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Sonntag, den 14. Apr 2024
 
 
 
Schriftliche Presse

Dakar-Mehrere afrikanische Medien haben den jüngsten Beitritt von drei neuen Staate des afrikanischen Kontinents zum „feierlichen Aufruf zum Ausschluss der sogenannten „DARS“  aus der Afrikanischen Union“, bekannt als „den Aufruf von Tanger“, hervorgehoben, betonend, dass der Prozess des Ausschlusses dieser Marionettenentität  aus den Gremien der AU ins Leben gerufen werden sollte.



Die afrikanischen Medien berichten über die jüngste Unterzeichnung in Marrakesch während dieser ersten Begegnung des "Aufrufs von Tanger" durch drei ehemalige Außenminister Lesothos, Madagaskars und Gambias, der am 04. November 2022 in Tanger erstmals unterzeichnet worden ist.

Mit Herrn Lesego Makgothi, dem ehemaligen Außenminister des Königreichs Lesotho, Herrn Patrick Rajoelina, dem ehemaligen Außenminister der Republik Madagaskar und Herrn Lamine Kaba Badjo, dem ehemaligen Außenminister der Republik Gambia, beläuft sich die Zahl der Unterzeichner von nun an auf 19.

Im Rahmen der Nachbereitung des „feierlichen Aufrufs zur Ausweisung der sogenannten „DARS“ aus der Afrikanischen Union“, bekannt als „den Aufruf von Tanger “, hielten die Unterzeichner dieses Aufrufs am 28. Januar 2019 ihr erstes Folgetreffen in Marrakesch, Marokko, ab, schrieb die ivorische Zeitung „Fraternité Matin“, anmerkend, dass „die Unterzeichner während dieses Treffens ihre Zusage bekräftigt haben, zusammenzuarbeiten und sich untereinander abzustimmen, um diese nichtstaatliche Einheit, die sogenannte „DARS“, aus der Afrikanischen Union auszuschließen.

Die ivorische Veröffentlichung weist zwar darauf hin, dass Reflexionskampagnen zur Entwicklung des „Weißbuchs“ durchgeführt worden sind, betont jedoch, dass dieses Dokument „eine sachliche und historische Argumentation beinhalte“.

Es ist, schreiben die Medien, ein rechtliches und politisches Referenzdokument, „das eine Vision eines vereinten Afrikas und eines erneuerten Panafrikanismus verkörpert, weit weg von den Ideologien einer anderen Zeit.

„Die Unterzeichner des Aufrufs glauben, dass dieser Ausschluss aus rechtlicher Sicht legitim ist. Er sollte auf keinem Fall als unerreichbares Ziel angesehen werden. Darüber hinaus ist er Teil einer günstigen kontinentalen und internationalen Dynamik. Hier sind die Unterzeichner formal, dass Realismus und Pragmatismus vorzuherrschen hat. Alles, was eine Voraussetzung für die Rückkehr der Unparteilichkeit und der Glaubwürdigkeit der panafrikanischen Organisation in Bezug  auf die Sahara-Frage darstellt", stellt die Zeitung fest.

Die Weichen für den Ausschlussprozess der sogenannten „DARS“ aus der Afrikanischen Union „sind gestellt“, schrieb seinerseits das Portal „Africa24“, feststellend, dass das von den Unterzeichnern des „Aufrufs von Tanger“ aufbereitete „Weißbuch“ der Fahrplan des Ausschlussprozesses dieser chimärischen Republik aus der AU gewesen sei und sei.

Die Medien rufen in Erinnerung, dass die ehemaligen Ministerpräsidenten und Außenminister Afrikas, welche Unterzeichner des „Aufrufs von Tanger“ am 30. Januar 2023 sind, vom Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland lebenden Marokkaner, Herrn Nasser Bourita, empfangen wurden, dem sie „das Weißbuch“ überreichten, „das den Ausschlussprozess dieses Marionettengebilde auf die Schiene brachte“, was  vonseiten von mehr als 30 afrikanischen Staaten unterstützt wird.

„Wir stehen in Bezug auf die Frage der sogenannten „DARS“ vor einem sehr heiklen Problem. Es basiert nicht auf Gesetzen, denn sei es der Südsudan oder Südafrika, Simbabwe oder Mosambik, wenn man von anderen Befreiungsbewegungen in Afrika spricht, wurden diese Staaten nie als Mitglieder der Afrikanischen Union anerkannt, bevor sie unabhängig wurden. Daher muss es einen rechtlichen Weg geben, um sicherzustellen, dass sich ein Staat zum Mitglied der Afrikanischen Union auswächst", schrieb das Portal,  die Worte des ehemaligen Außenministers Kenias Raphael Tuju weitergebend.

„Die Entwicklung des Weißbuchs des Aufrufs von Tanger zielt den Unterzeichnern zufolge darauf ab, den Zusammenhalt und die Gerechtigkeit innerhalb der Afrikanischen Union zu kräftigen, indem durch den Akt der Vertreibung der sogenannten „DARS“ bewerkstelligt wird, die Situation in der Sahara-Region auf diplomatischer und pragmatischer Ebene zu bereinigen“, machte dieselbe Quelle darauf aufmerksam.

„Wir sind uns alle der Dynamik der marokkanischen Diplomatie bewusst und  dieses Weißbuch wird in erster Linie an Staatsoberhäupter und Entscheidungsträger zur Untersuchung weitergeleitet, die dazu verpflichtet sind und waren, damit dieser auf den Weg gebrachte Prozess allen erläutert werden dürfte“, sagen die Medien unter Berufung auf Jean Marie Ehouzou, den ehemaligen Außenminister Benins.

Das „Weißbuch“, das einstimmig von ehemaligen Premierministern und ehemaligen afrikanischen Ministern während des ersten Folgetreffens des „Aufrufs von Tanger“ in Marrakesch am Samstag, dem 28. Januar 2023  verabschiedet wurde, steht nicht der afrikanischen Integration im Wege, stellten die afrikanischen Medien die Behauptung davon auf.

Fast drei Monate nach der Paraphierung am 4. November 2022 in Tanger des „feierlichen Aufrufs zur Ausweisung der sogenannten „DARS“ aus der Afrikanischen Union“, bekannt als „den Aufruf von Tanger“, trafen sich die Unterzeichner des Dokuments am Samstag, dem 28. 2023 in Marrakesch zu ihrem ersten Evaluierungstreffen zusammen, schrieb die afrikanische Presseagentur „APAnews“ in einem Artikel betitelt: „Der Aufruf von Tanger“ besteht auf den Ausschluss der „DARS“ aus der Afrikanischen Union.

Gekräftigt durch die verschiedenen Empfehlungen der panafrikanischen Reflexionskampagne in Hinsicht auf die Einsätze der Afrikanischen Union im Lichte der Sahara-Frage, die während der fünf subregionalen Seminaren erörtert wurden, die zwischen Mai und Oktober 2021 in Nouakchott, Dakar, Accra, Dar Es-Salaam und Kinshasa stattfanden, haben die Unterzeichner des „feierlichen Aufrufs zur Ausweisung der sogenannten DARS“ aus der Afrikanischen Union“ einen Entwurf des „Weißbuchs“ diskutiert und es einstimmig angenommen, nachdem sie „ihre wertvollen Beiträge dazu geleistet haben“, stellt die Agentur fest.

Die Zeitungen „Lesotho Times“, „Allafrica“ und „GhanaWeb“ beschieden  ihrerseits, dass zwei Staaten der südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft  (SADC), Lesotho und Madagaskar, jedoch auch Gambia, den feierlichen Aufruf  zur Ausweisung der sogenannten „DARS“ aus der Afrikanischen Union (AU) unterzeichnet haben, bekannt als „den Aufruf von Tanger“.

„Die drei neuen afrikanischen Staaten haben Ende Januar in Marrakesch beim ersten Treffen der Folgemaßnahmen zum Aufruf von Tanger, der am 4. November 2022 in Tanger erstmals unterzeichnet worden war, ins Papier gebracht“, heißt es in den Bekanntmachungen. Sie sagen in diesem Zusammenhang, dass der "Aufruf von Tanger" ursprünglich von ehemaligen Premierministern und ehemaligen afrikanischen Ministern Guinea-Bissaus, Dschibutis, der Zentralafrikanischen Republik, Somalias, Burkina Fasos, Eswatinis, Benins, der Union der Komoren, Liberias, Gabuns, Malawis, der kapverdischen Inseln, Senegals, der Demokratischen Republik Kongos, Guineas und Kenias unterzeichnet worden ist.

„Allafrica“ schrieb, dass die hochrangigen afrikanischen Würdenträger des „Aufrufs von Tanger“, darunter drei neue Unterzeichner aus Gambia, Lesotho und Madagaskar, ihren Aufruf erneuern, die separatistische Einheit aus dieser afrikanischen Organisation auszuschließen, deren Anwesenheit „als Bremse der regionalen und kontinentalen wirtschaftlichen Integration betrachtet wird“.

Auch andere Medien auf dem Kontinent haben den Beitritt dieser drei neuen Staaten zum „Aufruf von Tanger“ aufs Neue beteuert. Während des Treffens in Marrakesch bekräftigten die 19 Unterzeichner ihre Zusage, zusammenzuarbeiten und diese nichtstaatliche Einheit aus der Afrikanischen Union auszuschließen, immer denselben Quellen zufolge.

„Gekräftigt durch die verschiedenen Empfehlungen der panafrikanischen Reflexionskampagne in Hinsicht auf die Einsätze der Afrikanischen Union im Lichte der Sahara-Frage, die während der fünf subregionalen Seminaren erörtert wurden, die zwischen Mai und Oktober 2021 in Nouakchott, Dakar, Accra, Dar Es-Salaam und Kinshasa stattfanden, haben die Unterzeichner des „feierlichen Aufrufs zur Ausweisung der sogenannten „DARS“ aus der Afrikanischen Union“ einen Entwurf des „Weißbuchs“ diskutiert und es einstimmig angenommen, nachdem sie „ihre wertvollen Beiträge dazu geleistet haben.“

Das „Weißbuch“ räumt ein, dass die Anwesenheit der sogenannten „DARS“, einer nichtstaatlichen Entität einer bewehrten Separatistengruppe innerhalb der AU,  die institutionelle Verwundbarkeit der Organisation veranschaulicht und eine unbestreitbare Bremse für die regionale und kontinentale Wirtschaftsintegration darstelle.

Es sei darauf hingewiesen, dass ehemalige Premierminister und ehemalige afrikanische Minister während ihres Treffens in Rabat mit dem Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland lebenden Marokkaner, Nasser Bourita, ihm das "Weißbuch" überreichend, dazu aufgerufen haben, die Anwesenheit der sogenannten „DARS“ innerhalb der Afrikanischen Union (AU) als „rechtlichen Wahnwitz“ und als „eine politische Fehlentscheidung“ zu betrachten. Diese ehemaligen afrikanischen Beamten stellten die Präsenz dieser Marionetteneinheit innerhalb der AU an den Pranger.

Als Redner bei dem Treffen betonte Herr Bourita, dass die Anwesenheit der sogenannten „DARS“ „ein institutionelles Hindernis“ und „eine Anomalie“ innerhalb der Afrikanischen Union sei. „Die Existenz der sogenannten „DARS“ ist eine rechtliche Verirrung, weil sie nicht den konstituierenden Elementen eines Staates auf internationaler Ebene entspricht“, unterstrich der marokkanische Minister, fortfahrend: „Ihre Präsenz ist ein institutionelles Hindernis und eine Anomalie innerhalb der panafrikanischen Organisation" und die Existenz der "DARS" stelle ein Problem für Afrika dar.

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