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Mittwoch, den 30. Nov 2022
 
 
 
Schriftliche Presse

Lissabon-Hochrangige portugiesische Politiker haben ihre Regierung und die Europäische Union dazu aufgefordert, die territoriale Integrität Marokkos zu unterstützen.


In einem Brief an den portugiesischen Premierminister Antonio Costa in seiner Eigenschaft als Präsidenten des Rates der Europäischen Union, der am Samstag von der Zeitung „Diario de Noticias“ veröffentlicht wurde, fordern diese hochrangigen  Persönlichkeiten, darunter ehemalige Minister, Abgeordnete und Diplomaten, dazu auf, Unterstützung der territorialen Integrität des Königreichs gegenüber beizubringen, um die Destabilisierung des Maghreb unter der Führung der Front Polisario unterbinden zu können.

Diese Persönlichkeiten, darunter der ehemalige portugiesische Außenminister und der stellvertretende Ministerpräsident Paulo Portas, Mitglieder der Sozialistischen Demokratischen Partei (PSD) und der Sozialistischen Partei (PS), betonten die Notwendigkeit, dass Europa einen stabilen und erfolgreichen Maghreb im Blick hat.

"Wir erachten und Sie werden dem beispringen, dass ein stabiler und aufblühender  Maghreb sowohl ein Gebot als auch ein Ziel ist, das die volle Aufmerksamkeit Portugals und Europas verdient", schreiben sie an den Premierminister António Costa an.

Die Unterzeichner dieses Schreibens äußern sich überdies besorgt über die schädlichen Folgen, die eine nicht voraussehbare Ausweitung des Status quo und eine politische Sackgasse bei der Schlichtung des regionalen Konflikts um die Sahara mit sich bringen könnten.

D’éminentes personnalités politiques portugaises appellent leur gouvernement et l’UE à soutenir l’intégrité territoriale du Royaume


"Diese Situation hat in letzter Zeit durch die Destabilisierungshandlungen der Front Polisario in einer höchststrategischen Zone eskaliert, deren Stabilität eng mit der des afrikanischen Kontinents, der Sahelzone und sogar des Mittelmeerbeckens in Verbindung steht", warnten sie davor.

Diese einflussreichen Persönlichkeiten erinnern darüber hinaus daran, dass die Vereinigten Staaten von Amerika und mehrere Staaten kürzlich die Souveränität Marokkos über dessen Sahara-Provinzen anerkannt haben. In diesem Sinne  hoben sie die Einweihung von Konsulaten in den Städten Laâyoune und Dakhla durch mehrere Staaten hervor.

Während die Unterzeichner dieses Schreibens in den Mittelpunkt stellten, dass "Marokko ein befreundetes Land ist, mit dem wir eine gemeinsame Seegrenze sowie politische und wirtschaftliche Interessen teilen", schoben sie nach, dass sich Portugal dieser Dynamik anzuschließen und dass die Europäische Union und somit Europa unter dessen Präsidentschaft viel konstruktivere Positionen einzunehmen hat.

Diario de Noticias zufolge gehören zu den Unterzeichnern dieses Schreibens im Besonderen José Luis Arnaut, ehemaliger Minister der Präsidentschaft, Antonio Figueiredo Lopes, ehemaliger Minister betraut mit nationaler Verteidigung und mit den inneren Angelegenheiten, Paulo Neves, Stellvertreter der PSD der autonomen Region Madeira, Jorge Lacão, Stellvertreter der PSD und Vizepräsident der Versammlung der Republik in der vergangenen Legislaturperiode 2015-2019, und Luís Leite Ramos, Stellvertreter der PSD und derzeitiger Präsident der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Portugal-Marokko.

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