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Donnerstag, den 22. Feb 2024
 
 
 
Fortsetzung

Bali–Sierra Leone würdigte vor dem UNO-Ausschuss der 24 (vor dem C24) in Bali die Dynamik der internationalen Unterstützung dem Autonomieplan gegenüber, der nach wie vor die „Lösung auf Kompromisswege“ zwecks der Beendigung dieses Regionalkonflikts um die marokkanische Sahara darstelle.



In seiner Ansprache auf dem C24-Regionalseminar in der Pazifik, das vom 24. bis zum 26. Mai 2023 in der indonesischen Stadt Bali zustande kam, bekundete der ständige Botschafter Sierra Leones bei den Vereinten Nationen, Herr Alhaji Fanday Turay, gleichzeitig die Unterstützung seines Landes der marokkanischen Autonomieinitiative gegenüber, welche in den sukzessiven Resolutionen des Sicherheitsrats bezogen auf 2007 als „ernsthaft und glaubwürdig“ eingestuft  wurde und wird und welcher die Unterstützung von mehr als 100 Mitgliedstaaten zugute gekommen ist und zugute kommt.

Dies sei eine Autonomieinitiative, die in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des Völkerrechts, mit der Charta der Vereinten Nationen und mit den Resolutionen des Sicherheitsrats und der Generalversammlung stehe, im Besonderen in Hinsicht auf die Übertragung der Befugnisse an die hiesige  Bevölkerung, unterstrich er.

Der Botschafter nahm überdies mit Befriedigung die Initiative Marokkos zur Kenntnis, ein politisches Umfeld zustande bringen zu dürfen, das die Einweihung von 28 Generalkonsulaten arabischer, afrikanischer, asiatischer und amerikanischer Staaten in den Städten Laâyoune und Dakhla begünstigt. In diesem Sinne rief er die Erinnerung an die Einweihung eines Generalkonsulats seines Landes in Dakhla wach.

Er pries darüber hinaus die anhaltende Unterstützung des UNO-Generalsekretärs dem laufenden Prozess auf politischem Wege im Rahmen der Empfehlungen des Sicherheitsrats bezogen auf 2007 gegenüber, der darauf abziele, eine realistische, pragmatische, dauerhafte und für beide Seiten annehmbare Lösung auf politischem Wege für den Regionalkonflikt rund um die marokkanische Sahara erzielen zu dürfen.

Herr Turay pries auch die Anstrengungen des persönlichen Gesandten des UNO-Generalsekretärs, Herrn Staffan de Mistura, den Prozess auf politischem Wege bewerkstelligen und ihm neue Impulse einflößen zu dürfen, mit einbegriffen  im Zuge seiner Besuche in Rabat, in den Lagern Tinduf, in Algier und in Nouakchott, zusätzlich zu den informellen Beratschlagungen, die er im letzten März 2023 in New York mit Marokko, Algerien, Mauretanien und der Front Polisario abhielt.

Diese Anstrengungen erstarken die Dynamik, die während der beiden Gesprächen am runden Tische in Genf unter Beteiligung Marokkos, Algeriens, Mauretaniens und der Front Polisario freigesetzt worden ist, behauptete er, alle Beteiligten dazu auffordernd, diese Dynamik im Einklang mit den Resolutionen des Sicherheitsrats aufrechterhalten zu haben.

Devant le C24, la Sierra Leone salue le soutien international grandissant au plan d’autonomie


Der ständige Vertreter Sierra Leones bei den Vereinten Nationen brachte auch zur Erwähnung die Beteiligung von Vertretern der marokkanischen Sahara am C24-Regionalseminar zum fünften Mal in Folge, an den jährlichen Tagungen desselben Ausschusses und an den beiden Gesprächen am runden Tische in Genf, die demokratischen marokkanischen Wahlen im September 2021 würdigend.

Er forderte die Wiederaufnahme der Gespräche am runden Tische im gleichen Format und mit den gleichen Beteiligten ein, nämlich mit Marokko, Algerien, Mauretanien und mit der Front Polisario, der Resolution 2654 vom vergangenen Oktober 2022 zufolge.

Der Botschafter stellte auch die Anstrengungen Marokkos zu Gunsten der sozioökonomischen Entwicklung in den südlichen Provinzen sowie die Maßnahmen des Königreichs im Bereich der Menschenrechte klar heraus, die in die  unterschiedlichen Resolutionen des Sicherheitsrats, mit einschließlich in die  Resolution 2654, eingebettet sind.

Er nahm diese Gelegenheit wahr, um die Einhaltung des Waffenstillstands in der marokkanischen Sahara durch Marokko würdigen zu dürfen, gleichzeitig die anderen Parteien dazu auffordernd, den Waffenstillstand im Interesse des Friedens und der Stabilität in der Gesamtregion einhalten zu haben.

Der Diplomat brachte außerdem die „tiefe Besorgnis“ seines Landes in Hinsicht auf die Verschlechterung der Menschenrechtslage in den Lagern Tinduf im Südwesten Algeriens zur Sprache, im Besonderen in Hinsicht auf die Situation von Frauen und Kindern. „Anhaltende Menschenrechtsverletzungen berauben nicht nur der Population der Lager Tinduf ihre Rechte. Sie schränken auch die humanitäre Hilfe ein“, stellte er fest.

Herr Turay forderte in diesem Zusammenhang die Registrierung und die Volkszählung gemäß dem Mandat des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR), dem humanitären Völkerrecht und den einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrats ein.

Abschließend forderte er die internationale Gemeinschaft dazu auf, den  Anstrengungen aller Beteiligten um eine tragfähige und pragmatische Lösung dieses Regionalkonflikts rund um die marokkanische Sahara weiterhin unter die Arme greifen zu haben.

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