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Montag, den 27. Jun 2022
 
 
 
Schriftliche Presse

Rabat–Die Anerkennung vonseiten Frankreichs der Marokkanität der Sahara würde neues Leben den Beziehungen zwischen Rabat und Paris einhauchen, bekräftigte der Journalist Mustapha Tossa.


Herr Tossa, welcher im „Le Scan“, dem Nachrichtenpodcast der Zeitschrift TelQuel intervenierte, hat unterstrichen, dass die Anerkennung vonseiten Frankreichs der Souveränität Marokkos auf dessen Sahara „eine strategische“ Entscheidung konstituieren würde, welche imstande ist, eine neue Dimension des Dialogs zwischen den beiden Staaten anbieten zu dürfen.

„An der Zeit, wo die Vereinigten Staaten von Amerika die Marokkanität der Sahara anerkannt haben und wo die Autonomieinitiative in den südlichen Provinzen des Königreichs eine massive Unterstützung vonseiten zahlreicher Länder, wie Spaniens und Deutschlands, einheimst, bleibt Frankreich in Missverhältnis dazu“, hat er erläutert.

Die französische Republik ist daher dazu ermahnt, amtlicherseits die Souveränität Marokkos auf dessen Sahara anzuerkennen, hat der Journalist geschätzt, angebend, dass diese Initiative „eine ausschlaggebende Wirkung auf die generelle Positionierung der Europäischen Union das Dossier der  marokkanischen Sahara betreffend ausüben würde“.

Angesichts der Entwicklungen des Dossiers der marokkanischen Sahara, ist der französische Präsident Emmanuel Macron, neugewählt, in der Lage, die beste Entscheidung zu treffen und dem algerischen Regime zu erklären, dass die Autonomieinitiative, welche vonseiten Marokkos unterbreitet wurde, „die einzige dauerhafte und friedensstiftende Lösung für den Konflikt um die marokkanische Sahara ist“, fuhr Herr Tossa fort.

Er hat auch betont, dass die Anerkennung der Marokkanität der Sahara vonseiten der französischen Republik noch mehr die bilateralen Beziehungen stimulieren würde und dem Beinstellen gemeinsamer Projekte im Maghreb und in Afrika zugutekommen würde.

Betreffs der Entscheidung Frankreichs, die Anzahl der Sichtvermerke zur Hälfte zu reduzieren, welche den Ländern des Maghreb eingeräumt werden, spielte Herr Tossa den besonderen Kontext in den Vordergrund, worin diese Maßnahme getroffen wurde, in Erinnerung rufend, dass sie zu einem Zeitpunkt zustande kam, wo Herr Macron sich zwei Chefs des Rechtsextremismus, nämlich Eric Zemmour und Marine Le Pen, zu stellen hat, welche nicht zauderten, die Problematik der Immigration zu instrumentalisieren.

Derzeit ist eine Rückkehr zur Normalität geboten, hat er darauf bestanden, die Behauptung aufstellend, dass die Tragweite dieser Maßnahme „noch mehr die Beziehungen zwischen Frankreich und den Ländern des Maghreb zusammennähen würde, in dem sie einen intensiveren menschlichen Austausch zwischen den beiden Ufern des Mittelmeerraumes bewerkstelligen könnte“.                          

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-

 

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