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Freitag, den 17. Sep 2021
 
 
 
Fortsetzung

Johannesburg-Fünfzig Staaten aus allen Kontinenten stehen der Autonomieinitiative gegenüber bei, in dem nämlich 25 Staaten aus Afrika, Asien und Amerika Generalkonsulate in den beiden wichtigsten Städten der marokkanischen Sahara eingeweiht haben.




Der Minister für auswärtige Angelegenheiten, für afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner, Herr Nasser Bourita, bekräftigte, dass es für Marokko und für Südafrika sehr wichtig geworden sei, Seite an Seite zu arbeiten, um Möglichkeiten für ein besseres Verständnis der politischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Gegebenheiten der anderen Partei ausloten zu können.

"Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass die Förderung der Beziehungen zwischen Südafrika und Marokko im Interesse des Kontinents sein würde", stellte Bourita in einem Exklusivinterview mit einer der größten südafrikanischen Zeitungen "The Star" auf, die am heutigen Montag unter dem Titel „Marokkos Außenminister reicht seine Hand zu Pretoria zugunsten der Zusammenarbeit und der Brüderlichkeit“ veröffentlicht wurde.

Er verwies darauf, dass Marokko davon überzeugt sei, dass gemeinsames Handeln auf solide und ausgeglichene Weise die Position Afrikas auf der internationalen Szene verstärken würde, feststellend, dass „das Königreich mehr Solidarität, Zusammenarbeit und wirksame Koordinierung in Afrika einfordert, damit unser Kontinent auf belastbarer Weise auf Schwankungen und Notfälle aufbereitet sein werden würde."

Herr Bourita brachte überdies zum Ausdruck, dass "wir weiterhin auf stärkere Beziehungen zu Pretoria bestehen (...). Südafrika und Marokko sind zwei wichtige Akteure auf dem Kontinent und darüber hinweg, und sie sind von dem großen Wunsch belebt, vom enormen Potenzial, das sie in sich verbergen, begünstigt zu werden."

Da Marokko und Südafrika die größten Investoren auf dem Kontinent und respektive in ihrer Region seien, seien sie dazu aufgefordert, eine wichtige Rolle im Prozess der afrikanischen Integration einzunehmen. Er fuhr fort, dass "Marokko und Südafrika zu den sehr wenigen afrikanischen Staaten gehören, die derzeit die Mechanismen und das Wissen parat haben, zwecks dessen den Bedarf des Kontinents an Impfstoffen und medizinischer Ausrüstung zwecks der  wirksamen Bekämpfung von (Covid-19) abdecken zu dürfen."

Angesichts der gemeinsamen Geschichte der beiden Staaten berichtete The Star, dass „das Königreich Marokko zu den inbrünstigsten Unterstützern des ANC und zu den ersten afrikanischen Staaten gehörte, die Südafrika gegenüber Unterstützung leisteten“.

Le retour du Maroc à l’UA lui a permis de renforcer ses liens avec les pays africains d’une manière sans précédent (M. Bourita)


In diesem Kontext sagte der Chef der marokkanischen Diplomatie: "Nelson Mandela und die südafrikanischen Militanten trainierten östlich Marokkos zwischen den Städten Oujda und Berkane."

Er unterstrich: "Meine Meinungsverschiedenheiten sind gesund, aber die Position unserer Brüder in Pretoria der marokkanischen Sahara gegenüber hat bedauerlicherweise oft die Meinungsverschiedenheit in Feindseligkeit ausarten  lassen."

Er schob nach: "Marokko war immer offen für den Dialog, solange er im Rahmen des gegenseitigen Respekts und des aufrichtigen Wunsches steht, die Atmosphäre der Beziehungen zu eruieren und ihr großes Potenzial optimal wahrzunehmen."

Auf eine Frage zur marokkanischen Sahara erwiderte Herr Bourita, dass alle Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates seit 2007, mit einbegriffen die letzte Resolution 2548, den marokkanischen Ansatz unter die Arme nahmen und nehmen, indem die Vorrangstellung, die Ernsthaftigkeit und die Glaubwürdigkeit der marokkanischen Autonomie-Initiative in der Sahara ins rechte Licht gerückt wurden und werden.

"Die Autonomie-Initiative unter marokkanischer Souveränität ist der einzige einzuschlagende Weg, zwecks dessen diesen regionalen Konflikt definitiv beerdigen zu können", sagte er.

In diesem Sinne betonte der Minister, dass die Tatsachen vor Ort mit berücksichtigt werden sollten, im Besonderen die zuwachsende Anzahl von Staaten, die die volle Souveränität des Königreichs über dessen Sahara anerkennen, darauf verweisend, dass „fünfzig Staaten aus allen Kontinenten ihre absolute Unterstützung zugunsten der marokkanischen Autonomie-Initiative in der Sahara bekundeten, in dem 25 Staaten aus Afrika, Asien und Amerika Generalkonsulate in den beiden wichtigsten Städten der marokkanischen Sahara, nämlich in Laâyoune und Dakhla, eingeweiht haben.

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