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Freitag, den 12. Aug 2022
 
 
 
Internationale Aktivitäten

Die Angelegenheiten der Sequestration der jungen Mädchen in den Lagern von Tindouf, davon die letzte von Darya Embark Salma, sind nur der sichtbare Teil des Eisbergs in einer Nichtrechtszone, wo die moralischen Werte einen Stand der sehr kritischen Degradierung erreicht haben, hat der Universitär und Sprecher des Vereins der marokkanischen sahraouischen Stämme in Europa (ATSME), Lahcen Mahraoui, bekräftigt.


„Die Frauen der Lager sind das schwache Glied und Opfer der Sklaverei, der Vergewaltigung und der Sequestration. Die junge Darya ist nur der sichtbare Teil des Eisbergs“, hat der MAP Herr Mahraoui am Rande seiner Teilnahme am Weltforum der Unternehmen und der Menschenrechte erklärt, der vom laufenden 01. Bis zum 03. Dezember in Genf organisiert wurde.

Er hat in diesem Sinne an die Angelegenheit Mahjouba erinnert, welche ein positives Ende nach Monaten der Sequestration in den Lagern gekannt hat, aber auch an den leidvollen Fall der Sklaverei von Fetim Salem, die in dem Dokumentarfilm „Stolen“ evoziert wird, der 2009 von australischen Journalisten realisiert wurde.

Der Universitär zitiert auch die Fälle der Vergewaltigung der Frauen durch die Jenigen, die für sie Partei ergreifen sollten, den Fall von Khadijatou Mahmoud Mohamed Zoubeir, einer jungen Frau, evozierend, welche im Alter von 14 Jahren von Brahim Ghali vergewaltigt wurde, der zu den Verantwortlichen der Polisario gehört.

Die Verantwortung all dieser Abscheulichkeiten, die im algerischen Boden stattgefunden haben, fällt in erster Linie den Behörden von Algier zu, welche weiter die internationale Gemeinschaft herausfordern und sich verweigern, die Population von Tindouf seir mehr als 40 Jahren der Trennung zu identifizieren und zu zählen, hat er gesagt.

Der Sprecher des ATSME, dessen Sitz in Paris liegt, hält auch für Verantwortlich dieser Situation die Dirigenten der Front Polisario, die sich als Vertreter der Population autoproklamieren und die nur Leid, Qualen, Trennung und Zwiespalt mit sich gebracht haben.

Diese soziale Drama, fügt Herr Mahraoui hinzu, „zwingt unsere Familien dazu, sich in schwierigen Situationen zwischen unseren Traditionen und den Werten des Völkerrechts zu befinden".

Der saharawische Forscher schätzt ein, dass diese moralische Degradierung „unsere Familien in skandalöse Situationen stellt, sie dazu zwingend, von den Ihrigen getrennt zu werden und unsere sozialen fundamentalsten Werte mit den Füssen zu treten".

„Es ist höchste Zeit, dass die algerischen Behörden und die Dirigenten der Polisario ihre Verantwortung übernehmen, in dem sie sich unverzüglich und in seriöser Weise in Verhandlungen auf der Basis des vorgeschlagenen marokkanischen Autonomieprojekts engagieren, welches von der internationalen Gemeinschaft als seriös und glaubwürdig qualifiziert wurde, um diesem regionalen Konflikt und allen daraus ergebenden Leiden ein Ende zu bereiten“, ließ er wissen.

Der Ansicht vom Herrn Mahraoui nach ist dies der Mittel, der im Stande ist, der Region des Maghreb die Risiken der Instabilität auszusparen, welche sie belauern, und ihr eine noch sichere Zukunft zu garantieren. Er hat die Gelegenheit beim Schopfe ergriffen, um die internationale Gemeinschaft dazu aufzufordern, Druck auf die Separatisten auszuüben, um die Freilassung der jungen Darya zu erzwingen.

Der Forscher schließt damit ab, in dem er die Frage aufwirft: „wo sind die Pseudoverteidiger der sahraouischen Menschenrechte, die keine Gelegenheit versäumen, sich der antimarokkanischen Propaganda zu bedienen und sich in einem ohrenbetäubenden Schweigen verharren, wenn es um die Rechte der Sahraouis in den Lagern von Tindouf geht".

-News und Events rund um die Westsahara / CORCAS-

 

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