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Freitag, den 26. Feb 2021
 
 
 
Fortsetzung

New York-Der ständige Vertreter Marokkos bei den Vereinten Nationen in New York, Omar Hilale, prangerte am Donnerstag nachdrücklich alle Formen von Gewalt gegen Kinder, deren Entführung, Anheuerung durch bewehrte Gruppen, deren Einsatz in kriminellen, terroristischen bzw. militärischen Zwecken, einschließlich in Flüchtlingslagern, an.


Herr Hilale äußerte sich auf einer seitens Jordaniens organisierten Begegnung, um den Pariser Grundsätzen für Kinder gegenüber Beistand zu leisten, die mit Streitkräften bzw. bewehrten Gruppen in Verbindung kommen.

An dieser Begegnung nahmen mehrere UNO-Beamte teil, darunter die UNO-Sonderbeauftragte des Generalsekretärs für die Notlage von Kindern in Zeiten bewehrter Konflikte, Virginia Gamba, die Exekutivdirektorin von UNICEF, Henrietta Fore, und die Vertreterin der Zivilgesellschaft, einschließlich der NGO "Save the Children". Sie alle forderten eine umgehende Beendigung der Anheuerung von Kindern durch bewehrte Gruppen und die Rechenschaftspflicht aller staatlichen und nichtstaatlichen Akteure ein, die an diesen Verbrechen gegen die Rechte des Kindes involviert sind.

In diesem Kontext unterstrich Hilale, dass „die Länder, in denen bewehrte  Gruppen, die Kinder anheuern, aufnehmen, bewaffnen, unterstützen und finanzieren, für die größte rechtliche und strafrechtliche Verantwortung für diese offensichtliche Verletzung der Rechte des Kindes haften. Daher müssen ebenso diese bewehrten Gruppen von der internationalen Gemeinschaft voll dessen überführt werden.“

Zu diesem Zweck appellierte der Botschafter an die internationale Gemeinschaft, "entschlossene und dringende Maßnahmen gegen alle zu ergreifen, die weiterhin offen gegen das Völkerrecht und gegen die Kinderschutzinstrumente verstoßen, wo immer sie sich befinden".

Er forderte „die Einbündelung der Anstrengungen der Mitgliedstaaten, der internationalen Organisationen und der Zivilgesellschaft, um eine Synergie konkreter und dringender Maßnahmen zum Schutze von Kindern, zur Unterbindung ihrer Anheuerung durch bewehrte Gruppen und zur Unterstützung derjenigen zu schaffen, die dies bereits geleistet haben und von bewaffneten Gruppen rekrutiert wurden“.

Herr Hilale betonte darüber hinaus Marokkos große Verbundenheit mit dem Schutze von Kindern, daran erinnernd, dass das Königreich eines der ersten Länder war, das das Zusatzprotokoll zur Konvention über die Rechte des Kindes und über die Beteiligung von Kindern an bewehrten Konflikten unterzeichnet und ratifiziert hatte, wie die Pariser Grundsätze und deren Verpflichtungen, die Vancouver-Grundsätze und die Erklärung im Hinblick auf sichere Schulen.

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