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Freitag, den 30. Sep 2022
 
 
 
Internationale Aktivitäten

Brüssel-Das Generalkonsulat des Königreichs Marokko in Brüssel hat beschlossen, den Tag des 8. März im Anzeichen der Solidarität mit den in den Lagern Tinduf  in Algerien sequestrierten Frauen zu begehen, indem es eine ihnen zugewidmete Ausstellung veranstaltet hatte.


Diese Ausstellung wurde am Montag im Beisein des Botschafters Marokkos in Belgien und im Großherzogtum Luxemburg, Mohamed Ameur und des Generalkonsuls des Königreichs in Brüssel, Abderrahmane Fyad, unter dem Motto „Die Marokkanerin in Belgien in Solidarität mit den Sequestrierten in den Lagern Tinduf“ eingeweiht.

Diese Ausstellung, die gemeinsam mit den Vereinen „OMMI“ und „Le Monde de l'Humanité“ veranstaltet wird, bietet die Gelegenheit an, die Notlage der in den Lagern Tinduf sequestrierten sahrawischen Frauen und die schwerwiegenden Verstöße gegen deren Grundrechte zu beleuchten.

In diesem Kontext lieferten die Vereinsakteurinnen Saâdani Malainine, Mitglied des Königlichen Konsultativrates für Sahara-Angelegenheiten (CORCAS), und Aicha Douihi, Präsidentin des saharawischen Observatoriums für Frieden, Demokratie und Menschenrechte, niederschmetternde Zeugnisse über das Leiden der in den Lagern der Schande sequestrierten saharawischen Frauen.

Diese Veranstaltung, die Teil der kulturellen Aktivitäten ist, die das Konsulat zugunsten der marokkanischen Gemeinschaft in Brüssel in Abstimmung mit zivilgesellschaftlichen Akteuren in Belgien veranstaltet, soll überdies Fokus auf die verschiedenen Facetten des reichen Erbtums der südlichen Provinzen vermittels eines im Hauptquartier des Konsulats installierten saharawischen Zeltes werfen.

In einer Erklärung MAP gegenüber verwies der Generalkonsul Marokkos in Brüssel, Abderrahmane Fyad, darauf, dass das Ziel dieser Ausstellung darin besteht, die Bindung marokkanischer Frauen an die Verfechtung nationaler Anliegen aufzuzeigen, wo immer sie sich befinden, an ihre Zentralspitze die   territoriale Integrität des Königreichs.

Herr Fyad schob nach, dass das Konsulat darüber hinaus dafür sorgen werde, einen Tag für Jugendliche zu organisieren, indem es Schüler und Studenten aus Schulen, Hochschulen und Gymnasien in dessen Zuständigkeitsbezirk dazu einlädt, um eine  Entdeckung von der Ausstellung zu machen, die eine symbolische kulturelle Reise von Laâyoune nach Brüssel darstelle, mit dem Ziel, das Erbtum der südlichen Provinzen Marokkos fördern zu können.

Ziel des Konsulats ist es auch laut des Konsuls, den Söhnen der marokkanischen Gemeinschaft in Belgien zu bewerkstelligen, Einblick in die Besonderheiten des marokkanischen saharawischen Raums und in dessen Merkmale im Laufe der Zeit zu erhalten und deren Bindung an ihr Mutterland und an deren Verfechtung der territorialen Integrität des Königreichs zu verstärken.

In einer vergleichbaren Erklärung stellte Mariam El Hamidine, Bürgermeisterin der Brüsseler Gemeinde Forest, fest, dass diese Initiative angesichts der großen Fortschritte den wichtigen Platz der saharawischen Frauen im Besonderen und der marokkanischen Frauen im Allgemeinen in verschiedenen Bereichen als Teil des Prozesses zur Förderung der Gleichstellung der Gender in Marokko unterstreicht.

In diesem Zusammenhang behauptete Frau El Hamidine, dass marokkanische Frauen immer mehr führende Positionen bekleiden und in vielen wichtigen Sektoren überstrahlen, zu einer Zeit, wo mehrere Staaten in Bezug auf die Gleichstellung der Gender hinterherhinken.

Der Präsident des Vereins „OMMI“ zur Förderung des sahrawischen Erbtums in Belgien, Houcine Oilil, hob seinerseits hervor, dass die Ausstellung, die bestimmte Facetten des Lebens saharawischer Frauen und Nomaden beleuchtet, auch durch die Vorführung von Videos ausgeprägt ist, worin die Notlage der  Frauen und der Kinder in den Lagern Tinduf auf algerischem Boden entblößt wird, um die öffentliche Meinung in Belgien für die Dringlichkeit sensibilisieren zu können, dem künstlichen Konflikt um die marokkanische Sahara ein Ende bereiten  und den Autonomievorschlag entgegennehmen zu sollen.

Diese Ausstellung bot den in Belgien ansässigen Mitgliedern der marokkanischen Gemeinschaft die Gelegenheit an, ihre Solidarität und ihre unerschütterliche Unterstützung für die Freimachung der in den Lagern der Schande sequestrierten Frauen und Kinder zu bekunden und die unwirtlichen Lebensbedingungen und die vorherrschende dramatische Menschenrechtssituation in diesem rechtsfreien Raum an den Pranger zu stellen.

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