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Donnerstag, den 03. Dez 2020
 
 
 
Markante Ereignisse

Rabat-Marokko griff am Grenzposten El Guergarat im Dienste des Friedens und der Freimachung eines internationalen Kanals ein, um die freie Zivil-und-Handelsbewegung in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und in perfekter Harmonie mit den Bedürfnissen der Region und der Vereinbarung des Waffenstillstands sicherzustellen, stellte am Donnerstag in Rabat der Regierungschef Saad Dine El Otmani die Erklärung auf, feststellend, dass die Entscheide des Königreichs eine strategische Änderung bewerkstelligten.


Herr El Otmani hob hervor, dass diese Woche reich an Nachrichten guten Omens sei, angefangen mit der Absicherung des Durchgangs El Guergarat einige Tage vor der Begehung des Unabhängigkeitsjahrestages, sagte der Minister für nationale Bildung, Berufsausbildung, Hochschulbildung und wissenschaftliche Forschung, Regierungssprecher Saaïd Amzazi, in einer Erklärung, die auf einer Pressekonferenz nach der wöchentlichen Sitzung des Regierungsrates vorgelesen wurde.

Der Regierungschef pries den Entscheid seiner Majestät des Königs Mohammed VI., eine Operation zwecks der Wiederherstellung der Lage am Grenzposten El Guergarat und der Absicherung gegen die separatistischen Milizen durchzuführen, feststellend, dass dieser Operation der Königlichen Streitkräfte zahlreiche Anläufe Marokkos und seiner Diplomatie sowie sukzessive Kontakte mit dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, den Streitkräften der MINURSO und vielen Mitgliedern des Sicherheitsrates und anderen Staaten vorausgingen, um die Situation wiederherstellen zu dürfen.

Herr Amzazi ließ bemerken, dass der Regierungschef daran erinnerte, dass die Sperrung des Durchgangs und der Straße in Richtung El Guergarat Gegenstand einer Resolution des Sicherheitsrates war, worin sie zuvor die separatistischen Milizen zum Rückzug aufforderte, und sie reagierten zu diesem Zeitpunkt positiv unter Verweis darauf, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen in seinem Bericht seine Besorgnis im Hinblick auf die in der Pufferzone begangenen Verstöße zur Sprache gebracht hat, was Marokko während des Waffenstillstandsabkommens freiwillig gewählt hat, um daraus eine waffenfreie Zone zu machen.

Herr El Otmani bemerkte jedoch, dass die Front Polisario seit Jahren keine Mühe gespart hat, gegen den Waffenstillstand in diesem Bereich zu verstoßen, und dass dieser Verstoß Gegenstand Königlicher Botschaften war, die dem  Generalsekretär der Vereinten Nationen ausgerichtet waren, um dessen  Aufmerksamkeit auf diese Situation zu lenken.

Und zu bemerken, dass Marokko die Fähigkeit innehat, den Sieg örtlich  in dem ausgetragenen Kampf davon zu tragen, aber aus Respekt vor dem Waffenstillstandsabkommen und vor seinen internationalen Verpflichtungen, wartet es eine Lösung des Konflikts unter der Ägide der Vereinten Nationen und ihres Generalsekretärs ab.

Er bedauerte die Tatsache, dass die letzte Blockade der Überfahrt El Guergarat mehr als drei Wochen dauerte, feststellend, dass diese Überfahrt keine marokkanische bzw. mauretanische Angelegenheit sei, sondern eine internationale Handelsroute, auch für den Handel zwischen europäischen und afrikanischen Staaten.

Und um den Durchgang El Guergarat international und nicht nur marokkanisch bzw. national zu qualifizieren, unter Verweis darauf, dass seine Majestät der König zum richtigen Zeitpunkt den ausschlaggebenden Entscheid ergriffen hat, das Problem mit der Intervention der Königlichen Streitkräfte auf harmlose Weise und bar etlicher Zusammenstöße mit den Milizen der Front Polisario zu schlichten, um eine Sicherheitskette zu errichten, die endgültig die Unterscheidung ausmachte.

Der jüngste Entscheid Marokkos in Bezug auf die Überquerung El Guergarat bewerkstelligte eine strategische Änderung, da die Separatisten diese Passage immer noch gegen Marokko und seine Interessen ausnutzten und Probleme auslösten, um das marokkanische Dossier zu stören, im Besonderen im Vorfeld der Sitzungen des Sicherheitsrates im Hinblick auf die Verabschiedung seiner jährlichen Resolution, bemerkte er.

Die Intervention hat dieses Problem endgültig bereinigt, und die Mitglieder und Milizen der Front Polisario werden die Passage nie wieder blockieren, da Marokko im Dienste des Friedens eingegriffen und einen internationalen Weg zur Absicherung eines freien Zivil-und-Handelsverkehrs freigemacht hat, eine Bewegung im Einklang mit dem Völkerrecht und in perfekter Harmonie mit den Gegebenheiten der Region und des Waffenstillstandsabkommens.

Herr El Otmani bedankte sich bei den brüderlichen und freundlichen afrikanischen und arabischen Staaten sowie bei den islamischen und arabischen Organisationen, die die seitens Marokkos getroffenen Maßnahmen eindeutig begrüßten und deren Beistand zugunsten des Königreichs bekundeten.

Ihm zufolge bevorsteht Marokko nun eine zweite Phase, worin die Front Polisario nach derer Niederlage vor Ort und im Hinblick auf die internationale Legalität einen Kampf irreführender Gerüchte austrägt. Die Front Polisario "bringt jetzt nur noch verfälschte Nachrichten in Umlauf, um sich mit den Königlichen Streitkräften und den Realitäten vor Ort auseinanderzusetzen", stellte er die Behauptung auf, nachschiebend, dass die nationalen Medien diese Lügen besiegt und belegt haben, dass die von den Separatisten kursierten  Videos und Bilder sich auf andere Ereignisse an anderen Orten beziehen.

Ungeachtet dieser Haltung triumphierte Marokko dank der weisen Führung seiner Majestät des Königs, der dem Boden eine neue Realität und einen neuen strategischen Horizont aufstempelte, fuhr der Regierungschef fort, betonend, dass Marokko seine Ansprüche weiterhin verfechten werde, wie seine Majestät der König klar darauf andeutet, als er sagte, dass "Marokko in seiner Sahara bleiben wird und die Sahara bis zum Ende der Zeit in Marokko bleiben wird".

In diesem Kontext begrüßte El Otmani die Reaktion des marokkanischen Volkes und der Marokkaner auf der ganzen Welt, die sich angesichts der Manöver der Milizen der Front Polisario mit einander zusammengeleimt haben.

In einem weiteren Punkt verweilte der Regierungschef auf der Begehung des glorreichen Unabhängigkeitsjahrestags am 18. November 2020, „einer Erinnerung an die Rückkehr seiner verstorbenen Majestät des Königs Mohammed V. aus dem Exil und die anschließende Rückerlangung der Unabhängigkeit“.

Dieses Gedenken ist besonders symbolträchtig, weil es den Sieg Marokkos und den Beginn der Bau-und-Entwicklungsphase versinnbildet, die unter der Führung seiner Majestät des Königs Mohammed VI. fortgesetzt wird.

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