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Freitag, den 30. Sep 2022
 
 
 
Markante Ereignisse

Tangier–Der Autonomieplan, welcher vonseiten Marokkos unterbreitet wurde, zwecks dessen den aus dem Boden gestampften Konflikt um die marokkanische Sahara ein Ende zu bereiten, ist „realistisch, glaubwürdig und realisierbar“ und konstituiert einen wahrhaftigen Entwicklungshebel, unterstrich die ehemalige spanische Ministerin für Wohnwesen, Maria Antonia Trujillo Rincón.


In einer Presseerklärung am Rande des 1. marokkanisch-euromittelmeerischen Forums, welches „die territoriale Organisation und die Erfahrung der Regionalisierung in Marokko, Spanien und Italien: Querlektüren“ thematisiert ist, hat Frau Trujillo Rincón bekräftigt, dass der Autonomieplan, welcher in 2007 angekündigt wurde, „eine regionale souveräne fortgeschrittene und realistische Initiative und ein perennierender und ehrgeiziger Fahrplan ist“.

„Die Gegner der territorialen Integrität Marokkos weisen durch Nichtwissen und durch Kenntnismangel dieses wichtige Projekt zurück, welches den Aspirationen der Population der Region entsprechend ist“, hat sie angemerkt.

Das Projekt der fortgeschrittenen Regionalisierung, wie es in der Verfassung Marokkos eingebettet ist, räumt den südlichen Provinzen weiträumige Prärogativen ein, zwecks dessen das Management der lokalen Angelegenheiten und etlicher Fragen sicherzustellen, welche für die Population der Region von Interesse sind, stellte die ehemalige Ministerin der Regierung von José Luís Rodriguez Zapatero fest.

„Der Konflikt um die marokkanische Sahara ist aus dem Boden gestampft und führt nicht die Fragen der Bürger und ihrer sozialwirtschaftlichen Aspirationen sowie ihrer Entwicklungsaspirationen ins Feld“, hat sie angegeben.

Marokko springt über eine wichtige Etappe in der Verfassung von 2011, angesichts dessen ein neues Regionalmodell in Stellung zu bringen, welches den Pluralismus und die Vielfalt konsekriert, in dem es zum ersten Mal einen Teil den Regionen (Titel, IX) reserviert, in dem es im Artikel 1 stipuliert, dass „die territoriale Organisation des Königreichs dezentralisiert ist“ und „auf die fortgeschrittene Regionalisierung abstützt“, hat sie zugesichert.

In diesem Stil hat Frau Trujillo Rincón erachtet, dass „die Thesen der Feinde der territorialen Integrität des Königreichs den marokkanischen Autonomieplan wahrheitswidrig sind und nachweislich machen, dass sie den Inhalt dieses Plans und die damit in Verbindung stehenden wichtigen Rechtssprechungen ignorieren, da sie Personen entstammen, welche die Geschichte Marokkos ignorieren bzw. sie vorsätzlich vernachlässigen“.

Die spanische Akademikerin hat angegeben, dass die südlichen Provinzen des Königreichs einen beträchtlichen Fortschritt und eine unaufhörliche Entwicklung durchlaufen haben, feststellend, dass Marokko sich ausbedingt, seine Wahl auf ein Regionalmodell zu fallen, welches den Aspirationen der Population und den Entwicklungszielsetzungen seinen eigenen Auffassungen gemäß als ein Land entsprechend ist, welches die gänzliche Souveränität auf dessen gesamte Territorium genießt.

„Ich persönlich habe auf meinen Besuchen vor Ort festgestellt, dass die marokkanische Sahara am Beispiel der anderen Regionen des Königreichs sich gänzlich dem neuen Entwicklungsmodell in Marokko anschließt, welches große Anstrengungen in den südlichen Provinzen auf allen Ebenen an den Tag gelegt hat, insbesondere im sozialen Bereich und im Bereich der Menschenrechte“, hat sie die Behauptung aufgestellt.

Bezüglich der Position Spaniens die Frage der Sahara betreffend, hat Frau Trujillo Rincón in Erinnerung gerufen, dass der Präsident der spanischen Regierung, Pedro Sánchez, einen Schrieb an seine Majestät den König Mohammed VI am 14. März 2022 ausgerichtet hat, worin er einige Ideen über die neue Phase der Beziehungen zwischen den beiden Staaten ins Feld geführt hat, welche auf die Transparenz, auf den gegenseitigen Respekt, auf das gegenseitige Vertrauen, auf die permanente Verständigung, auf die aufrichtige und auf die loyale Zusammenarbeit und auf die Einhaltung der zwischen den beiden Parteien abgeschlossenen Abkommen beruht, angesichts dessen dass die beiden Königreiche mit einander durch die Geschichte, durch die Geographie, durch die Freundschaftsbeziehungen und durch die gemeinsamen Interessen mit einander verbunden sind.

Herr Sanchez hat bekräftigt, dass Spanien die Wichtigkeit der Frage der Sahara für Marokko sowie die seriösen und glaubwürdigen Bemühungen Marokkos im Rahmen der Vereinten Nationen anerkennt, zwecks dessen eine gegenseitig annehmbare Lösung erzielen zu dürfen, hat sie hinzugefügt.

Spanien betrachtet offiziell den marokkanischen Autonomieplan für die südlichen Provinzen unter marokkanischer Souveränität als „die ernsthafteste realistischste und glaubwürdigste Grundlage für die Beilegung dieses Konflikts“, hat sie damit abgeschlossen.                                   

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