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Freitag, den 17. Sep 2021
 
 
 
Fortsetzung

Washington–Der amerikanische Analyst und Feinkenner des Maghreb, Calvin Dark, hat geschätzt, dass die massive Beteiligung der Populationen der südlichen Provinzen an den mittwöchentlichen Stichwahlen die Bestätigung davon macht, dass sie „eine Stimme haben, welche sich Gehör im demokratischen Prozess verschaffen lässt und sich derer bedienen, zwecks dessen dazu zu verhelfen, die Zukunft Marokkos zu modeln“, bedauernd, dass die in Beschlag Genommenen von Tinduf im algerischen Hoheitsgebiet weder  die Macht parat haben, sich zu äußern noch über ihr Los zu bestimmen.


„Die hochgespannte Beteiligungsquote auf nationaler Ebene, welche in den südlichen Provinzen verzeichnet wird, bezeugt von zwei Sachen: der ersten ist, dass die jenigen, welche in der Sahara leben, eine Stimme im demokratischen Prozess haben, und der zweiten ist, dass diese Bürger dazu entschlossen sind, ihre Stimme zum Einsatz zu bringen, zwecks dessen dabei behilflich zu sein, die Zukunft Marokkos zu modeln“, stellte Herr Dark in einer Erklärung MAP Washington gegenüber die Angabe auf.  

„Dies ist eine Ungerechtigkeit, welche die in den Lagern der Front Polisario in Algerien in Beschlag genommenen Saharawis auf sich nehmen, welche weder diese Stimme noch die Macht wahrnehmen, sie zum Einsatz zu bringen, zwecks dessen ihre eigene Zukunft zu modeln“, hat er bereut.

Vermittels einer Beteiligungsquote von 66,94% in Laâyoune-Sakia El Hamra, von  63,76% in Guelmim-Oued Noun und von 58,30% in Dakhla-Oued Eddahab übersteigen diese drei Regionen der südlichen Provinzen des Königreichs weitgehend die Quote von 50,18%, welche auf nationaler Ebene während dieser dreifachen Stichwahlen verzeichnet wurde, den vom Ministerium für Inneres beigestellten Angaben zufolge.

Taux de participation élevé: les habitants du Sahara font entendre leur voix pour construire l’avenir du Maroc (analyste américain) 


Die Ergebnisse dieser Wahlen glossierend hat der amerikanische Analyst geschätzt, dass „sich vielerlei Sachen in Marokko, in der Region und in der Welt seit 2011 geändert haben, als anfänglich die Partei PJD das Ruder der Regierung kommandierte“.

„Die Dynamik, die Politik und die Gegebenheiten, welche dazu beigesteuert haben, der PJD eine Anziehungskraft für die Wähler vor zehn Jahren beizumessen, nicht die gleichen wie in 2021 sind“, ihm zufolge.           

Und fortzufahren, dass „die Parteien in Marokko, in den Vereinigten Staaten bzw. in einer anderen Demokratie in der Welt Politiken und eine Vision zu unterbreiten haben, welche den Wählern zusagen – und wenn sie es nicht tun, würden die Wähler zugunsten anderer Parteien abstimmen, welche es tun“.

„Der Prüfstand besteht von nun an für die liberalen Parteien darin, ihre Vision zu verwirklichen und nicht dem Kontakt mit den Wählern und ihren Bestrebungen verlustig zu werden“, schloss damit der Präsident und der Mitgründer des Zentrums RC Communications damit ab, eines Zentrums, dessen Sitz in Washington liegt.     

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