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Freitag, den 07. Okt 2022
 
 
 
Nationale Aktivitäten

Khalihenna erläutert seinen Brief dem Generalsekretär der UNO bezüglich der Unwahrheiten des Briefes des Vertreters Algeriens bei den vereinten Nationen

Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, Herr Khalihenna Ould Errachid, hat einen Brief dem Generalsekretär der vereinten Nationen, Herrn Kofi Annan, dem Präsidenten und den 15 Mitgliedern des Sicherheitsrates adressiert, in Erwiderung  auf den Brief des Vertreters Algeriens bei den vereinten Nationen dem Generalsekretär infolge dessen letzten Berichts um die Sahara. Herr Khalihenna Ould Errachjid erläutert in diesem Brief einige Wahrheiten und widerlegt einige Falschheiten in diesem Brief.



Anbei der Volltext der Erklärung des Präsidenten des Rates dem nationalen Radio:

„Diese Erläuterungen widerlegen einige Behauptungen, dass das Saharaproblem der Entscheidung der vereinten Nationen untersteht und dass das Saharaproblem gemäß dem Völkerrecht beigelegt wurde, als Marokko und Spanien ein Abkommen in Madrid zur definitiven Beendung in der Sahara abgeschlossen haben.

Rechtsmässigerweise unterliegt die Saharafrage nicht der Resolution 1517. Wir haben gesagt, dass Algerien, das Nachbar – Freundes und Bruderland nicht gestattet ist, die Bemühungen der vereinten Nationen zur Lösung und Beendigung dieses Dossiers zu behindern und dass der Bericht des Generalsekretärs dazu aufruft, nach dem er alle Mittel wie das Referendum und die Pläne der vereinten Nationen verwendet hat, dass die vereinten Nationen mehr denn je bereitwillig ist, auf eine realistische und objektive Annäherungsweise zu verfahren, um eine politische Konsenslösung über die Verhandlung zu finden.“

Anbei der Volltext des Briefes des Präsidenten des Rates, den er dem Generalsekretär der UNO adressiert hat:

„Ich habe Einsicht in den Brief erhalten, den der permanente Vertreter bei den vereinten Nationen am laufenden 24. April im Namen dessen Regierung anlässlich des Besuchs des algerischen Ministers für Auswärtiges New York der internationalen Organisation abgestattet hat, in Erwiderung auf den letzten Bericht des Generalsekretärs vom 19.04.2006 bezüglich der Saharafrage. Es obliegt mir als Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, einige Wahrheiten zu erläutern und einige Falschheiten in diesem Brief zu widerlegen.

Zunächst, die Saharafrage wurde in rechtsmäßiger Weise gemäß der Bestimmungen des Völkerrechts in dem Madrider Abkommen und im Einvernehmen aller vom Konflikt betroffenen Parteien beigelegt, mit anderen Worten Marokko und Spanien, und dies entsprechend der unaufhörlichen Aufrufe der vereinten Nationen, um in direkte Verhandlungen zu treten und definitiv diesem Konflikt ein Ende zu setzen. Dies gilt für die Nordregion Marokkos und Tangier 1956, Tarfaya 1958 und Sidi Ifni 1969. wir erachten, dass die Saharafrage ein reines marokkanisch- marokkanisches Problem ist, das sich in ein internationales Problem verwandelt hat, aus den Gründen, die allen und insbesondere dem Nachbarland Algerien wohlbekannt sind.
           
  
Zweitens: ich wurde über die Verwendung des offiziellen Vertreters Algeriens in seinem Brief des Ausdruckes des Besatzungsstaates schockiert, denn diese Beschreibung ist nicht auf keinem Fall auf Marokko anwendbar, das in keinem Dokument der Dokumente der vereinten Nationen als Besatzungsstaat erwähnt wurde, ich erachte auch, dass diese Beschreibung im Widerspruch steht, mit dem  was Algerien in der Öffentlichkeit behauptet, dass es nicht von der Saharafrage betroffen ist und dass dieser Konflikt im Rahmen der vereinten Nationen beigelegt werden soll. Der königliche Konsultativrat für Saharaangelegenheiten möchte zu diesem Anlass der algerischen Regierung in aller Offenheit und mit allen möglichen Mitteln versichern, dass die Sahara nicht besetzt ist und dass deren Bewohner, die wir die Ehre haben, zu vertreten, keiner Art der Besetzung unterliegen.

Drittens: der Brief des algerischen Vertreters hat darauf hingewiesen, dass der Sicherheitsrat den Plan Backer gutgeheißen hat. Dennoch, Alle wissen darum Bescheid, dass es sich in der Tat um eine bedingte Unterstützung durch das Einvernehmen aller Parteien handelt, was sich nie ereignet hat, denn Marokko mit all seinen politischen Komponenten und insbesondere mit den Bewohnern der Sahara haben diesen Plan abgelehnt, der totgeboren worden ist.

Viertens: der Rat erachtet, dass die Beschreibung des Briefes des Vertreters Algeriens bei den vereinten Nationen, dass die Annäherungsweise des Generalsekretärs in seinem letzten Bericht „ein Abrutschen ist, das Algerien auf keinem Fall unterstützen beziehungsweise damit einverstanden sein kann“, eine widersprüchliche Position mit dem, was Algerien offiziell ankündigt, was seitens unseres Rates ablehnbar ist.

Fünftens: die Angebundenheit Algeriens dem Plan gegenüber ist überholt geworden und die vereinten Nationen haben zugegeben, dass dessen Anwendung weder politisch noch technisch möglich ist, allein Algerien besteht auf dessen Anwendung, was als Wunder zu nehmen ist, denn alle wissen darum Bescheid, dass die vereinten Nationen in keinem Ort der Welt ein Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung realisiert haben.

Wenn wir ein gerechtes und freies Referendum auf der Basis der Identitätsidentifizierung für alle Stämme der Sahara realisieren möchten, wie es in der Charta der vereinten Nationen steht, soll dies menschlich und geographisch Teile des Sudwestens Algeriens, den Nordwesten Mauretaniens und Teile des Nordens Malis umfassen, in diesen Regionen sind die sahraouischen Stämme sesshaft, dies ist eine unpraktische und unobjektive Sache.

Aus diesen Gründen erachten wir, dass das Bestehen auf die Anwendung des Plans dazu beitragen wird, den Konflikt anzudauern, ihn in der Sackgasse stecken zu lassen und keine dauerhafte und definitive sowie realistische Lösung dafür zu finden, im Gegensatz zu dem, wonach die Völker des arabischen Maghrebs streben, und im Gegensatz zu dem, wonach die Sahraouis selbst streben, die definitiv dieser Frage und den Leiden und der Abtrennung der Bewohner der Lager von Tindouf seit mehr als 30 Jahren ein Ende setzen möchten.

- Neuigkeit über die Frage der Westsahara / CORCAS -                                         

 

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