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Dienstag, den 25. Jun 2024
 
 
 
Schriftliche Presse

Paris–Mit der Einweihung der Konsulate von etwa dreißig Staaten seit 2019 haben sich die Städte Dakhla und Laâyoune in wenigen Jahren zur „Verkörperung“ der „diplomatischen Fortschritte“ Marokkos in Hinsicht auf die  Frage seiner territorialen Integrität ausgewachsen, schreibt das panafrikanische Magazin Jeune Afrique am Mittwoch.



Die beiden Städte sind überdies die Verkörperung des „Erfolgs“ des neuen Entwicklungsmodells zu Gunsten der südlichen Provinzen des Königreichs, das in 2015 vonseiten seiner Majestät des Königs Mohammed VI. ins Leben gerufen wurde, unterstrich das Magazin in einem auf seiner Webseite veröffentlichten Artikel.

Senegal, Côte d'Ivoire, Vereinigte Arabische Emirate, Gabun, Jordanien, Bahrain, Dschibuti... In den letzten vier Jahren haben mehrere Staaten dort Konsulate eingeweiht, wovon sich die meisten im Diplomatenviertel dieser emblematischen Städte der marokkanischen Sahara einquartiert haben, stellte  das Magazin fest.

"Diese Einweihungen von Konsulaten, die die Unterstützung vieler afrikanischer und arabischer Staaten zu Gunsten der Marokkanität der Sahara widerspiegeln, sind so viele Fehlschläge für die Front Polisario, die offenkundig versucht hat, Druck auf die verschiedenen hierher entsandten Diplomaten auszuüben, wie auf  Mohamed El Imam Maelainin, welcher in 2019 zum Honorarkonsul der Elfenbeinküste in Laâyoune bestellt wurde ", erklärte das Magazin.

„Unsere Präsenz hier beruht auf Überzeugungen, da die Komoren und Marokko auf diplomatischer Ebene immer die gleichen Standpunkte vertreten haben und vertreten, mit gegenseitiger und ständiger Unterstützung in Bezug auf die Frage der territorialen Integrität unserer beiden Staaten, sowohl innerhalb der internationalen Gremien als auch auf bilateraler Ebene“, machte seinerseits Said Omar Said Hassane, Leiter des Generalkonsulats der Komoren in Laâyoune, darauf aufmerksam.

Laâyoune et Dakhla, l’incarnation des avancées diplomatiques du Maroc sur la question de son Sahara (Jeune Afrique)


Eine „historische und emotionale“ Dimension findet sich darüber hinaus im Blick des Generalkonsuls von Gabun in Laâyoune, Lezin Issha Boussougou, ein,  der die Beteiligung seines Landes am Grünen Marsch in 1975 in Erinnerung rief, stellte die Veröffentlichung fest.

„Diese Episode ist in Erinnerung aller Gabuner zurückgeblieben, für die die Marokkanität der Sahara außer Zweifel steht“, unterstrich der Diplomat, der zuvor in Togo stationiert war und im Anschluss daran im gabunischen Konsulat in der marokkanischen Sahara die „Erinnerung“ nicht nur an die feste und unmissverständliche Unterstützung Gabuns dem Königreich gegenüber, sondern auch an die sehr starke Beziehung zwischen den beiden Staaten wachrief“.

„Auf geostrategischer Ebene ist die Einweihung dieser konsularischen Vertretungen Teil der Vision seiner Majestät des Königs Mohammed VI. in Hinblick auf die afrikanische Integration und auf das Erfordernis, den Konflikten zwischen Staaten ein Ende bereiten zu haben, die die Implementierung großer regionaler Wirtschaftseinheiten bzw. Wirtschaftsblöcke herumplagen, die Hand in Hand zu Gunsten der Entwicklung des gesamten Kontinents arbeiten“, betonte der Konsul der Komoren.

Jeune Afrique kam überdies auf den Aspekt der studentischen Zusammenarbeit und des Kompetenztransfers zurück, betonend, dass diese konsularischen Vertretungen mit der Verwaltung der täglichen Angelegenheiten der in den südlichen Provinzen ansässigen Staatsangehörigen ihrer Länder betraut sind, wovon einige in den höheren Einrichtungen der Region wie in der ENCG Dakhla bzw. in der Universität von Laâyoune studieren.

„Die phänomenale Entwicklung der Sahara in den letzten Jahren ist ein Modell für andere Staaten des Kontinents, im Besonderen in Bezug auf die Landwirtschaft, die Bewässerung, den Tourismus, die Fischerei, die erneuerbaren Energien, ... geworden und wir sind dazu entschlossen, diese uns angebotene Gelegenheit wahrzunehmen, in diese Region entsandt zu werden, um den Kompetenztransfer fördern zu dürfen“, betonte der togolesische Konsul.

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