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Sonntag, den 14. Apr 2024
 
 
 
Schriftliche Presse

Berlin–Die Front Polisario steht im Rampenlicht eines Skandalons der Geldwäsche und eines obskuren Netzes der Finanzierung des Terrorismus in Europa unter stiller Mitwirkung der Hisbollah, der schiitischen Gruppe, in deren Sold sie steht, lüftet die deutsche Zeitung “Die Welt”.




Finanzielle Ermittlungen zur Erwähnung bringend, haben Berichte der spanischen Zivilgarde großmaßstäbliche jüngste Abkommen und finanzielle Transaktionen zwischen der Miliz der Front Polisario und einem Netz der  Hisbollah ans Licht gebracht, welche in der Geldwäsche auf dem Umweg über das System „Hawala“ spezialisiert sind. Das genannte System überweist das Geld mittels eines Mechanismus des informellen Ausgleiches zwischen den Wechselknoten.

Soweit schon einmal das schmutzige Geld in das offizielle finanzielle System eingespritzt wird, überweist die Hisbollah den Wert an dessen kriminelle Kundschaft, in dem Güter angeschafft und veräußert werden und in dem klassische Techniken der Geldwäsche eingesetzt werden, erläutert die Publikation.

Immer “Die Welt” zufolge haben die Ermittler Überweisungen vom illegalen Geld unter mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, Belgien, Frankreich und Großbritannien, aber auch unter den Golfstaaten und den Lagern Tinduf, im algerischen Süden, entdeckt, welche der Kontrolle der Front Polisario unterstehen.

„Das kommerzielle Netz „Hawala“ der Front Polisario wurde in Tinduf durch zwei Agenten und Schranzen in erster Linie in Stellung gebracht, nämlich durch Ahmed A. und dessen Kompagnon Azman. Ahmed A. brüstet sich damit, bis 50.000 EUR irgendwohin bzw. irgendwann überweisen zu können. Er behauptet, dass er noch wichtigere Überweisungen tätigen dürfte“, unterstreicht “Die Welt”, Berichte des finanziellen Dienstes der Zivilgarde erwähnend.

 „Ahmed A., welcher sein Studium in Libyen absolviert hat, lebt in Spanien seit 2007 und ist in der Überweisung des illegalen Geldes von Europa aus nach Westafrika und umgekehrt spezialisiert. Er und seine Kompagnons sind in Spanien ansässig. Sie unterhalten gute Kontakte mit den algerischen Feldherren,  fuhr dieselbe Quelle fort, darauf aufmerksam machend, dass „die beiden Makler „Hawala“ der Front Polisario Metzgereien und Beköstigungs-und-Informatikgeschäfte aufgemacht haben, um ihre illegalen finanziellen Aktivitäten zu vertuschen, ganz davon zu schweigen, dass sie  Privatkonten in unzähligen europäischen Banken eröffnet haben, wo ihre Kundschaft Geld überweisen dürfte“.

Die Enthüllungen bestätigen das Bindeglied zwischen der Front Polisario und der Hisbollah, die Experten des Terrorismus und die internationalen Agenturen der Terrorismusbekämpfung wachrüttelnd, während der Iran, der Bürgestaat des Terrorismus, seinen Einfluss auf Westafrika ausbaut, stellt die Tageszeitung fest.

Überdies hat das Regime Teheran der Miliz der Front Polisario Raketen und Drohnen parat gestellt, somit die Regionalstabilität aufs Spiel setzend, während die Hisbollah einen Drillsite in den Lagern Tinduf zugunsten von den Söldnern der Front Polisario mit dem Aussegnen der an der Macht seienden algerischen Junta geschaffen hat, fügte die deutsche Zeitung abschließend hinzu.

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