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Mittwoch, den 17. Jul 2019
 
 
 
Videodebatten

Khalihenna: die Autonomie ist keine diplomatische beziehungsweise politische Manövrierung, sondern ein modernes Projekt, das die Geschichte Afrikas verändern wird        

Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat in Begleitung des Generalsekretärs des Rates und einiger Mitglieder des Rates, die in Tan Tan wohnhaft sind, am Donnerstag, den 27. April 2006, im Versammlungssaal der Präfektur von Tan Tan, eine Versammlung mit den Erwählten der Provinz und mit Vertretern der politischen Institutionen, der Gewerkschaften, der Zivilgesellschaft und der sozialen Akteure, präsidiert, der der Wali der Region Guelmim- Smara und der Gouverneur von Tan Tan beigewohnt haben.



Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat in seiner Ansprache gesagt, dass sein Besuch in Tan Tan in den Rahmen der Sensibilisierung und des direkten Kontakts mit den Bürgern der Sudprovinzen fällt, um alle Fragen, die in Verbindung mit dem königlichen Konsultativrat für Saharaangelegenheiten stehen, zu diskutieren, entsprechend der Ziele, die seine Majestät der König festgesetzt hat, und dass der Rat auf alle Meinungen in transparenter, aufrichtiger und demokratischer Weise im Rahmen der marokkanischen Verfassung hören wird.

Er hat erachtet, dass die königliche Entscheidung bezüglich der Gewährung der Sudprovinzen eine Autonomie, um ihre politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Angelegenheiten zu verwalten, eine erstmalige Entscheidung ist, denn Marokko sprach über die Regionalisierung und es gab zuvor kein deutbares Projekt vor der königlichen Rede am 25. März 2006 in Laâyoune, und dass sie eine historische Entscheidung ist, die das Vorhandene und die Natur der administrativen Verwaltung sowie die Zusammensetzung des Staates im Allgemeinen verändern wird. Es handelt sich auch um eine offizielle Ankündigung der Versöhnung, um alle negativen Nachfolgen der Vergangenheit verbessern zu können.

Er hat auch gesagt, dass das Referendum ungerecht und unfrei ist. Das Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung ist unanwendbar, sowohl politisch als auch technisch. Marokko kann nicht Opfer sein, denn es wird daraus eine Unstabilität wie in Darfour beziehungsweise in Somalia ergeben. Die vereinten Nationen sind zu diesem Schluss gelangt. Und die Sackgasse, wo sich diese Frage befindet, hat seine Majestät den König dazu bewogen, sein historisches Projekt vorzubringen.

Alle Auseinandersetzungen enden mit der Versöhnung. Es bleibt keinen Grund für den Separatismus, denn es gibt Nichts, das zwischen den Sahraouis und seiner Majestät dem König abtrennt. Ihr Recht auf die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung ist garantiert. Die Etappe erfordert, dass Alle dessen bewusst werden, dass die vorhandenen Wähle geringfügig sind und dass es nicht Zeit ist, sie zu versäumen und den Konflikt sowie die Leiden fortdauern zu lassen. Die Autonomie genügt, denn sie steht mit der Geschichte in Übereinstimmung. Alle sahraouischen Stämme hatten Bande mit Marokko die Geschichte hindurch. 1956 waren die Sahraouis in der Befreiungsarmee und 1793 gab es keine politische beziehungsweise militärische Bewegung, die für den Separatismus war, außer in der Manifestation vom 17. Juni 1970, woran Bassiri teilgenommen hat. Die Dirigenten und die Führungskräfte der Polisario kehren immer nach Marokko zurück. Dies ist der Beweis, dass das ursprüngliche Vaterland Marokko ist. Der nationale Eifer ist für den Sahraoui eigentümlich auch in den Gebeten unserer Eltern und Vorfahren.

Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, hat versichert, dass dieses Projekt keine diplomatische beziehungsweise politische Manövrierung ist, es handelt sich nämlich um ein wahrhaftiges modernes Projekt, das die Gesichte des afrikanischen Kontinents verändern wird und dass Alles, worauf die Bewohner der Region Anspruch erheben, anwendbar ist. Und jeder sahraouischer Bürger, der eine andere Flagge als die marokkanische Flagge und antimarokkanische Slogans schwenkt, wird den Interessen nicht dienhaft, worauf alle Sahraouis träumen.

Was den wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Bereich anbetrifft, wird ein Studium aller Probleme der Bewohner der Region durchgeführt werden. Dieser erste Besuch bezweckt die Vorstellung des Rates und das Anhören der Bewohner von Tan Tan und es wird ein zweites Treffen mit den Geschäftsmännern, mit den Jugendlichen, mit den Frauen und mit Anderen geben.

Darauf folgten Interventionen, die sich auf die Erklärung der Gründe und der Motive des Separatismus konzentrierten, während Einige die Frage aufgeworfen haben, ob das Projekt der Autonomie auch die Stadt Tan Tan umfassen wird und scharfe Kritik Khalihenna Ould Errachid adressiert haben und dies wegen dessen Ausschlusses Tan tan, als er den Posten Minister besetzte. Die Versammlung, die mehr als 5 Stunden dauerte, ging um 14 Uhr des Freitags, den 28.04.2006, zu Ende.             

 

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