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Samstag, den 15. Jun 2024
 
 
 
Schriftliche Presse

Rabat-Marokko ist ein verlässliches Land, das den Kampf gegen die illegale Migration "auf die sehr ernste Schulter" nimmt und "Lösungen anbietet, die kostspielig sind", stellte die französische Botschafterin in Rabat, Hélène Le Gal, die Behauptung auf.


Die Absicherung einer Seegrenze wie der von Marokko ist nebst den Landgrenzen im ganzen Land etwas Großes, unterstrich die französische Diplomatin in einem Interview mit der elektronischen Zeitung „Arab News“ in ihrer französischen Version.

In diesem Kontext lud Frau Le Gal die gesamte Europäische Union dazu ein, sich mit Marokko zusammenzuschließen, um der illegalen Migration in die Quere zu kommen, einem Phänomen, das "uns alle betrifft".

"Die EU muss mehr unternehmen, um den an vorderster Front stehenden Staaten (Mittelmeerländer), im Besonderen Marokko, beizustehen", fuhr sie fort.

Bezugnehmend auf die marokkanische Sahara brachte die französische Diplomatin die Position ihres Landes zur Sprache, die eine politische Lösung unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und auf der Grundlage des Autonomieplans unterstützt.

"Für uns dreht sich diese Lösung um den Autonomieplan, der vor mehr als zehn Jahren seitens Marokkos unterbreitet wurde", schob Frau Le Gal nach, die die Notwendigkeit betonte, dass der UNO-Generalsekretär einen persönlichen Gesandten ernennt, um eine Lösung für diesen Konflikt zu erzielen, der zu lange gedauert hat".

In diesem Sinne hegte die französische Diplomatin den Wunsch, dass der  amerikanische Entscheid, der die Souveränität Marokkos über dessen Sahara anerkennt, den Weg für Fortschritte in dieser Angelegenheit ebnet, zwecks dessen eine Lösung auf friedlichem Wege zu finden, die für alle annehmbar ist und die Entwicklung in den südlichen Provinzen bewerkstelligen  würde.

Le Maroc, un pays fiable qui prend “très au sérieux” la lutte contre la migration clandestine (ambassadeure de France)


In Bezug auf die Sicherheitskooperation und auf die Bekämpfung des Terrorismus pries die französische Botschafterin in Rabat die marokkanisch-französische Zusammenarbeit, die auf höchstem Niveau betrieben und tagtäglich von den zuständigen Diensten praktiziert wird.

„Die Zusammenarbeit funktioniert sehr gut zwischen zwei Staaten", die dieselben Interessen und dieselben Feinde haben, im Besonderen in diesem Zusammenhang die Partnerschaft im Kampf gegen den Terrorismus in der Sahelzone, jedoch auch auf syrisch-irakischer Ebene, zitierend.

„In der Sahelzone engagiert sich Frankreich militärisch stark und wir arbeiten im Kampf gegen den Terrorismus äußerst eng mit Marokko zusammen “, sagte sie.

Darüber hinaus lobte Frau Le Gal Marokkos Management der mit dem COVID-19 in Verbindung stehenden Gesundheitskrise sowohl zu Beginn als auch während der Impfstoffforschung und der Impfphase.

"Ich erachte, dass die in Marokko verfolgte Politik insofern vorbildlich war, als die marokkanischen Behörden im Stande waren, die Dinge perfekt vorauszusehen", sagte sie, hinzufügend, dass das Königreich sehr früh auf der Suche nach Impfstoffen war und seine Impfkampagne zur gleichen Zeit wie die meisten anderen westlichen Staaten in rasantem Tempo starten konnte.

„Marokko allein konzentriert 95% der Impfungen in Afrika. Es ist wirklich außergewöhnlich“, unterstrich die französische Diplomatin, die gerade in Marokko geimpft wurde, um den Franzosen zur Schau zu stellen, dass „wir unserem Gastland gegenüber vertrauen können, das uns genauso wie „dessen eigenen Bürger“ verantwortungsbewusst und sehr ernst“ behandelt.

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