna Ould Errachid hat hinzugefügt, dass dieser Rat, wofür seine Majestät der König bestimmte Ziele und gewichtige Missionen festgesetzt hat, damit beauftragt wurde, an der Seite seiner Majestät „die territoriale Integrität und die nationale Einheit Marokkos zu verteidigen, und die Sahraouis, wo sie sich auch befinden mögen, vom Separatismus abzubringen und die Unionisten zu fördern, die nach der Rückkehr in das Mutterland streben“.

Er hat erläutert, dass der Rat keine erwählte Institution ist, sondern eine Institution, die durch seine Majestät im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Prärogativen ernannt wurde, um der momentanen Lage Herr zu werden, darauf hinweisend, dass der Rat alle Komponente der sahraouischen Stämme umfasst und dass „die Rede nicht vom Ausschluss eines sahraouischen Stammes sein kann“, sowie dass man den Willen, sich dem Rat anzuschließen, damit erklären kann, dass alle Söhne der Region an diesem Rat teilnehmen möchten, und dass der Rat eine glaubwürdige Institution ist“.

Er hat hinzugefügt, dass der neue Rat „nicht auf den Trümmern des alten Rates entstanden ist, sondern, dass er geschaffen wurde, um die politischen, wirtschaftlichen, sozialen, diplomatischen und psychologischen Bedingungen für die Anwendung der Autonomie vorzubereiten, versichernd, dass „Marokko sich verändert hat und dass es seine Söhne in der Sahara verteidigen wird, wie es seine territoriale Integrität verteidigt“.                                                          

Anbei der Volltext des Interviews:

Unser Gast heute rief in der Abkapselungsperiode differente Fragen hervor. Seine Bewegungen wurden so ausgelegt, als sei er gegen die Interessen des Vaterlandes gewesen, bis er Alle überrascht hat, in dem er die Verantwortung des Präsidenten des königlichen Konsultativrates übernommen hat. Und trotz der Tatsache, dass die Präsidentschaft des Rates sich der positiven Aufnahme Einiger erfreut hat, während andere es als Erbe der Vergangenheit betrachtet hat. Unser Gast genießt eine charismatische Persönlichkeit bei der Mehrheit, die in ihm den Mann sehen, der im Stande ist, Abdelaziz Mourakouchi davon zu überzeugen, sich dem Vaterland anzuschließen.Unser gast heute ist verheiratet und Vater von 5 Kindern. Es handelt sich um Herrn Khalihenna Ould Errachid, Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten.

Interviewiert wird er von den Journalisten:
- Ali Anouzla: Wochenzeitung Jarida Oukhra
- Mustapha Iraki: Tageszeitung Ittihad Ichtiraki
- Mohamed Iyadi: Tageszeitung Tajdid

In den folgenden Hauptlinien:
- der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten vom Erbe der Vergangenheit bis zum Widerspruch der Gegenwart
- Zwischen denen, die Anspruch auf die Erwählung erheben und die Ernennung ablehnen
- Zwischen denen, die Protest gegen den Ausschluss ihrer Rolle im Vorschlag der Hauptlinien des Projekts der Autonomie, das die marokkanischen Sahraouis in Tindouf und in Laâyoune mit einbezieht, erheben
- Umfassende Autonomie, vorgeschlagen durch die politischen Bildungen und die Akteuren des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, um den Unterschied zu beheben und um die örtlichen Angelegenheiten im Rahmen einer umfassenden Regionalisierung zu verwalten, um an der Entwicklung in starker Weise teilzunehmen und um eine klare Botschaft der internationalen Gemeinschaft zu übermitteln, dass der integrierte Plan die alleinige Lösung für das Saharaproblem ist
- Die Außendiplomatie des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Änderung der Taktik und eine vereinheitlichende Strategie mit dem Ziel, dass Alle sich mit dem gnädigen und barmherzigen Vaterland versöhnen

Anbei der Volltext des Interviews:

Herrn Khalihenna, guten Abend noch einmal, die erste nationale Frage, die Saharafrage ist in letzter Zeit in einen Wendepunkt eingetreten. Sie gehört jetzt zu den Dossiers, die von den vereinten Nationen behandelt werden, in einer neuen internationalen Stimmung, wo die differenten Parteien aufeinander stoßen, zwischen denen, die Marokko und seine territoriale Integrität unterstützen, denen, die gegen Marokko sind, und denen, die erwarten, dass Was Neues in dieser Angelegenheit geschieht. Marokko hat die Initiative unternommen, eine umfassende Autonomie vorzuschlagen. Der Generalsekretär der vereinten Nationen hat erneuert, dass die vereinten Nationen keine Lösung den Parteien am Konflikt aufzwingen wird. Algerien, das den Separatismus unterstützt, hat seine Position bezüglich Marokko und seiner territorialen Integrität nicht verändert.
Die Bewegung der Polisario hat die marokkanische Initiative überrascht. Die Entwicklungen auf der regionalen und internationalen Ebene haben die politische Lage verkompliziert und haben die Auseinandersetzungen noch verschärft. Stimmen haben sich erhoben, um Anspruch auf die politische Lösung zu erheben, die der alleinige Ausweg ist. Diese Initiative hat Marokko über die umfassende Autonomie getroffen auf Reaktivierung des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten.                                                     
Khalihenna Ould Errachid: Der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten, der vor kurzem ernannt wurde, stellt die Problematik des Vertrauens in den Mittelpunkt, insbesondere, da nun die Erfahrung des alten Rates nicht bewertet wurde, in dem seine Nachteile beiseite geschoben wurden und in dem es versucht wurde, die Mittel zu finden, um sie zu überwinden. Das Problem des Vertrauens wurde in der Zusammensetzung des Rates aufgeworfen. Einige haben über Verstorbene, einige über überraschende Ernennungen und einige über den Ausschluss gesprochen.

Mustapha Alaoui: in direkter Weise Herrn Khalihenna Ould Errachid und ohne Verallgemeinerung wie kann der Rat ein Vertreter aller Sahraouis sein im Lichte der Kontroversen und wie kann man diese Rednerei überwinden und nicht in das Sprichwort geraten, das besagt: „aus dem Zelt kam ein Toter heraus“
Khalihenna Ould Errachid: ich bedanke mich beim Herrn Mustapha Alaoui. Ich möchte am aller Anfang sagen, dass der neue Rat nicht der alte Rat ist, nicht was seine Zusammensetzung als auch seine Ziele anbetrifft. Den neuen Rat hat seine Majestät der König Mohammed VI gegründet auf der Basis bestimmter klarer Ziele. Er hat ihm klare große Aufgaben zugewiesen. Der Rat ist kein Wahlrat, sondern er wurde ernannt. Dies fällt in den Rahmen der Verfassungsprärogativen seiner Majestät des Königs, dass er alle Institutionen ernennt, die er als nützlich für eine bestimmte Periode erachtet. Der neue Rat umfasst alle Komponente der Gesellschaft Sahraouie, nicht nur was die Stämme, sondern auch was die Generationen und die Schichten dieser Gesellschaft anbetrifft. Wahrhaftig ist, dass der rat kein Wahlrat ist, er ist dennoch ein ernannter Rat, und dies gehört zu den hauptsächlichen Prärogativen.

Mustapha Alaoui: der alte Rat besaß eine Legitimität
Khalihenna Ould Errachid: ja, in der Tat

Mustapha Alaoui: er war Vertreter der Stämme
Khalihenna Ould Errachid: ja, in der Tat

Mustapha Alaoui: es gab keine Verstorbenen innerhalb dieses Rates
Khalihenna Ould Errachid: dies ist eine reine Erfinderei der Presse. Es gibt innerhalb des Rates kein verstorbenes Mitglied, Gott sei dank. Diese Erfinderei wurde in Abrede gestellt. In der 1. Session des Rates in Rabat wurden alle Mitglieder aufgerufen, es sind insgesamt 141 Mitglieder. Wir werden versuchen, dass die Presse solche falsche Nachrichten nicht verbreitet, insbesondere, was das worüber die Sahara behauptet wird.

Mustapha Alaoui: der alte Rat, Herrn Khalihenna, umfasste 300 Mitglieder
Khalihenna Ould Errachid: er umfasste 190 Mitglieder

Mustapha Alaoui: der neue Rat umfasst 141 Mitglieder, einige Stämme sind nicht vertreten
Khalihenna Ould Errachid: dies entspricht nicht der Wahrheit

Mustapha Alaoui: Filala
Khalihenna Ould Errachid: der Stamm ist vertreten

Mustapha Alaoui: Mjata
Khalihenna Ould Errachid: vertreten

Mustapha Alaoui: Lamiar, Toufat, Tajkane
Khalihenna Ould Errachid: vertreten, es gibt keinen Stamm, der von den vereinten Nationen anerkannt ist, der nicht im Rat vertreten ist

Mustapha Alaoui: wer hat den Rat seiner Majestät dem König vorgeschlagen?
Khalihenna Ould Errachid: Dies ist die Suche nach unnützlichen Sachen. Seine Majestät der König hat den Rat ernannt. Er verfügt über Verfassungsprärogativen, um nach seinem Willen den jenigen zu ernennen und dies zu einem bestimmten Ziel. Dies steht in Details im königlichen Dahir, wodurch der neue Rat gegründet wurde. Die neuen Aufgaben und die Art und Weise der Zusammensetzung des Rates sind vorrätig.
Im Dahir steht es, dass 50% der Mitglieder des Rates Vertreter der Nation sind: Abgeordnete der 1.Kammer, Berater in der 2. Kammer, Vorsteher der Regionen, Vorsteher der Regionsräte, einige Vorsteher der Gemeinderäte, einige Vorsteher der Gemeinden, d.h. alle Kategorien der Vertretung: parteilich, sozial, räumlich, die dreien Regionen der Sahara, die Schiouchs, die Jugendlichen, die Frau, die ehemaligen Gefangenen, die marokkanische Gemeinschaft im Ausland.

Mustapha Alaoui: der Protest und die Beschwerde sind vorhanden
Khalihenna Ould Errachid: es gibt positive Beschwerde. Alle möchten dem Rat beigeordnet werden. Dies ist ein positives Indiz. Dies bedeutet, dass der Rat über eine Glaubwürdigkeit verfügt.

Mohamed Iyadi: die Proteste kamen in Form von Briefen an das Königskabinett und an die Gouverneurs  der Provinzen, was die Einstimmigkeit antastet, die erforderlich ist, damit der Rat seine Aufgaben übernehmen kann. Was haben Sie als Präsidenten unternommen und welche Bemühungen haben Sie geleistet, um diesen Protesten Herr zu werden?
Khalihenna Ould Errachid: diese Proteste sind eingeschränkt. Die Presse hat sie anderes ausgelegt. Diese Proteste kamen von einigen Mitgliedern aus dem alten Rat und von Einigen, die die Vertretung als ungenügend betrachtet haben. Man kann keine Proteste erheben, wenn es um die Ernennung geht. Die Ernennung steht der Erwählung nicht gleich.

Mohamed Iyadi: sie protestieren nicht gegen die Ernennung, sie protestieren gegen die Jenigen, die vorgeschlagen wurden
Khalihenna Ould Errachid: dies ist die Suche darin, wer als Erstes kommt, das Ei oder der Kuhn

Mustapha Alaoui: was sind die Maßstäbe der Vertretung jedes Stammes
Khalihenna Ould Errachid: die Stämme sind relativ je nach Wichtigkeit und nach Zählung der Stammzahl vertreten

Mustapha Alaoui: haben Sie darunter die Stämme verstanden, die sich innerhalb Marokko oder in Tindouf befinden
Khalihenna Ould Errachid: alle Stämme sind vertreten. Vielleicht, was den Rat anbetrifft, gibt es einen großen Willen, sich ihm anzuschließen. Die Realität, die momentan die Sahraouis zufrieden stellt, liegt darin, dass alle Sahraouis im Rat sein möchten. Dies ist eine positive Sache für mich. Das zeigt, dass der Rat glaubwürdig ist.

Mustapha Iraki: es besteht in der Tat eine Ausgeglichenheit in der Vertretung der Stämme  und der Regionen im königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten. Ein zweiter Punkt. Der Kollege Mustapha Alaoui sprach über Verstorbene. Ich habe hier Sterurkunden Zweier Mitglieder innerhalb des Rates.
Khalihenna Ould Errachid: Zweifelsohne handelt es sich um Sterbeurkunden zweier Personen, die nicht zum Rat gehören.

Mustapha Iraki: Lhoucine Kern
Khalihenna Ould Errachid: er ist Mitglied im Rat, es gibt Hmad Kern. Das ist sein Sohn.

Mustapha Iraki: ein Brief wurde Ihnen adressiert, Sie haben dann diese Person durch ein Mitglied seiner Familie ersetzt.
Khalihenna Ould Errachid: dies ist eine reine Lügnerei.

Mustapha Iraki: es handelt sich um Sterbeurkunden. Seine Majestät hat den Präsidenten und den Generalsekretär ernannt. Wer hat die übrigen Mitglieder ernannt.
Khalihenna Ould Errachid: Seine Majestät der König hat sie ernannt. Diese Sterbeurkunden sind Urkunden von Nichtmitgliedern im Rat. Die Mitglieder im rat sind noch am Leben.

Ali Anzoula: ich bin mit Herrn Khalihenna Ould Errachid einverstanden, dass die Mitglieder im Rat am Leben sind. Die Liste aber, die zum ersten Mal, von den Presseagenturen ausgetragen wurde, enthielt die Namen von Lhoucine Kern und von Mohamed Mustapha Mokhtar.
Khalihenna Ould Errachid: dies ist ein Druckfehler. Was ist das Wichtigste an dieser Sache. Die Suche in das Nebensächliche bringt Nichts nach sich. Dies ist der Fehler, worüber die Zeitungen berichten. Sicherlich war es die Aufgabe der Jenigen, die diese Sachen veröffentlichen, dass sie sich von der Quelle vergewissern.

Mustapha Alaoui: Sie sind Hauptverantwortlicher in der Verwaltung der örtlichen Angelegenheiten. Sie sind ehemaliger Minister für Saharaangelegenheiten. Warum ist Ihnen über diese Posten nicht gelungen, einige Zeit zu gewinnen und die Distanz zu reduzieren, um uns davon zu überzeugen, dass der 25. März eine Grenze zwischen zwei Perioden zieht.
Khalihenna Ould Errachid: der 25. März ist ein historischer Tag in der Saharafrage. Nicht nur für die Sahraouis, sondern auch für das ganze Marokko. Denn es ist das erste Mal, das der König Marokko erklärt und entschieden hat, die Autonomie anzuwenden, um dem Saharaproblem endgültig ein Ende zu setzen. Es handelt sich auch um eine historische Versöhnung zwischen den Sahraouis und der marokkanischen Administration. Dies war das Hauptproblem und dieses Problem soll beigelegt werden. Der 25. März weicht von den anderen Daten ab. Er fasst eine neue Seite ab. Es ist die Seite der Konstruktion eines neuen Marokkos über die völlige Versöhnung mit seinen Söhnen und über das Überwinden der Folgen der Vergangenheit, die das Saharaproblem geschaffen haben.

Mustapha Alaoui: 30 Jahre und die Saharafrage verbüßt die Fehler der schlechten Verwaltung. Die Proteste und die Manifestationen, die ein großes Maß genommen haben und die die Folge der wirtschaftlichen und der sozialen Probleme waren. Sie waren Präsident des Gemeinderates der Stadt Laâyoune.
Khalihenna Ould Errachid: ich bin es noch.

Mustapha Alaoui: die Leute streben nach einer angemessen Unterkunft, nach Krankenversicherung, nach Schulbesuch und nach Strassen. Dies steht zu Ihrer Handreichweite. Diese Proteste konnten wettgemacht werden in Ihrer Eigenschaft als Präsidenten des Gemeinderates der Stadt Laâyoune.
Khalihenna Ould Errachid: dies ist reine Übertreibung. Das Saharaproblem ist kein soziales Problem, ist nicht das Problem der Krankenversicherung, der Unterkunft oder der Frage einer Gemeindeverwaltung. Das Saharaproblem steht seit 1975. Es hat differente Etappen überquert. Es ist die Etappe des Krieges seit 1975 bis 1991 durchlaufen. Die militärische Konfrontation war täglich. Es kam dann die Etappe des Waffenstillstands und der Identitätsidentifizierung. Die Gemeindeverwaltung Laâyoune hat keine Beziehung mit diesen Problemen.

Ali Anzoula: als der königliche Rat 1981 durch den verstorbenen König Hassan II gegründet wurde, durchlief die Saharafrage eine schwierige Etappe, als der verstorbene König die Organisation des Referendums beschlossen hat. Dieses Prinzip stieß auf die Gegnerschaft der Parteien und an ihrer Spitze die sozialistische Union. Der König verfuhr dann auf die Reaktivierung seiner Rolle als Kommandant der Gläubigen und auf die Gründung des Rates. Selbstverständlich war es, dass der Rat auf diese Art und Weise ernannt wurde.
Dennoch nach 25 Jahren und nach 7 Jahren der Rede des Königs Mohammed VI 1999 sowie nach den Ereignissen von Laâyoune, hat er über die Wahlen gesprochen. Warum dieser Rückschritt? Die Wahlen sollten eine noch größere Glaubwürdigkeit, eine Volksvertretung und eine noch größere Legitimität dem Rat in den Saharaprovinzen verleihen.

Mustapha Alaoui: Gestatten Sie mir, ich würde eine Frage der Frage Alis Anzoula hinzufügen. Ihre Antwort wird die zweien Fragen enthalten: Sie auf direkter klarer Entscheidung seiner Majestät des Königs. Sie unterstehen weder dem Minister für Inneres als dem Minister für Auswärtiges, obgleich sie Mitglieder im Rat sind. Welche Überzeugungsmittel haben Sie, damit die marokkanischen Sahraouis in Tindouf sich Ihnen anschließen, die Ihren Vorschlägen und Initiativen mit den Sahraouis des Inneren entsprechen, die sich für ausgeschlossen halten, und zur gleichen Zeit um die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, die als angesprochen in dieser Periode betrachtet wird. Dies ist eine Gruppe von Herausforderungen, die Ihnen zufallen Präsident?
Khalihenna Ould Errachid: ich werde auf die Frage von Ali Anouzla erwidern. Die Prärogativen des alten Rates sind zu Ende gegangen.

Ali Anzoula: er stand ursprünglich kalt
Khalihenna Ould Errachid: Nein, er stand nicht kalt, seine Prärogativen sind zu Ende gegangen. Es besteht keine Beziehung zwischen dem alten und dem neuen Rat. Der Rat wurde zu einer bestimmten Politik gegründet. Er wurde geschaffen, um die politische, wirtschaftliche, soziale, diplomatische und psychische Stimmung zur Anwendung der Autonomie vorzubereiten. Sicherlich ist er keine Wahlinstitution. Er ist eine offizielle königliche Institution an der Seite seiner Majestät des Königs Mohammed VI zur Anwendung dieses königlichen Projekts.

Mustapha Iraki: Sehen Sie nicht, dass die Wahlkraft stärker als die Ernennungskraft ist?
Khalihenna Ould Errachid: ja, richtig, die Erwählung dennoch betrifft die Verwaltung der eigenen Angelegenheiten durch die Sahraouis, d.h., was die Anwendung der Autonomie anbetrifft. Dieser Rat ist eine königliche Institution zur Anwendung einer bestimmten Politik zu einer bestimmten Periode. Trotz der Tatsache, dass die Ernennung eine wahrhaftige Vertreterin aller Schichten der Gesellschaft ist. Die Mitglieder innerhalb dieser Institution  vertreten ihre Stämme und ihre Region. Es handelt sich um bekannte Persönlichkeiten, die über persönlichen und geschichtlichen Einfluss verfügen. Der Rat umfasst keine unbekannten Persönlichkeiten, er umfasst Frauen und Jugendlichen und nimmt eine besondere Stelle in der Gesellschaft Sahraouie ein.

Mustapha Alaoui: Sie haben auf meine Frage keine Antwort gegeben.
Khalihenna Ould Errachid: Der Rat ist königlich, bevor er konsultativ ist. Der Rat ist eine offizielle Institution bei seiner Majestät dem König Mohammed VI zur Realisation der endgültigen Versöhnung mit den Sahraouis. Es besteht ein Problem, das die Basis der Frage darstellt und wenn dieses Problem nicht beigelegt wird, wird es aufrechterhalten. Die Sahraouis sollen freiwillig das königliche Projekt akzeptieren, um die definitive Einheit in Erfüllung zu bringen. Es besteht ein Problem zwischen uns, bevor es mit den vereinten Nationen und mit der anderen Partei besteht.

Mustapha Iraki: Worin liegt das Problem?
Khalihenna Ould Errachid: warum wurde die Front Polisario gegründet.

Mustapha Alaoui: warum?
Khalihenna Ould Errachid: Die Front Polisario ist der Frucht der Jugend Sahraouie, die an der Universität Rabat studierte und die in der Manifestation von Tan Tan 1972 misshandelt wurde. Sie stammte aus der Region Guelmim Tan Tan Assa Zag. Die Sahraouis, die im freien Marokko lebte, d.h. vor 1975, haben die Front Polisario gegründet. Warum schaffen die Jugendlichen, die an der philosophischen Fakultät, an der Fakultät für Rechtswissenschaften und für Medizin oder woanderes eine separatistische Bewegung geschaffen, während die Jenigen, die unter dem Joch des Kolonialismus standen, die in Spanien studiert haben und die nicht in Marokko waren, den entgegensätzlichen Weg eingeschlagen haben. Dies ist die Basis des Problems. Wenn wir diesen geschichtlichen Knoten nicht auflösen, wird das Saharaproblem nicht beigelegt werden.

Mustapha Iraki: Sie machen Algerien weiß?
Khalihenna Ould Errachid: wir werden über Algerien sprechen. Das Saharaproblem ist ein marokkanisches – marokkanisches Problem. Wir werden über die internationalen und über die äusserigen Auswirkungen sprechen.

Mustapha Iraki: marokkanisch – marokkanisch und nicht marokkanisch – algerisch
Khalihenna Ould Errachid: marokkanisch – marokkanisch

Mustapha Iraki: Warum spricht man Jahre lang, dass das Saharaproblem ein artifizieller Konflikt ist, wie dies seine Majestät der König in seiner letzten Rede bestätigt hat?
Khalihenna Ould Errachid: wir werden darauf zurückkommen, als Polisario im Mai 1973 in Zouirate gegründet wurde, wurde sie zunächst von Libyen und dann von Algerien aus bestimmten Gründen adoptiert. Es hatte einen Konflikt mit Marokko bezüglich der Grenzen. Marokko hat das Abkommen von Ifrane und Telemsan nicht ratifiziert. Dies hat Zweifel bei Algerien hervorgerufen. Die Stimmung war auch elektrifiziert zwischen den arabischen Ländern im kalten Krieg. Marokko wurde als unterentwickelt betrachtet, während andere Länder als fortgeschritten betrachtet wurden. All diese Ideologien sind zusammengebrochen. Die Basis des Saharaproblems liegt darin, dass es sich um ein inneres Problem handelt, das später eine internationale Form genommen hat. Deswegen steht uns jetzt als Marokkaner, unseren inneren Knoten aufzulösen. Die historische Versöhnung soll stattfinden. Dies hat seine Majestät der König in Laâyoune und nicht in Rabat unternommen. Seine Majestät hat den Sahraouis gesagt, dass die Vergangenheit vorbei ist, und wir eine neue Seite abfassen werden, wo sie alles, was sie wollen schreiben können, vorausgesetzt, dass dies im rahmen der marokkanischen Souveränität geschieht.

Mohamed Iyadi: Sie haben angekündigt, soeben nach Ihrer Ernennung, dass die königliche Rede vom 25. März eine historische Versöhnung zwischen der marokkanischen Administration und den Bewohnern der Sudprovinzen ist. D.h., dass es eine Auseinandersetzung gab? Sie haben in einem Presseinterview behauptet, dass es eine politische Leere nach 1991 gab. Klar und deutlich, worin liegen die Gründe für die Auseinandersetzung  und für die politische Leere?
Khalihenna Ould Errachid: die Auseinandersetzungen gab es seit 1956. Die Sahraouis haben gefühlt, dass sie nicht gut behandelt wurden, dass ihre Stelle in Marokko garantiert ist und dass sie sich genügend Respekt erfreuen. Dies waren die Urgründe für die Schaffung der Front Polisario.
Nach der Befreiung, d.h. seit 1975, gab es eine Beschlagnahmung der Söhne der Sahara, was zu dem Missvertrauen  und zu politischen Problemen geführt hat. Die Versöhnung, worüber wir sprechen, besteht darin, dass die höchste Gewalt im Land d.h. seine Majestät der König, Garant der Freiheiten und der Rechte der Individuen und der Gruppen, den Sahraouis gesagt hat: Ich gestehe zu, dass die Administration endgültig sich mit ihnen versöhnt und dass sie wichtiges Bestandteil sind, nicht nur territorial. Es gab ein Missverständnis im Rahmen der territorialen Integrität. Zu den Hauptaufgaben, womit der rat an der Seite seiner Majestät des Königs beauftragt wurde, die territoriale Integrität und die nationale Einheit zu verteidigen. Alsdann soll ihnen eine politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Stelle gewährt werden, die garantiert wird und die nicht verloren gehen wird. Die Sahraouis stehen an der Seite seiner Majestät des Königs. Dies ist die Rede, die Einfluss auf die Sahraouis ausgeübt hat, und die dazu geführt hat, dass der 25. März eine historische Periode hat werden lassen.

Ali Anouzla: wenn man die Sprache, die Sie jetzt führen hören wird, wird man dem keinen Glauben schenken, dass Sie dagegen waren. Sie waren Teil der Obhutgewalt. Sie haben keinen Protest gegen die Festnahme und gegen die Geiselnahme in Kalaat Magouna erhoben. Sie waren Minister 12 Jahre lang.
Khalihenna Ould Errachid: 17 Jahre lang

Ali Anouzla: 17 Jahre, das steht 4 Mal der Präsidentschaft in den vereinigten Staaten gleich.
Khalihenna Ould Errachid: in differenten Regierungen

Ali Anouzla: warum haben Sie gegen die Obhut keinen Protest erhoben. Sie haben diese Sprache nicht geführt. Was ist geschehen von Abend auf Morgen.
Khalihenna Ould Errachid: ich war in Kriegzeit. Der Krieg hat Regeln. Es gab zu dieser Zeit keinen Dialog. Und im Krieg war ich damit beauftragt, die Sudprovinzen zu entwickeln und diplomatisch die Frage zu verteidigen. Trotz dessen verteidigte ich die Stelle  der Sahraouis und deren Freilassung. Ich habe einige Personen gestört. Ich habe darauf bestanden, dass die Sachen sich nicht schlecht entwickeln. Sie entwickelten sich aber schlecht aus Gründen, die allen bekannt sind.

Mustapha Alaoui: das Problem ist marokkanisch – marokkanisch
Khalihenna Ould Errachid: im großen Teil      

Mustapha Alaoui: die Versöhnung mit der anderen Partei, die behauptet, dass sie eine Entität ist, die über eine Armee und über Mittel verfügt, um ihre Aktivitäten zu erfüllen und die von 80 Ländern anerkannt wird. Wie kann man der anderen Partei die Idee der Autonomie näher  bringen, während sie auf den Separatismus besteht.
Khalihenna Ould Errachid: über die Versöhnung. Wenn man sich versöhnt, vergisst man die Vergangenheit. Seine Majestät der König hat ihnen in Laâyoune gesagt, dass Marokko eine Veränderung durchlaufen ist.

Mohamed Iyadi: Wenn aber ihre Entscheidung unabhängig ist?
Khalihenna Ould Errachid: Wir werden über Algerien zu einem späteren Zeitpunkt sprechen. Die Sahraouis sind nicht die Front Polisario. Polisario vertritt das Teil, das ihrer Sicherheit – politische und Ernährungsverwaltung untersteht. Die Sahraouis wissen umso mehr, dass die Front Polisario die Ziele nicht erfüllt hat, wowesgen sie gegründet wurde. Sie hat nicht militärisch den Sieg davon getragen und sie hat das Referendum nicht realisiert. Sie hat keinen Staat innerhalb des Territoriums gegründet, d.h. in Laâyoune, Boujdour, Aousserd, Dakhla und Smara, im Territorium, das unter dem Joch des spanischen Kolonisators stand. Der Polisario wurde eine beißende Niederlage beigebracht und dies in der Erfüllung der Ziele, wowesgen sie gegründet wurde und den Sahraouis ist dies bekannt. Das ist der Grund warum es erforderlich ist, dass die Sahraouis einen anderen Weg einzuschlagen haben, der ihnen ihre Rechte garantiert, wofür sie verstorben wurden und wofür sie gekämpft haben, ohne ihr Vaterland zu verlieren.

Ali Anouzla: Wenn wir uns auf Ihre Analyse aufhalten, wonach die Hauptziele des Rates darin bestehen, die Autonomie vorzubereiten. Wenn wir wollen, dass die andere Partei diese Autonomie akzeptiert, soll diese andere Partei an der Autonomie teilnehmen. Wir sind damit einverstanden, dass die Front Polisario eine politische militärische Bewegung ist, sie stößt auf Sympathie in den Saharaprovinzen. Warum wurde nicht darauf verfahren, diese Bewegung innerhalb des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten zu vertreten?
Khalihenna Ould Erarchid: welche Bewegung?

Ali Anzoula: Polisario
Khalihenna Ould Errachid: nein, nein

Ali Anouzla: es wird ein Tag kommen, wenn wir das Prinzip der Autonomie akzeptieren, dass sie Partei an der Autonomie wird
Khalihenna Ould Errachid: Die Autonomie wird allen Sahraouis vorgeschlagen und Polisario ist ein Hauptteil der Sahraouis, die Autonomie ist eine Alternative zum Separatismus. Der Separatismus in der Sahara ist ausgeschlossen.

Mohamed Iyadi: heißt es, dass Sie einen Dialog mit der Polisario führen werden?
Khalihenna Ould Errachid: selbstverständlich werden wir mit allen Sahraouis einen Dialog führen, wo sie sich auch befinden mögen, innerhalb der Polisario, in Algerein, in Mauretanien und in Spanien.
Sahraouis, ihr beschwert euch, dass ihr keine politische Stelle in Marokko hattet, ihr beschwert euch, dass Marokko euch nicht als Teil des Spieles betratet. Ihr sagtet, dass ihr keine geschichtliche Beziehung seit Moulay Ismail hattet und dass ihr keine direkte Beziehung mit seiner Majestät dem König hattet. Alles ist heute in Erfüllung gegangen. Der Krieg hat zu Nichts geführt. Polisario war zwischen Doura und Laâyoune. Ihr weißt heute, dass die Lager sich in der Nähe von Lahmada und Rabouny befinden, dies ist ein Hauptindiz für eine beißende Niederlage. Der Krieg ist unmöglich und hat seine Ziele nicht erreicht, d.h. einen unabhängigen Staat über entwickelte Waffen 3,2,6,8 und über Panzer. Ihr habt keinen militärischen Erfolg als militärische Organisation erzielt. Ihr weißt darum Bescheid, dass das Referendum unmöglich ist.

Mustapha Alaoui: warum ist das Referendum unmöglich?
Khalihenna Ould Errachid: die vereinten Nationen haben sich auf bestimmte Stämme gestützt. All diese Stämme  sind im königlichen Rat vertreten. Diese Stämme befinden sich aber nicht nur in Marokko, sondern auch in Algerien, und in Mauretanien. Wenn wir ein gerechtes und freies Referendum zur Selbstbestimmung aller Sahraouis organisieren möchten, soll dies von Abadla bis Ikni über Alk bis zu den malischen Grenzen und in Bir, Zouirate und Nouadibou erfolgen. Dies ist unmöglich, soweit wir die Grenzen dieser dreier Länder nicht umgestalten. Wir werden einen Dialog mit den Algeriern führen und ich werde die Genehmigung seiner Majestät des Königs einholen, um dem Präsidenten Abdelaziz Bouteflika zu begegnen.

Mustapha Iraki: im Website der algerischen Präsidentschaft haben sie das Saharadossier hinzugefügt und nicht das Palästinadossier oder das Dossier der Dürre in Afrika. Wie können wir sagen, dass das Problem marokkanisch – marokkanisch ist, während wir 30 Jahre lang behaupten, dass die Saharafrage von Franco geschaffen wurde, zu einer Zeit, wo er im Glauben stand, dass Marokko schwach ist und dass seine nationalen Führer sich im Gefängnis befinden. Algerien, seit der Mitte der 70 Jahre ist gegen die territoriale Integrität Marokkos. Sie bestehen dennoch darauf, dass das Problem Sahraoui Sahraoui ist und nicht marokkanisch – algerisch?
Khalihenna Ould Errachid: unsere Aufgabe besteht darin, den Algeriern entgegen zu sagen, dass sie unsere Brüder und unsere Freunde sind. Marokko hat uns weder als Marokkaner noch als Sahraouis gestaltet. Wir sind echte Sahraouis. Die Mehrheit der Sahraouis möchte in Marokko bleiben. Sie hat erzielt, was sie möchte, d.h. die Autonomie. Wir möchten, dass unsere Kusins in Algerien sich dafür einsetzen, diese Versöhnung zu realisieren. Wir werden nicht darüber ermüdet sein, sich an die Algerier oder an jegliche andere Partei zu wenden, damit sie das einhalten, was es behauptet, dass es nicht Partei am Konflikt ist.

Ali Anouzla: Sie haben gesagt, dass Sie sich nach Algerien begeben werden und einen Dialog mit den algerischen Führern aufnehmen werden. Besteht dieselbe Initiative gegenüber der Führung der Polisario?
Khalihenna Ould Errachid: Sie sind unsere Brüder. Wir werden Besprechungen mit ihnen zu jeder Zeit und in jeglichem Ort führen.

Mustapha Alaoui: Wir können den Schluss daraus ziehen, dass Polisario im Rahmen der Autonomie zu einer Partei der Opposition sein wird.
Khalihenna Ould Errachid: nein, zu einer beteiligenden Partei. Wenn Mohamed Abdelaziz möchte, können wir ihn dazu verhelfen, zum ersten Präsidenten der Autonomie zu werden.

Mustapha Iraki: beteiligende Partei, die dennoch Anspruch auf den Separatismus erhebt?
Khalihenna Ould Errachid: unsere Hauptaufgabe besteht darin, die Sahraouis, wo sie sich auch befinden mögen, von der Idee des Separatismus und Algerien davon abzubringen, die Separatisten zu unterstützen und den Jenigen, die nach der Autonomie streben, Hilfe zu leisten.

Mustapha Alaoui: kann man die Autonomie als eine Form der Selbstbestimmung betrachten?
Khalihenna Ould Errachid: je, ich werde Ihnen Beispiele dafür geben. Die Autonomie steht an der Spitze der Selbstbestimmung. Die baskische Bewegung Ita hat eine Feuereinstellung mit der spanischen Regierung abgeschlossen auf der Basis, dass sie geschichtlich auf die separatistische Selbstbestimmung verzichtet und sich für die Selbstbestimmung der Autonomie entscheidet. Die irländische Armee hat auf die Selbstbestimmung des Separatismus verzichtet und hat akzeptiert, sich dem Königreich Großbritannien anzuschließen. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Die Autonomie ist eine fortgeschrittene Form der Selbstbestimmung und der Verwaltung der eigenen Angelegenheiten im Rahmen der Demokratie, der Freiheit und der Würde. Al dies ist für die Sahraouis geeignet. Es gibt keine Sahraouis, inbegriffen die Jenigen von Tindouf, die behaupten können, dass ihr Vater, ihre Mutter und ihre Vorfahren Marokkaner kurzen Datum sind. All ihre Vorfahren waren in der Befreiungsarmee. Sie haben Hassan II bei den zweien Staatsanschlägen beweint. Die Sahraouis sind Marokkaner und sie haben ein bisschen Verständnis, Ernsthaftigkeit, Vertrauen und Ehrlichkeit nötig, um sich dem Projekt anzuschließen.

Ali Anouzla: Worin liegt der Inhalt der Autonomie, damit die andere Partei davon überzeugt wird?
Khalihenna Ould Errachid: Die Maßstäbe der Autonomie sind Allen bekannt.

Ali Anouzla: die Maßstäbe des Projekts von 2003 waren undemokratisch.
Khalihenna Ould Errachid: das sind Gerüchte.

Ali Anzoula: keine Gerüchte
Khalihenna Ould Errachid: Marokko wird das wahrhaftige Projekt nach nationalen demokratischen Konsultationen unterbreiten.

Ali Anzoula: würden Sie den Inhalt offenbaren?
Khalihenna Ould Errachid: Nein, nicht nach der königlichen Konsultation mit dem königlichen Rat,  die Maßstäbe der Autonomie sind bekannt.

Mustapha Iraki: Was für Muster der Autonomie, das spanische oder das irländische?
Mohamed Iyadi: Ich bestehe immer auf eine Sache. Sie sprechen als ob, die Front Polisario entscheidungsunabhängig ist. Marokko hat dennoch in der Tat auf der Dauer behauptet, dass die Front Polisario entscheidungsabhängig ist. Wenn sie entscheidungsunabhängig wäre, würde das Problem vor langer Zeit beigelegt werden
Khalihenna Ould Errachid: Ich teile Ihre Meinung. Wir versuchen mit allen Mitteln, dass ihre Entscheidung unabhängig wird und wir fordern Algerien als Nachbar und Freundsland und als arabisch –islamisches Land mit einer bedeutsamen Geschichte dazu auf, uns dazu zu verhelfen, dass sich unsere Brüder in den Lagern von Tindouf dem Projekt der Autonomie als alleinige Lösung anschließen. Es besteht keine andere Alternative. Wer von einem unabhängigen Staat und vom Referendum träumt, macht unrealisierbare Träume.

Mohamed Iyadi: dies nach dem Marokko dem marokkanischen Konsensprojekt der Autonomie zugestimmt hat?
Khalihenna Ould Errachid: das Projekt wird Marokko unterbreiten. Wir werden alle Parteien und insbesondere die Front Polisario, die vom Konflikt betroffen ist, und als Sahraouis, dazu zugeraten, dass dieses historische Projekt dem entspricht, was ihre Eltern 1956 dem verstorbenen König Mohammed V und dem verstorbenen König Hassan II gesagt haben. Dies hat der gehorsame Sohn von Mohammed V und Hassan II seine Majestät der König Mohammed VI bestätigt, was eine historische und erstmalige Arbeit ist. Es hat keine ähnliche Versöhnung gegeben mit den Sahraouis seit dem Moulay Ismail mit Khenata Bent Bekkar verheiratet wurde. Es handelt sich um eine Versöhnung vom Herzen ins Herze.

Mustapha Iraki: dies stieß dennoch auf Ablehnung 
Khalihenna Ould Errachid: Die Versöhnung erfährt Flut und Ebbe. Wir haben uns noch nicht an der Arbeit gemacht. Der Rat wurde vor kurzem geschaffen. Er hat noch nicht all seine Komponente konstituiert. Wir werden einen Dialog mit jedem Sahraoui führen und wir werden jeden Sahraoui und jede Sahraouie davon überzeugen, dass dies Projekt dem entspricht, wonach sie streben.

Mustapha Iraki: haben Sie eine Strategie ins Auge für diesen Dialog und für diese Kommunikation?
Khalihenna Ould Errachid: selbstverständlich, wir haben damit angefangen.

Mustapha Iraki: welche Erfahrungen stehen Ihnen persönlich am nächsten?
Khalihenna Ould Errachid: die Autonomie wird sich auf die nationale Versöhnung Marokkos stützen.

Mustapha Iraki: wie?
Khalihenna Ould Errachid: jedes Land hat seine Besonderheiten. Wir werden uns von allen vorrätigen Erfahrungen inspirieren. Das wichtigste daran ist, dass sie seine Besonderheiten in Rücksicht nimmt.

Mustapha Iraki: es handelt sich um eine nationale Frage. Konsultationen auf der Ebene der Parteien haben stattgefunden. Es handelt sich nicht um Ihr Projekt?
Khalihenna Ould Errachid: es handelt sich um die nationale Einheit.

Mustapha Iraki: es scheint aus der Sprache, die Sie führen, als ob Sie eine Art Obhut der Saharafrage aufgezwungen haben
Khalihenna Ould Errachid: dies ist eine altmodische Mentalität. Wir werden versuchen, sie zu verändern. Seine Majestät der König wird seine Entscheidung in dieser Hinsicht treffen. Innere – innere Versöhnung und innere – äusserige Versöhnung

Mustapha Iraki: diese Sprache führen Sie seit 30 Jahren und sie hat zu keinem Ergebnis geführt. Sie übernehmen die Verantwortung für die Lage in der Sahara über ihre gemeinschaftliche Verwaltung
Khalihenna Ould Errachid: welche Verwaltung? Laâyoune, ich bin Präsident des Gemeinderates seit 1983

Mustapha Iraki: Beschlagnahmung der Privilegien
Khalihenna Ould Errachid: ich befürchte keine Frage und Nichts. Ich bin Präsident des Gemeinderates von Laâyoune seit 23 Jahren. Laâyoune von gestern steht Laâyoune von heute in Nichts gleich. Laâyoune von heute ist eine zivilisierte Stadt. Vieles ist in Laâyoune unternommen worden. Laâyoune ist Mitglied der Organisation der arabischen Städte, die nur die Hauptstädte umfasst. Sie ist Mitglied im permanenten Büro und wird nicht erwählt, wie es in der Satzung der Organisation bestimmt wird neben Mekka, Medina und Al Qods.

Mustapha Iraki: der Bürger sieht in Sie den Notabeln, der Kapital aus den Gütern der Region geschlagen hat, und dass Unterschied der Sie von ihnen abtrennt, von einem Tag auf den anderen größer wird.
Khalihenna Ould Errachid: Kommen Sie, sprechen wir über die Privilegien, welche Privilegien, Erde – See oder Luftprivilegien?

Mustapha Iraki: die dreien zusammen
Mustapha Alaoui: man soll den Dialog vereinheitlichen, damit er nicht zweiparteilich wird.
Khalihenna Ould Errachid: ich möchte ihn zweiparteilich haben. Es gibt Missverständnisse, die ich wettmachen möchte und die der Wahrheit nicht entsprechen. Welche Frage möchten Sie aufwerfen, bezüglich der See?

Mustapha Iraki: beispielsweise
Khalihenna Ould Errachid: ich habe keine Ahnung, wer Kapital aus dem Meer schlägt. In der Luft und in der Erde habe ich nichts. Vielleicht meinen Sie damit den Sand?

Mustapha Iraki: beispielsweise
Khalihenna Ould Errachid: Der Sand der Sahara ähnelt nicht den Sandgruben in den Nordprovinzen. Sie werden im Norden als Privileg einer Person beziehungsweise mehreren Personen gewährt. Die Sahara ist voller Sand. Der Sand, der nach Las Palmas exportiert wird, ist kein Privileg. Es gibt 80 Firmen, die den Sand exportieren. Dies ist eine Sache der Schlauheit. Wer einen Kunden in Spanien hat, exportiert mehr. Das macht keine Lizenz erforderlich.

Mustapha Iraki: ohne organisierende Gesetzgebung?
Khalihenna Ould Errachid: ja, ohne

Mustapha Iraki: das gehört zu den Gütern der Region und Marokkos
Khalihenna Ould Errachid: können wir den Leuten verbieten, den Sand ins Ausland zu exportieren?

Mustapha Iraki: ja, das gehört zu den Gütern Marokkos
Khalihenna Ould Errachid: der Sand ist ein Problem, zweitens, ich bin seit 30 Jahren in der Regierung und ich erfreue mich keinem Privileg

Mustapha Iraki: 30 Jahre lang hat der ehemalige Minister für Inneres Notabeln geschaffen, die Kapital aus den Reichtümern der Region geschlagen haben und die die politische Aktivität der nationalen Parteien verboten haben. Das gehört zu den Problemen, wogegen die Söhne der Sahara sind
Khalihenna Ould Errachid: über welche Söhne sprechen Sie? Über die Söhne der Sahara

Mustapha Iraki: gab es nicht protestierende Stimmen gegen Sie in Laâyoune?
Khalihenna Ould Errachid: Keineswegs, ich beschwichtige die Manifestationen. Ihre Informationen sind falsch und brauchen berichtigt werden. Zunächst, ich unterordne nicht Driss Basri und nicht dem Innenministerium und nicht den Ministerien. Ich habe Kampf gegen das Innenministerium geführt, als es die mächtigste Gewalt war und alle es befürchteten. Alles, worüber die Privilegien in der Sahara berichtet wird, ist eine reine Lügnerei und ist falsch.

Mustapha Alaoui: ich kehre zu der algerischen Führung zurück, die Sie verteidigen
Khalihenna Ould Errachid: ich verteidige die algerische Führung nicht. Ich  halte mich nur an dem, was Algerien offen behauptet.

Mustapha Alaoui: das, was man feststellen kann ist, dass die algerische Führung Tauziehen gegen Marokko führt, wenn die Erdölpreise höher werden.
Khalihenna Ould Errachid: das sind Parasiten, die man nicht äußern darf. Algerien ist ein Nachbarland und es steht ihm zu, anzukaufen, was es möchte. Wir wünschen dem algerischen Volk Aufblühen. Das flösst uns Freude ein. Wir werden bei den Algeriern hartnäckig werden, damit wir für einander Verständnis aufbringen zur Konstruktion des arabischen Maghrebs.

Mohamed Iyadi: während Sie behaupten, dass Algerien nicht vom Konflikt betroffen ist, erheben sich Stimmen in Algerien gegen die algerischen Verantwortlichen, damit dieses  Dossier aufgegeben wird, die nach einem Dialog mit Marokko streben und die die Idee der Entstehung eines gespenstischen Staates ablehnen wie Louisa Hanoun
Khalihenna Ould Errachid: wir müssen in dieser Richtung verholfen werden

Mohamed Iyadi: dies steht im Gegensatz, zu dem, was Sie behaupten?
Halihenna Ould Errachid: nein, nicht gegen, wir möchten allen Richtungen Hilfe leisten

Mohamed Iyadi: gestatten Sie mir, die Sachen zu erklären. Louisa Hanoun, Ben Bella und Andere sind gegen die offizielle algerische Position
Khalihenna Ould Errachid: wir wollen Bouteflika an unserer Seite haben

Mohamed Iyadi: als Rat fassen Sie nicht ins Auge, Gehör dieser Stimme zu schenken und sie stärker zu machen?
Khalihenna Ould Errachid: Wir möchten uns auf das gesamte Algerien öffnen. Wir möchten dem Präsidenten Abdelaziz Bouteflika sagen, wovon ich die Ehre habe, ihn als den hervorragendesten Minister für Auswärtiges der dritten Welt zu kennen, dass wir echte Sahraouis sind.

Mohamed Iyadi: der hervorrragendeste Minister für Auswärtiges als er Propaganda für den Separatismus machte?
Khalihenna Ould Errachid: der hervorragendeste Minister eines arabischen – islamischen Nachbarn Marokkos. Wir werden  dem Präsidenten sagen, dass wir wollen, dass er uns als echte Sahraouis anerkennt. Wir möchten Marokkaner sein und dass wir unsere eigenen Angelegenheiten verwalten. Wir möchten, dass er uns mit unseren Brüdern, die Gäste in seinem Territorium sind, versöhnt. Wir werden heute und morgen dem Präsidenten, der algerischen Regierung und dem algerischen Volk beweisen, dass Polisario nicht der alleinige und  legitime Vertreter  der Sahraouis ist, und dass die demokratische arabische Republik Sahraouie keine Existenz hat, in keinem Zelt und in keinem Land. Sie liegt in Hassi Rabouny 20 Km weit von Tindouf. Wir werden ihnen sagen, dass das Projekt, das wir dabei sind, vorzubereiten, einen ehrenhaften Ausweg für alle Parteien darstellt. Algerien möchte ein Teil der Sahraouis verteidigen. Es hat nicht verloren, im Gegenteil, es hat gewonnen, soweit es den Sahraouis garantiert, wonach sie streben.

Ali Anzoula: dies ist eine Liebmacherei.
Khalihenna Ould Errachid: das ist keine Liebmacherei, die Liebmacherei ist eine Beurteilung. Das ist eine neue Sprache

Ali Anouzla: eine neue Sprache?
Khalihenna Ould Errachid: der Rat ist neuen Datums das ist die Sprache der Versöhnung.

Ali Anouzla: Ihre Erklärung, dass Sie der algerischen Führung begegnen, ist eine Überschreitung der konsultativen Prärogativen des Rates, zu dem Moment, wo er einen Vorschlag dem König unterbreitet hätte?
Khalihenna Ould Errachid: Das ist ein nationaler Eifer. Dies ist eine Beteiligung in der Verbesserung der Sachen und in der Lösung des Problems. Jeder, der in der Lage ist, seinen Beitrag dazu zu leisten, die Frage zu lösen, ist willkommen. Und dies ist die Spitze des nationalen Eifers. Wir sollen nicht nach administrativen oder nach persönlichen Sachen streben. Die Tür steht offen für jeden Marokkaner, der an der Lösung der nationalen Frage teilnehmen möchte. Er soll ausgeschmückt werden.

Ali Anouzla: gehört dies nicht zu der Rolle der diplomatischen Rolle Marokkos?
Khalihenna Ould Errachid: wir sind alle hinter seiner Majestät dem König mobilisiert. Jeder hat seine Rolle

Mustapha Alaoui: einige haben die Autonomie als umfassende Regionalisierung betrachtet. Es ist desewegen erforderlich, die Verfassung abzuändern und den Vorschlag der Verfassung zu adaptieren. Haben wir eine Veränderung der Verfassung nötig?
Khalihenna Ould Errachid: Seine Majestät verfügt über die Prärogative und das Parlament mit Zweidrittelmehrheit, die Verfassung abzuändern. Es steht klar und deutlich, dass eine Veränderung im administrativen System des Königreichs Marokko stattgefunden hat.

Ali Anouzla: Marokko hat bereits 2003 einen Autonomievorschlag vorgebracht. Dieser Vorschlag wurde abgelehnt, da nun er das Prinzip des Referendums am Ende der Übergangsphase enthalten hat, wie es im Vorschlag von James Backer steht. Sehen Sie vor, dass wenn Sie einen marokkanischen Vorschlag den vereinten Nationen ohne Referendum vorbringen, dass die anderen Parteien und die internationale Gemeinschaft diesen Vorschlag annehmen werden?
Khalihenna Ould Errachid: wir müssen über eine Sache klar werden. Das Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung hat seinesgleichen nicht bei den vereinten Nationen. Es besteht kein Projekt seit 1945, wo die vereinten Nationen ein Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung organisiert haben. Es gibt Referenden für Region mit religiösen, ethnischen oder territorialen Konflikten.

Ali Anouzla: Es gab einen Plan für die Beilegung auf der Basis des Referendums. Der Plan wurde sogar von der Polisario als überholt betrachtet.
Khalihenna Ould Errachid: Polisario erhebt noch Anspruch auf die Selbstbestimmung. Herr Ali Anouzla, warum haben die vereinten Nationen den Schluss gezogen, dass das Referendum technisch unmöglich ist. Denn, wenn man ein Referendum über die Selbstbestimmung organisieren möchte, sollen alle Sahraouis auch die Sahraouis in Algerien und Mauretanien teilnehmen. Daraus erfolgt, dass die Grenzen der dreien Länder abgeändert werden müssen.

Mustapha Alaoui: wie wird die Selbstbestimmung erfolgen, während der Staat ihrer Ansicht nach existiert
Khalihenna Ould Errachid: das gehört zu den Widersprüchen. Darüber werden wir sprechen, wenn wir zu Algerien kommen

Mustapha Iraki: Sehen Sie nicht, dass sie über umfassende Prärogativen des Rates sprechen, die nicht im Dahir zur Erwähnung gekommen sind?
Khalihenna Ould Errachid: haben Sie das Dahir gelesen?

Mustapha Iraki: Ja, ich habe es gelesen. Die Saharafrage ist eine nationale Frage und eine Frage der politischen Parteien. Es bestehen Rotlinien, die nicht überschritten werden dürfen, wenn es sich um die Autonomie oder um das Referendum handelt. Es gibt politische Parteien wie die Partei der Unabhängigkeit oder der sozialistischen Union, Parteien, die aus der nationalen Bewegung hervorgekommen sind, die für die Befreiung der Sahara Jahrzehnte lang gekämpft haben. Sie mit Ihrer Einmischung beobhuten die Saharafrage.
Khalihenna Ould Errachid: Dies ist Fälscherei. Das Dahir besagt, dass der Rat die Hauptaufgabe hat, seine Majestät den König dazu zu verhelfen, die territoriale Integrität und die nationale Einheit des Königreichs zu wahren. Die Parteien stehen im Mittelpunkt der nationalen Einheit

Mustapha Alaoui: wir wissen darum Bescheid, dass es schwierig ist, direktes Gehör den festgehaltenen marokkanischen Sahraouis in Tindouf zu schenken?
Khalihenna Ould Errachid: Sind wir im Klaren darüber, dass das Referendum der Selbstbestimmung unmöglich ist?
Ali Anouzla: Ihrer Meinung nach
Khalihenna Ould Errachid: nein, der Meinung der Sahraouis nach. Wenn wir ein Referendum organisieren möchten, müssen die Grenzen abgeändert werden

Ali Anouzla: James Backer?
Khalihenna Ould Errachid: Marokko hat das Projekt von James Backer abgelehnt

Ali Anouzla: die Frage ist marokkanisch – marokkanisch, wie Sie es behauptet haben
Khalihenna Ould Errachid: Wenn das Referendum auf das gesamte Territorium von Bouizkirane bis Kouirate, von Abadla bis Tindouf über Bir Bougrine und Nouadibou organisiert wurde, befürchte ich dieses Referendum nicht

Mustapha Alaoui: die andere Partei, Präsident?
Khalihenna Ould Errachid: sind die vereinten Nationen in der Lage, die Grenzen der dreien Länder abzuändern

Mustapha Alaoui: wo steht Algerien in all dem?
Khalihenna Ould Errachid: Algerien ist ein Bruderland und das algerische Volk ist ein Bruder und Nachbarvolk. Algerien steht Marokko im arabischen Maghreb am nächsten, was die Sitten, die Geschichte und das Verhalten anbetrifft.
Algerien versichert auf der Ebene seiner Hochverantwortlichen, dass es nicht mit der Saharafrage zu tun hat und dass es Partei am Konflikt ist. Die Saharafrage ist eine Frage zwischen Marokko und den Sahraouis. Algerien ist ein respektvolles Land. Es hat eine glorreiche Geschichte und einen glorreichen Befreiungskrieg geführt, die Allen bekannt ist. Algerien hat es behauptet, nicht vom Konflikt betroffen zu sein. Die Algerier und ihr Präsident sagen, nicht Partei am Konflikt zu sein. Wir sagen zu ihnen, sie sind Partei am Konflikt und können es auch nicht sein.

Mustpaha Alaoui: am 27. Februar  2002 hat Abdelaziz Bouteflika die so genannte Republik Sahraouie in den Lagern von Tindouf abgestattet und eine Botschaft dem Präsidenten der Polisario adressiert, wo er behauptet, dass sein Land nicht die vollendete Tatsache aufrechterhalten möchte
Am 08.02.2002 adressiert der algerische Präsident dem Generalsekretär einen Brief, wo er bestätigt, dass die Saharafrage eine Frage der Ausmerzung der Kolonisation ist, dass der Konflikt zwischen dem Volk Sahraoui und der Besatzungsmacht Marokko besteht und dass das Problem nicht marokkanisch – algerisch ist.
Am 08.11.2004 wird offiziell Abdelaziz El Mourakouchi empfangen
Khalihenna Ould Errachid: das Problem ist nicht marokkanisch – algerisch. Algerien ist zu einer bestimmten Zeit in das Saharaproblem eingetreten, als der momentane Präsident Minister für Auswärtiges im ehemals globalen Algerien war

Mustapha Alaoui: dies war 2004
Khalihenna Ould Errachid: ich meine damit eine andere Sache. Der algerische Minister für Auswärtiges Herr Mohamed Bejaoui hat in Washington behauptet, dass sie nicht Partei am Konflikt sind. Das Saharaproblem betrifft Marokko und die Sahraouis

Mustapha Iraki: warum bewegt sich Algerien in der dritten Kommission, in der afrikanischen Union und zuvor in der Organisation der afrikanischen Union und in den internationalen Organisationen gegen Marokko?
Khalihenna Ould Errachid: dies kann auf uns zurückgeführt werden. Wir hatten kein Projekt. Marokko verfügte über kein wahrhaftiges Projekt. Wir sprachen über die Möglichkeit und über die Wahrscheinlichkeit eines Projekts.

Mohamed Iyadi: die internationale Gemeinschaft ging in die Richtung der politischen Lösung. Algerien wurde überholt.
Khalihenna Ould Errachid: jetzt haben wir ein Projekt

Ali Anouzla: worin besteht dieses Projekt?
Khalihenna Ould Errachid: die Autonomie, die wir in den nächsten Tagen vorlegen werden

Ali Anouzla: dies ist eine Bekanntmachung?
Khalihenna Ould Errachid: nein, seine Majestät hat Konsultationen mit den politischen Parteien geführt und wird Konsultationen in den nächsten Tagen mit dem königlichen Konsultativrat führen, um das marokkanische Projekt auszuarbeiten. Dies ist der Grund, warum nicht das marokkanische Projekt den vereinten Nationen in April hat vorlegen können. Denn, es stehen noch Konsultationen bevor.

Ali Anouzla: ist es ein Versuch, um Zeit zu gewinnen?
Khalihenna Ould Errachid: nein, der Rat wurde am 25. März geschaffen und hat seine erste Session am 4. und 6. April abgehalten Es wurde keine Session zur diesbezüglicher Behandlung abgehalten

Ali Anouzla: worin steht Ihr Vorschlag für die Autonomie?
Khalihenna Ould Errachid: Algerien ist, trotz was es behauptet wurde, ein vernünftiges und weises Land. Ich habe der Kriegesperiode beigewohnt, denn ich war Mitglied im Hochrat für Verteidigung und es hätte gefährliche Sachen stattfinden können. Algerien hat keinen Schritt unternommen, der zu ergebnisschwerfälligen Sachen hätte führen können.

Mustapha Iraki: Amghala
Khalihenna Ould Errachid: Unfall. Unser Ziel besteht jetzt darin, eine Lösung zu finden und nicht die Sachen komplizierter zu machen. Algerien behauptet, nicht Partei am Konflikt zu sein. Warum erkennt es einen Staat, der über keine Entscheidungsbasis verfügt, an. Wir werden es dazu auffordern, die Botschaft der Polisario in Algier zu schließen. Ich komme mit Algerien darüber überein, dass es nicht Partei am Konflikt ist.

Mustapha Alaoui: das militärische System in Tindouf?
Khalihenna Ould Errachid: Die Algerier haben unsere Kusins in den Lagern von Tindouf empfangen. Wir bedanken uns bei ihnen, dass sie empfangen haben und dass sie ihnen gegenüber eine humanitäre Hilfe geleistet haben. Die legitime Gastfreundlichkeit ist dreitägig. Wir möchten unseren Kusins sagen, dass das marokkanische Projekt eine Lösung für alle Parteien bereithält.
Zunächst ist es ein ëhrenhafter Ausweg für alle Parteien. Algerien ist ein Land mit Prinzipien und mit Geschichte. Es hat Zuflucht unseren Kusins gewährt. Wir bedanken uns dafür bei ihm. Wir konnten mit ihm nicht über einen Punkt übereinkommen, dass die Angelegenheiten der Sahraouis garantiert waren. Jetzt ist Alles garantiert. Die Bewohner der Lager sind nicht mehr bedroht beziehungsweise kommen mit besiegten Köpfen zu uns. Die Autonomie garantiert die wirtschaftliche und kulturelle Stelle und die direkte Beziehung mit seiner Maejstät dem König. Sie sind keine Verlierer, wenn sie die Autonomie annehmen. Algerien, möge Gott ihm Gutes widerfahren, hat den Sahraouis Zuflucht gewährt, bis sie das erzielt haben, wonach sie strebten.
Die Autonomie ist ein ehrenhafter Ausweg für alle Pareien und ist eine gute Basis für die Konstruktion des arabischen Maghrebs und für die Versöhnung, für die Brüderlichkeit und für die Solidarität. Wir werden einen Dialog mit Algrien führen und ich werde seine Majestät den König um die Genehmigung ersuchen, dem Präsidenten zu begegnen…

Mustapha Iraki: die Internetseite der Präsidentschaft der algzerischen Republik hat das Saharadossier und nicht das Dossier Palästinas oder der Dürre in Afrika hinzugefügt. Wie können Sie versichern, dass das Problem marokkanisch – marokkanisch ist, während wir 30 Jahre lang behaupten, dass die Saharafrage von Franco geschaffen wurde, zu einem Moment, wo er im Glauben stand, dass Marokko schwach war und dass die Symbole seiner nationalen Kräfte im Gefängnis sassen und wo Algerien seit Mitte der 70 Jahre gegen die territoriale Integrität war. Sie jetzt behaupten, dass das Problem marokkanisch – sahraoui und nicht algerisch – marokkanisch ist?                                                             
Khalihenna Ould Errachid: unsere Aufgabe besteht darin, unseren algerischen Brüdern und  Freunden zu sagen, dass wir echte Sahraouis sind. Unsere Mehrheit möchte in Marokko bleiben und sie hat erzielt, was sie wollte, die Autonomie. Wir möchten von unseren Kusins, dass sie sich mit uns versöhnen. Wir werden nicht darüber ermüdet, einen Dialog mit den Algeriern zu führen.

Ali Anouzla: seit dem Anfang sprechen  Sie über die Autonomie, dennoch wir wissen keinen Bescheid um den Inhalt dieser Autonomie, die der Selbstbestimmung gleichsteht, damit die andere Partei davon überzeugt wird, die immer Anspruch auf die Selbstbestimmung erhebt. Alle Massstäbe, die Marokko in seinem Vorschlag vorgebracht hat, wurden abgelehnt, da nun sie undemokratisch sind.
Khalihenna Ould Errachid: die Massstäbe der Autonomie sind Allen bekannt. Es bestehen Gerüchte, dass ein Projekt vor dem 25. März ausgearbeitet wurde. Es handelt sich um Newobayber. Dies ist kein Projekt. Marokko wird ein wahrhaftiges Projekt nach nationalen demokratischen Konsultationen unterbreiten. Die königliche Konsultation mit dem Rat wird in den nächsten Tagen stattfinden. Ich kann den Inhalt nicht bekannt geben, bevor er offiziell wird.

Mustapha Iraki: ich bestehe immer auf diese Sache. Sie sprechen als ob, die Front Polisario entscheidungsunabhängig ist. Marokko hat dennoch in der Tat auf der Dauer behauptet, dass die Front Polisario entscheidungsabhängig ist. Wenn sie entscheidungsunabhängig wäre, würde das Problem vor langer Zeit beigelegt werden
Khalihenna Ould Errachid: Ich teile Ihre Meinung. Wir versuchen mit allen Mitteln, dass ihre Entscheidung unabhängig wird und wir fordern Algerien als Nachbar und Freundsland und als arabisch –islamisches Land mit einer bedeutsamen Geschichte dazu auf, uns dazu zu verhelfen, dass sich unsere Brüder in den Lagern von Tindouf dem Projekt der Autonomie als alleinige Lösung anschließen. Es besteht keine andere Alternative. Wer von einem unabhängigen Staat und vom Referendum träumt, macht unrealisierbare Träume. Wir werden alle Parteien und insbesondere die Front Polisario, die vom Konflikt betroffen ist, und als Sahraouis, dazu zugeraten, dass dieses historische Projekt dem entspricht, was ihre Eltern 1956 dem verstorbenen König Mohammed V und dem verstorbenen König Hassan II gesagt haben. Dies hat der gehorsame Sohn von Mohammed V und Hassan II seine Majestät der König Mohammed VI bestätigt, was eine historische und erstmalige Arbeit ist. Es hat keine ähnliche Versöhnung gegeben mit den Sahraouis seit dem Moulay Ismail mit Khenata Bent Bekkar verheiratet wurde. Es handelt sich um eine Versöhnung vom Herzen ins Herze. In allen Versöhnungen gibt es Flut und Ebbe.  Wir haben uns noch nicht an der Arbeit gemacht. Der Rat wurde vor kurzem geschaffen. Er hat noch nicht all seine Komponente konstituiert. Wir werden einen Dialog mit jedem Sahraoui führen und wir werden jeden Sahraoui und jede Sahraouie davon überzeugen, dass dies Projekt dem entspricht, wonach sie streben. die Autonomie wird sich auf die nationale Versöhnung Marokkos stützen. Jedes Land hat seine Besonderheiten. Wir werden uns von allen vorrätigen Erfahrungen inspirieren. Das wichtigste daran ist, dass sie seine Besonderheiten in Rücksicht nimmt. Seine Majestät der König wird seine Entscheidung in dieser Hinsicht treffen. Innere – innere Versöhnung und innere – äusserige Versöhnung.

Mustapha Iraki: diese Sprache führen Sie seit 30 Jahren und sie hat zu keinem Ergebnis geführt. Sie übernehmen die Verantwortung für die Lage in der Sahara über ihre gemeinschaftliche Verwaltung und über Ihre Beschlagnahmung der Privilegien. der Bürger sieht in Sie den Notabeln, der Kapital aus den Gütern der Region geschlagen hat, und dass Unterschied der Sie von ihnen abtrennt, von einem Tag auf den anderen größer wird.
Khalihenna Ould Errachid: ich befürchte keine Frage und Nichts. Ich bin Präsident des Gemeinderates von Laâyoune seit 23 Jahren. Laâyoune von gestern steht Laâyoune von heute in Nichts gleich. Laâyoune von heute ist eine zivilisierte Stadt. Vieles ist in Laâyoune unternommen worden. Laâyoune ist Mitglied der Organisation der arabischen Städte, die nur die Hauptstädte umfasst. Sie ist Mitglied im permanenten Büro und wird nicht erwählt, wie es in der Satzung der Organisation bestimmt wird neben Mekka, Medina und Al Qods. Kommen Sie, sprechen wir über die Privilegien, welche Privilegien, Erde – See oder Luftprivilegien? Es gibt Missverständnisse, die ich wettmachen möchte und die der Wahrheit nicht entsprechen. Welche Frage möchten Sie aufwerfen, bezüglich der See? ich habe keine Ahnung, wer Kapital aus dem Meer schlägt. In der Luft und in der Erde habe ich nichts. Vielleicht meinen Sie damit den Sand? Der Sand der Sahara ähnelt nicht den Sandgruben in den Nordprovinzen. Sie werden im Norden als Privileg einer Person beziehungsweise mehreren Personen gewährt. Die Sahara ist voller Sand. Der Sand, der nach Las Palmas exportiert wird, ist kein Privileg. Es gibt 80 Firmen, die den Sand exportieren. Dies ist eine Sache der Schlauheit. Wer einen Kunden in Spanien hat, exportiert mehr. Das macht keine Lizenz erforderlich. Ich bin seit 30 Jahren in der Regierung und ich erfreue mich keinem Privileg. 

Mustapha Iraki: 30 Jahre lang hat der ehemalige Minister für Inneres Notabeln geschaffen, die Kapital aus den Reichtümern der Region geschlagen haben und die die politische Aktivität der nationalen Parteien verboten haben. Das gehört zu den Problemen, wogegen die Söhne der Sahara sind
Khalihenna Ould Errachid: Keineswegs, ich beschwichtige die Manifestationen. Ihre Informationen sind falsch und brauchen berichtigt werden. Zunächst, ich unterordne nicht Driss Basri und nicht dem Innenministerium und nicht den Ministerien. Ich habe Kampf gegen das Innenministerium geführt, als es die mächtigste Gewalt war und alle es befürchteten. Alles, worüber die Privilegien in der Sahara berichtet wird, ist eine reine Lügnerei und ist falsch.

Mustapha Alaoui: ich kehre zu der algerischen Führung zurück, die Sie verteidigen. Das, was man feststellen kann ist, dass die algerische Führung Tauziehen gegen Marokko führt, wenn die Erdölpreise höher werden.
Khalihenna Ould Errachid: Algerien ist ein Nachbarland und es steht ihm zu, anzukaufen, was es möchte. Wir wünschen dem algerischen Volk Aufblühen. Das flösst uns Freude ein. Wir werden bei den Algeriern hartnäckig werden, damit wir für einander Verständnis aufbringen zur Konstruktion des arabischen Maghrebs.

Mohamed Iyadi: während Sie behaupten, dass Algerien nicht vom Konflikt betroffen ist, erheben sich Stimmen in Algerien gegen die Idee der Entstehung eines gespenstischen Staates, und gegen die algerische Position der Saharafrage gegenüber, wie Louisa Hanoun oder Ben Bella.Als Rat fassen Sie nicht ins Auge, Gehör dieser Stimme zu schenken und sie stärker zu machen?
Khalihenna Ould Errachid: Wir möchten uns auf das gesamte Algerien öffnen. Wir möchten dem Präsidenten Abdelaziz Bouteflika sagen, wovon ich die Ehre habe, ihn als den hervorragendesten Minister für Auswärtiges der dritten Welt zu kennen, dass wir echte Sahraouis sind. Wir werden  dem Präsidenten sagen, dass wir wollen, dass er uns als echte Sahraouis anerkennt. Wir möchten Marokkaner sein und dass wir unsere eigenen Angelegenheiten verwalten. Wir möchten, dass er uns mit unseren Brüdern, die Gäste in seinem Territorium sind, versöhnt. Wir werden heute und morgen dem Präsidenten, der algerischen Regierung und dem algerischen Volk beweisen, dass Polisario nicht der alleinige und  legitime Vertreter  der Sahraouis ist, und dass die demokratische arabische Republik Sahraouie keine Existenz hat, in keinem Zelt und in keinem Land. Sie liegt in Hassi Rabouny 20 Km weit von Tindouf. Wir werden ihnen sagen, dass das Projekt, das wir dabei sind, vorzubereiten, einen ehrenhaften Ausweg für alle Parteien darstellt. Algerien möchte ein Teil der Sahraouis verteidigen. Es hat nicht verloren, im Gegenteil, es hat gewonnen, soweit es den Sahraouis garantiert, wonach sie streben.

Ali Anzoula: Ist dies eine Liebmacherei oder eine neue Sprache?  Ihre Erklärung, dass Sie der algerischen Führung begegnen, ist eine Überschreitung der konsultativen Prärogativen des Rates? 
Khalihenna Ould Errachid: das ist keine Liebmacherei, das ist eine neue Sprache und eine Versöhnung. Das ist ein nationaler Eifer. Dies ist eine Beteiligung in der Verbesserung der Sachen und in der Lösung des Problems. Jeder, der in der Lage ist, seinen Beitrag dazu zu leisten, die Frage zu lösen, ist willkommen. Und dies ist die Spitze des nationalen Eifers. Wir sollen nicht nach administrativen oder nach persönlichen Sachen streben. Die Tür steht offen für jeden Marokkaner, der an der Lösung der nationalen Frage teilnehmen möchte. Wir sind hinter seiner Majestät dem König mobilisiert, der die Prärogativen jeder Institution bestimmt. 

Mustapha Alaoui: einige haben die Autonomie als umfassende Regionalisierung betrachtet. Es ist desewegen erforderlich, die Verfassung abzuändern und den Vorschlag der Verfassung zu adaptieren. Haben wir eine Veränderung der Verfassung nötig?
Khalihenna Ould Errachid: Seine Majestät verfügt über die Prärogative und das Parlament mit Zweidrittelmehrheit, die Verfassung abzuändern. Es steht klar und deutlich, dass eine Veränderung im administrativen System des Königreichs Marokko stattgefunden hat.

Mustapha Alaoui: ein Gesetz, das in der Eile ausgearbeitet wurde und das nicht der Autonomie adaptiert wurde. Einige sprechen über die Notwendigkeit der Regionalisierung der Parteien, um dem Vorschlag den Stempel der lokalen Verwaltung zu verleihen. Alle Gesetze sind abänderbarfähig.
Ali Anouzla: nach Lektüre der momentanen Zusammensetzung des Rates wird ersichtlich, dass er Vertreter umfasst, die nicht zu der Sahararegion gehören. Wird die Autonomie auch die Provinzen betreffen, deren Vertreter Mitglieder im rat sind?
Khalihenna Ould Errachid: dies ist eine voreilige Frage. Die Existenz dieser Vertreter innerhalb dieses Rates gibt dem Rat Kraft und ist ein Teil der nationalen Einheit. Dies ist eine wichtige Rolle, um die nationalen Hauptziele zu realisieren.

Mustapha Alaoui: umfasst die Autonomie oder die Regionalisierung den geographischen Raum, der Gegenstand des Konflikts ist oder wird sie auch Regionen betreffen mit sozialem und kulturellem Gewebe?
Khalihenna Ould Errachid: das ist eine voreilige Sache. Es hat bis jetzt keine königliche Konsultation diesbezüglich gegeben. Dies hängt mit dem Inhalt der Konsultation zusammen. Ist sie ein Projekt, eine Frage oder eine Vorbereitung auf ein Projekt.

Mustapha Alaoui: Sie als Verfolger des Dossiers und als Präsidenten des Rates sind Fehler in der Verwaltung des Saharadossiers begangen worden. Wir möchten hier uns auf einige diplomatische Fehler konzentrieren. War der Rückzug Marokko aus der Organisation der afrikanischen Einheit eine triftige Entscheidung? Und hat die Politik des leeren Sitzes eine Gegenwirkung stattgegeben?
Khalihenna Ould Errachid: das Vorgangene zu anderen Umständen und zu einer bestimmten Periode darf nicht heute beurteilt werden. Der Rückzug hing mit den Umständen dieser Epoche zusammen. Die Politik des leeren Sitzes war auf der Ebene der Organisation der afrikanischen Union eine schwere Sache. Darauf hin wurde eine andererweitige Politik befolgt.

Mustapha Iraki: Welche Partei hat Fehler in der Verwaltung des Saharadossiers zu dieser Epoche begangen. Wurde das Dossier durch Driss Basri in Anspruch genommen? Wurde das Dossier in angemessener Weise verwaltet?
Khalihenna Ould Errachid: diese Frage hat eine Enzyklopädie nötig. Wer begeht keine Fehler? Gibt es einen Menschen in dieser Welt, der keine Fehler begeht? Das wichtigtse liegt darin, dass man seine Fehler verbessert. Wir können das Rad der Vergangenheit nicht zurückdrehen. Dies ist nur möglich, wenn man eine andererweitige Politik befolgt. Meine persönliche Meinung äusserte ich und sie wurde in den Zeitungen nicht veröffentlicht. Gott sei dank, wir sind unversehrt aus der Vergangenheit davon gekommen. Seine Majestät der König Mohammed VI hat seinen Weg umgeschlagen und er hat die richtige Richtung umgeschlagen.

Ali Anouzla: vor dem 25. März Ihre Erklärungen in der nationalen Presse und einer ministeriellen Kommission gegenüber standen im Widerspruch mit dieser Rede
Khalihenna Ould Errachid: es handelt sich um eine andere Auslegung

Mohamed Iyadi: welche Lektion ziehen Sie aus der falschen Erfahrung?
Khalihenna Ould Errachid: nicht alle Erfahrungen waren falsch. Es gab nur einige Fehler. Die Verschlaffenheit nach der Feuereinstellung. Die Siegesfreude. Dies ist ein marokkanisches Phänomen nicht nur in der Saharafrage, sondern auch in anderen Fragen. Die Siegesfreude führt zu der Verschlaffenheit. Das Saharaproblem ist zu Ende gegangen. Wir brauchen die Sahraouis nicht mehr. Dadurch enstanden alle Probleme.

Mustapha Iraki: Einige sehen, dass Sie eine Art Druck vor dem 25. März ausgeübt haben über ihre Presseerklärungen und über Ihre Kritik an einer ministeriellen Delegation in Laâyoune, um als Präsidenten des Rates ernannt zu werden.
Khalihenna Ould Errachid: Es gibt keinen Marokkaner, der Druck auf seine Majestät den König ausüben kann. Die Entscheidungen seiner Majestät können nicht aus einem Druck resultieren. Die ministerielle Delegation umfasste Freude und Kollegen. Ich habe auf sie keinen Druck in der Versammlung, die Sie genannt haben, ausgeübt. Die Presse berichtet über Sachen, die lügnerisch sind und das ist das Problem der Presse. Der königliche Rat wird mit der Presse sprechen, damit sie nicht mehr über lügnerische Nachrichten über die Sahara berichtet, da nun sie der nationalen Frage unförderlich ist. Die Journalisten können nach der Information an ihrer Quelle suchen.

Mustapha Alaoui: im Rahmen der letzten Entwicklungen, die die Frage erfährt, gibt es einige, die die Legitimität erwerben möchten und die sich auf Kosten der humanitären Hilfe für die marokkanischen festgehaltenen Sahraouis und auf Kosten der Abschaffung der marokkanischen Identität über Deportation von Kindern nach Kuba bereichern, um ihr Gehirn zu wäschen und um sie mit Extremismus aufzuladen. Wie werden Sie diese Hämorragie beenden?
Khalihenna Ould Errachid: das gehört zum Mittelpunkt der Arbeit des Rates. Wir haben einen ausführlichen Brief der Organisationen adressiert, die propolisario sind, um sie dazu aufzufordern, mit uns zusammen zu arbeiten, um die Seite des Problems umzudrehen und um uns für die humanitäre Hilfe für unsere Brüder in Tindouf zu bedanken. Wir möchten, dass wir politisch mit einander kooperieren, um dieses Problem im Rahmen des königlichen Projekts zu lösen.

Frg.: eine Gruppe von marokkanischen Gefangenen in Tindouf sind in das Vaterland zurückgekehrt in einer Beschäftigungssituation, die keine Veränderung erfahren hat. Zu Zahlreichen ist gesagt worden, dass ihr Dossier nicht Kompetenz des Konsultativrates für Menschenrechte und der Kommission für Gerchtigkeit und Versöhnung ist. Wie können Diese wiedergutgemacht werden, um eine klare Botschaft der internationalen Gemeinschaft zu übermitteln?
Khalihenna Ould Errachid: die Frage der Gefangenen ist eine leidenvolle Sache, denn sie haben viel in den Lagern von Tindouf erlitten. Wir haben Sympathie ihnen gegenüber und zweifelsohne, wenn sie keine Lösung in einem anderen Ort finden, dass wir uns damit beschäftigen werden, und dies im Rahmen der Verteidigung der nationalen Einheit.

Frg.: Algerien hat abgelehnt, dem marokkanischen Artist Jamal Debbouz, das Sichtvermerk zu erteilen, am Vorabend seines Shows in Algier, dessen Einahmen den Behinderten in der Wilaya Algier zugewidmet sind und hat erachtet, dass der marokkanische Artist Jamal Debbouz keine Gelegenheit versäumt, um die Marokkanität der Sahara lobzupreisen.
Khalihenna Ould Errachid: darüber werden wir sprechen.

Frg.: Abdelaziz Mourakouchi
Khalihenna Ould Errachid: sein Name lautet Mohamed Ou Ahmetou. Sein Vater ist Mitglied im neuen Rat. Ich sage ihm, dass Maoualeinin ihm seine Grüsse ausrichtet, dass Tan Tan sich verändert hat und dass Mkhizi Bakouri verstorben ist.

Frg.: Mohamed Salem Ould Salek Franco
Khalihenna Ould Errachid: mein Freund Franco. Ich sage ihm, dass seine Söhne sich nach seinen Onkeln mütterlicherseits sehnen und umgekehrt, und dass sie wollen, dass ihre Familie zu ihnen zurückkehrt.

Frg.: Mohamed Sedatti
Khalihenna Ould Errachid: sein Name lautet Mohamed Laghdef. Ich sage ihm, dass sein Bruder Abdelmalek vor zwei Tagen sein Konsultationsgebet geleistet hat und dass er gesehen hat, wie er im Boulevard Mohamed V spaziergeht und dabei einen modernen schönen Anzug trägt.                                           

 

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