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Dienstag, den 16. Jul 2019
 
 
 
Internationale Aktivitäten

Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Herr Khalihenna Ould Errachid, hat einen Brief dem Generalsekretär der vereinten Nationen Herrn Kofi Annan, dem Präsidenten und den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrates adressiert und dies in Erwiderung auf den Brief, den der permanente Vertreter Algeriens bei den vereinten Nationen nach seinen letzten Bericht um die Sahara adressiert hat. Herr Khalihenna Ould Errachid erläutert einige Wahrheiten und widerlegt einige Unrichtigkeiten in dem Brief des Vertreters Algeriens bei den vereinten Nationen.



Anbei der Volltext des Briefes des Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten:

„wir haben Kenntnis von dem Brief genommen, den der permanente Vertreter Algeriens am laufenden 24. April den vereinten Nationen im Namen der Regierung seines Landes anlässlich des Besuchs des Ministers für Auswärtiges Algeriens in New York dem Generalsekretär der internationalen Organisation adressiert hat und der auf den letzten Bericht des Generalsekretärs um die Saharafrage (19.04.2006) erwidert, als Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten möchten wir einige Wahrheiten erläutern und einige Unrichtigkeiten in diesem Brief widerlegen.

Zunächst: die Saharafrage wurde rechtsmäßig in Anwendung der Bestimmungen des Völkerrechts über das Abkommen von Madrid und nach Einverständnis der von diesem Konflikt betroffenen Parteien im vorliegenden Fall Marokko und Spanien beigelegt und dies gemäss  der wiederholten Aufrufe der vereinten Nationen, um sich in direkte Verhandlungen zu engagieren, mit dem Ziel, dem Konflikt um die Sahara ein Ende zu setzen, was für die Region Nordmarokkos und Tanger 1956, Tarfaya 1958, Sidi Ifni 1969 geschehen ist. Wir erachten, dass die Saharafrage ein marokkanisch – marokkanisches Problem ist, das eine internationale Dimension angenommen hat und dies für die Gründe, die Allen und insbesondere Algerien bekannt sind.

Zweitens: wir wurden sehr über die Verwendung des permanenten Vertreters Algeriens in seinem Brief des Ausdrucks Besatzungsmacht schockiert. Wir erachten, dass diese Beschreibung auf keinem Fall auf Marokko angewandt kann, das in keinem Dokument der Dokumente der vereinten Nationen zur Erwähnung gekommen ist, dass es eine Besatzungsmacht ist, ich erachte auch, dass diese Beschreibung nicht mit dem kompatibel ist, was Algerien seinem Volk und den Ländern der Welt gegenüber behauptet, dass es nicht Partei am Konflikt ist und dass dieser Konflikt im Rahmen der vereinten Nationen und des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten beigelegt werden soll. Wir möchten zu diesem Anlass der algerischen Regierung versichern und dies in aller Offenheit und mit allen möglichen Mitteln, dass die Sahara kein besetztes Territorium ist und dass deren Bewohner, wovon wir die Ehre haben, sie zu vertreten, keiner jeglichen Form der Besatzung unterliegen.

Drittens: der Brief des algerischen Vertreters hat darauf hingewiesen, dass der Sicherheitsrat bereits den Plan Backer gutgeheißen hat. Die Wahrheit, die Allen bekannt ist, steht damit im Widerspruch. Es handelt sich in der Tat um eine Unterstützung, die von der Zustimmung der Parteien abhängig ist, was nie geschehen ist, denn Marokko mit all seinen politischen Komponenten und insbesondere den Bewohnern der Sahara, hat diesen Plan kategorisch abgelehnt, der totgeboren zur Welt gekommen  ist.

Viertens: der Rat erachtet, dass die Beschreibung des Briefes des Vertreters Algeriens in den vereinten Nationen der Annäherungsweise des Generalsekretärs in seinem letzten Bericht als „Abrutschen, das Algerien auf keinem Fall akzeptieren beziehungsweise unterstützen kann“, eine widersprüchliche Position ist, mit dem, was Algerien offiziell ankündigt, was wir kategorisch ablehnen.

Fünftes: das Festklammern Algeriens am Plan ist überholt geworden, seit dem die vereinten Nationen zugegeben haben, dass er weder politisch noch technisch anwendbar ist und dass Algerien allein darauf besteht, trotz dessen, dass es unmöglich ist, anzuwenden, was zu der Verwirrung und zum Erstaunen bewegt, denn Alle wissen darum, dass die vereinten Nationen nie ein Referendum in jeglichem Ort organisiert haben, das sich auf der Identifizierung der Identität stützt“.

Und wie Alle es wissen und insbesondere die Jenigen, die in die Angelegenheiten der Region bewandert sind, wenn wir ein transparentes, gerechtes und freies Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung für alle Stämme der Sahara haben organisieren wollen, wie es in den Dokumenten der vereinten Nationen feststeht, soll dies menschlich und geographisch Teile den Südwesten Algeriens, den Nordwesten Mauretaniens und den Norden Malis umfassen, wo sich diese Stämme befinden, was praktisch unmöglich und inhaltlich inakzeptabel ist.

Aus diesen Gründen sehen wir, dass das Festklammern an diesem unanwendungsunfähigen Plan in der Tat ein Festklammern an der Verewigung des Konflikts ist, dass dieser Konflikt in der Sackgasse stecken lassen wird sowie dass eine dauerhafte definitive und realistische Lösung behindert wird, entgegen die Aspirationen der Völker des arabischen Maghrebs nach Zusammenarbeit und nach Einvernehmen und entgegen den Willen der Sahraouis, die danach streben, ein Ende dieser Frage und den Leiden der Familien der Lager von Tindouf seit mehr als 30 Jahren zu setzen“.                                                                                         
        

 

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