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Sonntag, den 18. Aug 2019
 
 
 
Audiovisuelle Presse

Die marokkanische Sahara ist im Völkerrecht verankert, ebenso wie in der Geschichte und im Sozialgefüge des Königreichs, wie dies die unveränderlichen Bande der Treue, die immer die saharauischen Stämme mit dem marokkanischen Souverän vereinigt haben, gezeigt haben, sagte der Minister für Kommunikation und der Regierungssprecher, Herr Mustapha El Khalfi,  in einer Gegendarstellung zu einem Artikel, das am 5. Juni 2015 über die Frage der Sahara in der News-Kanal-Webseite "Al-Jazeera" veröffentlicht wurde.


Der Minister stellte fest, dass der Internationale Gerichtshof im Jahr 1975 ein Gutachten verabschiedete, das das Bestehen solcher Rechtsbeziehungen der Treue anerkannte.

Die verschiedenen Aspekte der Saharafrage kommentierend, sagte der Minister, dass die "verteidigende Sandmauer", wie es vom UNO-Generalsekretär im Jahr 1988 beschrieben wurde, in der Tat aus rein defensiven Gründen aufgebaut wurde, um den Schutz der marokkanischen Sahara-Bevölkerung zu gewährleisten.

"Zu keiner Zeit war diese Mauer Gegenstand der Kritik, auch in den UNO-Resolutionen im Allgemeinen und in den Berichten des Sicherheitsrats im Besonderen", bemerkte er, feststellend, dass kein Dokument des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen oder der Generalversammlung diese Mauer als "illegal" bezeichnet hat.

Anschließend sagte Herr El Khalfi, dass der Aufbau dieser Mauer zum Schutz der Zivilisten dient und Teil eines Sicherheits-Frameworks zur Kontrolle und zur Bekämpfung des Terrorismus, der grenzüberschreitenden Kriminalität und des Handels mit Drogen, Waffen und Menschen ist.

Als Reaktion vor allem auf das in der Website der Al Jazeera veröffentlichte Artikel, das verleumderische Anschuldigungen bezüglich der Sicherheit beinhielt, hob der Minister die Maßnahmen hervor, die seitens Marokkos getroffen wurden, um die Familienbesuche zu fördern und betonte, dass Marokko sie als einen  wesentlichen Bestandteil des Programms der vertrauensbildenden Maßnahmen bezogen auf 2004 betrachtet.

Er erinnerte auch daran, dass der Ruf "das Vaterland ist gnädig", den seine Majestät der König Hassan II ins Leben gerufen hat, im Jahr 1988 dazu führte, dass nicht weniger als 10.000 Sahrauis nach Marokko zurückkehrten, darunter Gründungsmitglieder der Front Polisario.

Den Zeugnissen derer, die in das Königreich zurückgekehrt sind, zufolge berichteten sie von schrecklichen Bedingungen, wo die Menschen in den Lagern von Tindouf aushaarten, und von der Ausbeutung durch die separatistischen Führer, ganz vom Elend und von der Hinterziehung der humanitären Hilfe zu schweigen, sagte er.

Er verwies in diesem Zusammenhang auf die Schlussfolgerungen des Berichts des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF), der von der Hinterziehung der humanitären Hilfe seitens der Front Polisario im industriellen Maßstab und von den Ungerechtigkeiten berichtete, welche täglich der Bevölkerung in den Lagern von Tindouf zugefügt werden.

Der Minister unterstrich auf der anderen Seite die wesentlichen Bemühungen Marokkos zur Konsolidierung und zur Förderung der Menschenrechte, erklärend, dass der Nationale Rat für Menschenrechte im Jahr 2011 drei Regionalkommissionen in den südlichen Provinzen gegründet hat, ein Schritt, der insbesondere durch die Beschlüsse des Sicherheitsrats begrüßt wurde.

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-

 

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