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Freitag, den 14. Jun 2024
 
 
 
Schriftliche Presse

Buenos Aires-In seiner traditionellen Thronrede bekräftigte seine Majestät der König Mohammed VI. seinen Appell an die algerische Regierung, die bilateralen Beziehungen zu verbessern und „die Einheit und Integration des Maghreb“ zu fördern, schreibt die argentinische Nachrichtenagentur „Alternative Press Agency“.


Argentinischen Medien zufolge konzentrierte sich „die zentrale Achse“ der Königlichen Rede auf „den Stand der Beziehungen zum benachbarten Algerien und deren Auswirkungen für die Völker der Region sowie auf die Entwicklung und Integration Afrikas“.

Der Souverän beklagte „die medialen und diplomatischen Spannungen“, die die Beziehungen zwischen den beiden Nachbarstaaten unterminieren und „dem  Image der beiden Staaten“ innerhalb internationaler Gremien abträglich sind.

Die argentinische Agentur verweist überdies darauf, dass „ohne Vorwürfe zu akzeptieren bzw. die derzeitigen algerischen Führer für die Situation zur Rechenschaft zu ziehen, seine Majestät der König Mohammed VI anerkannt hat, dass beide Regierungen politisch und ethisch für die weitere Verschließung der Grenzen seit 1994 verantwortlich sind.

„Seinen guten Willen“ bewies der Souverän den algerischen Führern gegenüber, indem er zusichert: „unsere Brüder in Algerien: Sie werden niemals die Bosheit Marokkos befürchten müssen, das in keiner Weise eine Gefahr bzw. Bedrohung für Sie darstellt“.

Schließlich erinnert die „Alternative Presse Agency“, dass seine Majestät der  den algerischen Präsidenten Abdelmadjid Tebboune dazu aufgefordert hat, sobald er es für angemessen hält, mit einander zusammenzuarbeiten, um die brüderlichen Beziehungen zu entwickeln, die unsere Völker im Laufe der Jahre aufgebaut haben, Jahre des gemeinsamen Kampfes „gegen den Joch des Kolonialismus.

Die argentinischen Medien, die an eine ähnliche Einladung des Souveräns an die algerische Führung in 2019 erinnern, befürchten jedoch, dass „Algerien erneut die Handreichung seiner Majestät des Königs (…) ignoriert und der Integration, falls erforderlich, des Maghreb in die Quere kommt“.

Die argentinische Nachrichtenseite befürchtet auch, dass „die Blindheit der algerischen Führer verhindert, dass sich Nordafrika zu einer sichereren und stabileren Region auswachsen wird, ungeachtet der Anstrengungen seiner Majestät des Königs, eine gerechte Verständigung zwischen zwei Staaten zu erzielen, welche Geographie, Geschichte und ein gemeinsamer Glaube tatsächlich zu Brüdern gemacht haben“.

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