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Freitag, den 12. Aug 2022
 
 
 
Schriftliche Presse

Khalihenna: die Einheit des Vaterlandes ist die alleinige Wahl und der alleinige Schutz für alle Sahraouis 

Der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten ist zum ersten Mal gestern in Rabat in seiner ersten Versammlung nach seiner Ernennung durch den marokkanischen Souverän den König Mohammed VI am letzten 25. März in Laâyoune in den marokkanischen Saharaprovinzen zusammengekommen. Die Tagesordnung beinhaltet die Ausarbeitung einer Innenordnung des Rates, die dem König Mohammed VI vorgelegt werden wird, und die Erwählung der neun Vizepräsidenten des Präsidenten des Rates, die als Zusammensetzung für das Büro des Rates dienen.



Der marokkanische Souverän hatte Khalihenna Ould Errachid, den ehemaligen Minister für Saharaangelegenheiten, zum Präsidenten des Rates und Maouelainin Maouelanin Ben Khalihenna, zum Generalsekretär ernannt. Die 141 Mitglieder hatten sich alsdann in einer Kommission versammelt, um das Projekt der Innenordnung des Rates auszuarbeiten, das auch seinen Mitgliedern vorgelegt wird, um bestätigt zu werden, kraft des Artikels 14 des königlichen Dahirs, maßgebend für die Gründung des Rates.

Daneben hat Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, erklärt, dass die Einheit des Vaterlandes im Rahmen der politischen Aufgeschlossenheit und im Rahmen der effizienten Beteiligung in der Verwaltung der allgemeinen Angelegenheiten die wahrhaftige Wahl und der alleinige Schutz für alle Saharaouis bleiben werden, wenn auch ihre Stellung und ihre Position von einander abweichen, um Allen die Bestätigung zu machen, fügt Ould Errachid hinzu, dass die Jenigen, die den Slogan der Abspaltung schwenken, nicht die Einstimmigkeit auf sich vereinigen, und dass sie minoritär sind.

Ould Errachid hat in einer Rede, die er in der Eröffnungssession des Rates gehalten hat, darauf bestanden, dass was, worauf, wir mit dem selben Ausdauer und mit dem selben Willen“ uns konzentrieren müssen, sowohl was die Aktivitäten des Rates und dessen Initiativen anbetrifft, in der Rückkehr unserer Brüder aus den Lagern von Tindouf liegt, damit sie mit den Ihrigen in ihrem Vaterland zusammengeführt werden können, und dies in zivilisierter Form dank der Kommunikation und der Überzeugung ohne Nachtrag, um Licht hinter die Realität zu bringen und um das heutige Marokko hervorzuheben, dank der aufgeschlossenen Politik des Königs Mohammed VI“.

Ould Errachid hat in Erwähnung gebracht, dass der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten eine Vorschlagskraft ist, und dass er dazu geschaffen wurde, um ihn bezüglich den allgemeinen und privaten Angelegenheiten zu konsultieren, die in Verbindung mit der Verteidigung der nationalen Einheit und der territorialen Integrität Marokkos und mit der integrierten menschlichen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung stehen. Ould Errachid hat erläutert, dass der königliche Willen die Mitglieder in die Lage versetzen wird, „mit Ernsthaftigkeit, Hingebung, nationalem Eifer und mit Selbstvergessenheit zu arbeiten und ihre Kompetenzen zwangsfrei und ohne politische, administrative und bürokratische Hindernisse auszuüben“.

Der Präsident des Rates für Saharaangelegenheiten hat den Hinweis gemacht, dass der letzte Besuch des Königs Mohammed VI in den Sudprovinzen „einen historischen Wendepunkt“ konstituiert hat, angesichts seiner politischen Beladung und Symbolisierung, angesichts dessen, dass er klare politische Botschaften den Betroffenen ausrichtet, sowohl innerhalb als außerhalb Marokkos, und angesichts dessen, dass er Beruhigung und Zukunftsvertrauen bei den Sahraouis hinterlassen hat.

An der Versammlung waren anwesend neben den Mitgliedern des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Chakib Benmoussa, Minister für Inneres, Mohamed Benaissa, Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, und  Fouad Ali Hima, der delegierte Minister für Inneres.

Die Interessierenden für die Arbeiten des Rates haben festgestellt, dass der Minister Hima lange Gespräche mit Rguibi Khalili, Mitglied des Rates, und mit dem Vater des Führers der Front Polisario, Mohamed Abdelaziz, geführt hat.

 

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