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Sonntag, den 18. Aug 2019
 
 
 
Schriftliche Presse

In der Regierungszeit seiner Majestät des Königs Mohammed VI. wird die marokkanische Sahara-Frage nach einer neuen Bearbeitung managt, die auf effektiver, effizienter und vorausschauender Diplomatie beruht, schrieb die saudische Zeitung "Riad" am Donnerstag, den 07. Februar 2019.


In einem Artikel mit dem Titel "die marokkanische Sahara: zwischen historischer Legitimität und gesetzlicher Gesetzmäßigkeit" betont die Veröffentlichung, dass dieser neue Ansatz "auf proaktivem Handeln basiert, das auf genau definierten Zielen beruht, angefangen mit dem unveränderlichen Glauben Marokkos an seine Ansprüche und sein Engagement für die Integrität seines Hoheitsgebiets".

Wie der Artikel mit Fotos von Marokkanern illustriert wird, die am grünen Marsch teilgenommen haben, berichtet die saudische Tageszeitung, dass der 6. November 1975 einen Wendepunkt im Managen der Frage der Vollendung der territorialen Integrität Marokkos markiert.

Wir können ablesen, dass dieses Managen sich jetzt für politischen Realismus einsetzt und gleichzeitig die Rolle des Thrones bzw. des Volks im Kampf gegen die separatistischen und kolonialistischen Thesen betont, die zu dieser Zeit auf Marokko herabzielten.

Das Königreich hat auch eine einschlägige Strategie eingeschlagen, um den wiederholten Angriffen entgegenzuwirken, die darauf abzielten, Zwietracht im Innern des Landes einzusäen und die Menschenrechte zu gefährden, insbesondere angesichts der Rückschläge, die sich aus dem Grundsatz der Selbstbestimmung ergeben.“

Der Veröffentlichung zufolge "ist das Recht der Völker auf Selbstbestimmung eines der ältesten Menschenrechte, das sich nach dem Druck der nationalen Befreiungsbewegungen auf der ganzen Welt gegen die Kolonialmächte herausgebildet hat".

Die Veröffentlichung zaudert jedoch, nicht zu ignorieren, dass "das Stipulieren des Anspruchs auf Selbstbestimmung in den UNO-Texten im Gefolge der Bemühungen der Vereinten Nationen um die Befreiung der Völker vom Kolonialismus und im Eingreifen gegen die Zersplitterung der Staaten und die Beeinträchtigung ihrer Souveränität und territorialen Integrität eingesetzt wird".

"Es ist notwendig, die Rolle des Avantgardismus anzuerkennen, das Marokko bei der Einweihung des Anspruchs auf Selbstbestimmung gespielt hat, die im Wesentlichen auf die Normalisierung der territorialen Integrität der besetzten Staaten abzielte und einen Abbruch mit der imperialistischen Politik markiert", schrieb die Zeitung, betonend, dass das Königreich eines der ersten Staaten war, das diesem Prinzip durch die Anerkennung der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahre 1776 Substanz einflößte.

Die Veröffentlichung erinnert auch daran, dass Spanien, das die marokkanische Sahara besetzte, direkte Gespräche mit dem Königreich Marokko führte, um der Entkolonialisierung in der Region Beistand zu leisten, und dass Marokko nach einer unvollendeten Unabhängigkeit im Jahr 1956 weiterhin die Wiedererlangung dieses Gebiets unter spanischer Besatzung geltend machte, angefangen mit der historischen Rede seiner verstorbenen Majestät des Königs Mohammed V. im Jahr 1958 vor einer marokkanischen Delegation, angeführt von seiner verstorbenen Majestät dem Königs Hassan II., der zu dieser Zeit noch Kronprinz war, der dem UNO-Vertreter in 1960 einen Antrag auf die Notwendigkeit stellte, der Besetzung in der marokkanischen Sahara ein Ende zu bereiten.

In der Veröffentlichung wird auch darauf hingewiesen, dass die Resolution 1514 der Vereinten Nationen genannt "die Erklärung über die Unabhängigkeit von Kolonialstaaten und Völkern", die separatistische These in jeder Hinsicht in Abrede stellte, welche besagte, dass "jeder Versuch unternommen wird, um "die nationale Einheit und die territoriale Unversehrtheit ganz oder teilweise in einem Land zu beeinträchtigen, was mit den Zielen und den Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen unvereinbar ist."

Dieselbe Quelle weist darauf hin, dass der Grundsatz der Nichtausübung des Rechts auf Selbstbestimmung zur Untergrabung der territorialen und nationalen Integrität von Staaten durch mehrere UNO- Resolutionen bekräftigt wurde, wovon die Resolution N 2625 im Jahr 1970 durch die Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet wurde, die betonte, dass dieses Prinzip weiterhin von der Notwendigkeit abhängig sei, die nationale Einheit und die territoriale Integrität unabhängiger und souveräner Staaten zu respektieren.

Die Veröffentlichung befasst sich auch mit dem eindeutigen Gutachten des Internationalen Gerichtshofs von 1974, worin bestätigt wurde, dass die "Sahara zum Zeitpunkt der Kolonialisierung durch Spanien kein Herrschaftsgebiet ohne Herrscher" sei. Stattdessen hätten die Stämme der Sahara "rechtmäßige" Beziehungen mit dem Königreich Marokko unterhalten.

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