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Montag, den 24. Jun 2024
 
 
 
Königsreden

Rabat–Seine Majestät der König Mohammed VI, möge Gott ihm Beistand zuteilwerden lassen, richtete am Montagabend, dem 06. November 2023 anlässlich des 48. Jahrestages des glorreichen Grünen Marsches eine Ansprache an sein treues Volk aus.



Anbei der vollständige Wortlaut der Königlichen Ansprache:

„Gelobt sei Gott allein, Gebet und Erlösung gebühren dem Propheten, seiner Familie und seinen Mitgefährten gegenüber.“

Geliebtes Volk,

Heute begehen wir einen Anlass, der uns am Herzen liegt: den Jahrestag des Grünen Marsches, womit die territoriale Integrität unseres Landes besiegelt worden ist.

Aus Treue zum ewigen Eid dieses Epos machen wir es uns zur Pflicht, die Schritte der Entwicklung, der Modernisierung und des Aufbaus fortsetzen zu haben, die geleistet wurden und geleistet werden, um den marokkanischen Bürgern die Bedingungen für ein würdiges Leben sicherstellen zu dürfen. Zu diesem Zweck stellen wir sicher, dass das Potenzial unseres Landes und im Besonderen der marokkanischen Sahara möglichst sinnvoll genutzt wird.

Überdies wurde seine Berufung als atlantisches Land weiterhin  bekräftigt, seit dem das Königreich seine südlichen Provinzen  zurückerlangt hat.

Vermöge ihrer Dynamik hat unsere Diplomatie die Manöver verkündeter und verborgener Gegner vereitelt und somit verstärkte internationale Unterstützung zu Gunsten von unserer territorialen Integrität mobilisiert. Dadurch befindet sich unser Land von nun an in einer erstarkten und solideren Position.

Während das Königreich Marokko vermittels seiner mediterranen  Fassade fest in Europa verankert ist, bietet seine atlantische Fassade ihm vollständigen Zugang zu Afrika und ein Fensterchen zum amerikanischen Raum an.

Von diesem Grund aus sind wir dazu entschlossen, eine landesweite Modernisierung der Küste durchführen zu haben, mit einschließlich der Atlantikküste in der marokkanischen Sahara. Wir ergreifen  darüber hinaus Partei dafür, dass dieser geopolitische Raum auch auf afrikanischer Ebene strukturiert werden wird.

Unser gehegter Wunsch ist es, dass sich die Atlantikküste zu einer hochgeschätzten Ortschaft der menschlichen Gemeinschaft, zu einem Zentrum der wirtschaftlichen Integration und zu einem Zentrum des kontinentalen und des internationalen Einflusses auswachsen werden wird.

Dazu stellen wir durch den erfolgsgekrönten Abschluss der dort auf die Beine gestellten großangelegten Projekte sicher, dass unsere südlichen Provinzen mit den für ihre wirtschaftliche Entwicklung wesentlichen Dienstleistungen und Infrastrukturen ausgerüstet werden werden.

Zwecks dessen eine reibungslose Vernetzung zwischen den verschiedenen Bestandteilen der Atlantikküste gewährleisten zu dürfen, sind wir außerdem bestrebt, die notwendigen Beförderungsmittel und die Logistikstationen parat stellen zu haben. Dazu gehört auch, sich über den Aufbau einer erstarkten und einer wettbewerbsfähigen nationalen Handelsflotte Gedanken machen zu haben.

Zwecks dessen dem Wirtschaftswachstum und der städtischen Expansion der Metropolen in der marokkanischen Sahara bestens unter die Arme greifen zu haben, dürfte der Aufbau einer maritimen Wirtschaft weiterhin die Entwicklung der gesamten Region verfestigen und der hiesigen Population zugute kommen.

Nebst dem umfassenden Ausloten natürlicher Offshore-Ressourcen muss diese integrierte Wirtschaft auf kontinuierlichen Investitionen im  Meeresfischereisektor, in der Meerwasserentsalzung für landwirtschaftliche Zwecke, in der Förderung der blauen Wirtschaft und in der Unterstützung erneuerbarer Energien beruhen.

Wir fordern außerdem die Verabschiedung einer Strategie für den Atlantiktourismus ein, deren Zielsetzung darin besteht, die vielfältigen Potenziale der Region klar herausstellen und aus ihr somit zu einem wahrhaftigen Ziel für die Ausübung des Küsten-und Sahara-Tourismus machen zu dürfen.

Geliebtes Volk,

Das Königreich Marokko, ein Land, das für seine Stabilität und für seine Glaubwürdigkeit wohlbekannt ist, nachvollzieht die Probleme und die Herausforderungen, denen sich afrikanische Staaten zu stellen haben, im Besonderen denjenigen an der Atlantikküste.

In der Tat weist das atlantische Afrika der Qualität seiner Humanressourcen und der Fülle seiner natürlichen Ressourcen zum Trotz ein erhebliches Defizit mit Bezug auf die Infrastrukturen und auf die Investitionen auf.

Um sich Abhilfe verschaffen zu dürfen, arbeiten wir gemeinsam mit unseren Brüdern in Afrika und allen unseren Partnern daran, praktische und effiziente Antworten ausarbeiten zu dürfen, denen  mittels  internationaler Zusammenarbeit Beistand geleistet wird.

In diesen Rahmen fällt das strategische Projekt der Gaspipeline Marokko-Nigeria, das als Hebel der regionalen Integration angesehen  wird, der darauf abzielt, die Voraussetzungen für einen gemeinsamen wirtschaftlichen Aufschwung zustande bringen und eine Dynamik freisetzen zu dürfen, die der Entwicklung des Atlantiks-Streifens  förderlich ist. Diese Unternehmengen werden auch eine sichere Energieversorgungsquelle für etliche europäische Staaten darstellen.

In diesem Sinne hat das Königreich Marokko die Initiative ergriffen, einen institutionellen Rahmen schaffen zu haben, der die 23 atlantisch-afrikanischen Staaten mit einander zusammenbringt, zwecks dessen die Sicherheit, die Stabilität und den gemeinsamen Wohlstand in der Region garantieren zu dürfen.

Um die Schwierigkeiten und die Probleme bewältigen zu dürfen, womit die Schwesterstaaten in der Sahelzone konfrontiert sind, dürfte  die Lösung nicht ausschließlich auf die Sicherheit bzw. auf das  Militär, sondern muss auf einen Ansatz der Zusammenarbeit und der gemeinsamen Entwicklung beruhen.

Zwecks dessen dem Zugang der Sahel-Staaten zum Atlantischen Ozean fördernd zu sein, unterbreiten wir daher den Vorschlag der Stellungsbringung einer Initiative auf internationaler Ebene.

Für den Erfolg eines solchen Vorschlags ist es jedoch unentbehrlich, die Infrastrukturen der Sahel-Staaten aufbessern und sie an die in ihrem Regionalumfeld etablierten Verkehrs-und-Kommunikationsnetze anschließen zu haben.

Da wir felsenfest davon überzeugt sind, dass diese Initiative die Wirtschaft dieser Schwesterstaaten und darüber hinaus der gesamten Region erheblich verändern wird, ist das Königreich Marokko dazu bereitwillig, ihnen seine Straßen-Hafen-und-Schieneninfrastrukturen  bereitstellen zu können.

Geliebtes Volk,

Ich habe bereits die Ernsthaftigkeit und die spirituellen, nationalen und sozialen Werte zur Erwähnung gebracht, die die marokkanische Nation in einer äußerst turbulenten Welt wesentlich ausprägen.

In dieser Hinsicht hat der Grüne Marsch die uralten Werte der Solidarität, der Loyalität und des Patriotismus wunderbar umgesetzt, die es unserem Land bewerkstelligen, sein Territorium befreien und seine volle Souveränität ausüben zu dürfen.

In Bezug auf die Ernsthaftigkeit: Meine Zielsetzung war es nie, mich über irgendetwas beschweren zu dürfen. Eigentlich wollte ich Alle dazu auffordern, sich weiterhin mit Herzblut für die Arbeit einsetzen zu haben, zwecks dessen die durchgeführten Projekte und die Reformen erfolgsgekrönt abschließen und letztendlich die Herausforderungen meistern zu dürfen, wovor unser Land steht. Darüber hinaus wurde meine gehegte Absicht, die von allen bestens  nachvollzogen worden ist, vonseiten der aktiven Kräften der Nation weitgehend positiv aufgenommen.

In der Tat handelt es sich um ein integriertes Wertesystem, das es möglich gemacht hat, die in verschiedenen Bereichen erzielten Erfolge verfestigen zu dürfen, im Besonderen die Dynamik der Entwicklungsdynamik in unseren südlichen Provinzen und die internationale Anerkennung ihrer Marokkanität.

Gott sei Dank, während viele Staaten die Marokkanität der Sahara anerkannt haben, haben mehrere andere einflussreiche Staaten ihrerseits bekräftigt, dass die Autonomieinitiative der einzig mögliche Weg sei, zwecks dessen diesen aus dem Boden gestampften Regionalkonflikt beilegen zu dürfen.

Darüber hinaus haben die Werte der Solidarität, der gegenseitigen Hilfestellung und der Offenheit, die das Markenzeichen des Königreichs  Marokko sind, dazu beigesteuert, seine Rolle erstarken und seine Position verfestigen zu dürfen, wodurch es ihm ermöglicht wurde, sich auf regionaler und internationaler Ebene behaupten zu dürfen, im Besonderen unter den brüderlichen arabischen und afrikanischen Staaten, in seiner Eigenschaft als zentraler Akteur und glaubwürdiger und vertrauenswürdiger wirtschaftlicher und politischer Partner.

Geliebtes Volk,

Das Begehen des Jahrestages des Grünen Marsches stellt sich für uns als eine Gelegenheit heraus, unsere Bindung an die Werte dieses glorreichen Epos und an unsere Treue zu dessen ewigen Schwur  bekunden zu dürfen.

Wir begrüßen zum Schluss die Bemühungen der Königlichen Streitkräfte, der Sicherheitsdienste, der Territorialverwaltung sowie der etlichen aktiven Kräfte innerhalb und außerhalb der Landesgrenzen, zwecks dessen die legitimen Ansprüche der marokkanischen Nation verfechten zu dürfen.

Wir werden zu diesem Moment von einem gerührten und ehrerbietigen Gedanken an das Andenken des Arbeitsmannes des Grünen Marsches, an unseren verehrten Vater, seine verschiedene Majestät den König Hassan II., möge Gott ihn selig haben, sowie an die unbefleckte Erinnerung an etliche beherzte Märtyrer der Nation beflügelt.

Wassalamou alaikoum warahmatoullahi wabarakatouh“.

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