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Montag, den 24. Jun 2019
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Die sequestrierten Populationen in den Lagern von Tindouf, im Südwesten Algeriens, sind keine Flüchtlinge, sondern sind der Bewegungsfreiheit beraubt und stehen unter dem Einfluss bewaffneter Milizen, die die Hilfe, die ihnen seitens der internationalen Organisationen gewährt wird, hinterziehen, sagte der Botschafter Marokkos in Australien und in Neuseeland, Mohamed Maouelainin.


Herr Maouelainin sagte in einem Interview mit dem australischen Radio SBS, dass Marokko den Fall der Sahara wie ein gelöstes Problem betrachtet, da das Gebiet nach dem Abzug der spanischen Kolonialherren in den Schoss des Mutterlandes zurückkehrte.

Der marokkanische Botschafter fügte hinzu, dass das Königreich einen Autonomievorschlag für seine südlichen Provinzen den Vereinten Nationen unterbreitete, als es der Auffassung wurde, dass der Fall sich in einer Sackgasse befindet.

Die Vereinten Nationen qualifizierten auch den marokkanischen Vorschlag als glaubwürdig und ernsthaft und dass er zu der Schlichtung des Problems führen könnte, erklärte der Botschafter Marokkos.

Der marokkanische Diplomat bekräftigte, dass Marokko der Auffassung sei, dass die sequestrierten Individuen in Tindouf Bürger und bereit sind, eine Lösung im Rahmen seiner Souveränität über seine südlichen Provinzen zu finden.

Der Botschafter fügte hinzu, dass Seine Majestät der König Mohammed VI in seiner Rede vom 6. November beteuerte, dass Marokko jegliches Abenteuertum ablehnt, dessen Folgen unberechenbar wären.

Er sagte abschließend, dass die Einladung des Generalsekretärs der Vereinten Nationen zu den Parteien, sich an den Verhandlungen zu beteiligen, Teil der Bemühungen der Vereinten Nationen ist, um eine friedliche Lösung für diesen Konflikt zu finden.

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