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Donnerstag, den 03. Dez 2020
 
 
 
Fortsetzung

Genf-Der Aufschrei der Front Polisario, sich vom Waffenstillstandsabkommen zurückzuziehen, ist äußerst ernsthaft und setzt die Stabilität der gesamten Region, einbegriffen der europäischen Nachbarschaft, aufs Spiel, warnte Erik Jensen, ehemaliger Sonderbeauftragter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Sahara.




"Die jüngsten Ereignisse in El Guerguerat in der Pufferzone an der Grenze zu Mauretanien, die als wichtigen kommerziellen und zivilen Verkehrsader von und in andere Teile Afrikas dient, stellen ein besonders gefährliches neues Element dar", stellte Jensen die Erklärung MAP gegenüber auf.

Die Front Polisario, die mit eingefädeltem Plan die Passage unterband, bis Marokko eingriff, um die zivile und kommerzielle Mobilität wiederherzustellen, ist eine Ankündigung von der Mobilisierung ihrer Milizen "in einer eskalierenden und alarmierenden Entwicklung, worin das Potenzial für bewaffnete Konflikte eine Katastrophe für die gesamte Region darstellen würde", warnte der ehemalige Chef der MINURSO.

Die Frustration der Front Polisario und deren Untauglichkeit, ihre Ambitionen zu verwirklichen, die durch die katastrophale Situation auf allen Ebenen in den Lagern Tinduf noch verschärft wird, könnten Jensen zufolge dazu führen, dass die Situation zerplatzt.

Le polisario menace la stabilité de toute la région y compris le voisinage européen (ancien représentant spécial du SG de l’ONU)


Er erinnerte daran, dass der Generalsekretär der Vereinten Nationen, der seine große Besorgnis zur Sprache brachte, und der Sicherheitsrat zur Zurückhaltung und zur Achtung der Waffenstillstandsbestimmungen und zum Abbau der Spannungen aufforderten.

Laut Herrn Jensen muss die Diplomatie mehr denn je ihre Rolle wahrnehmen, zwecks dessen dem Schlimmsten ausweichen zu dürfen. Die Alternative zu militärischen Maßnahmen sei nach wie vor eine Verhandlungslösung, schob er nach, feststellend, dass der seitens Marokkos in 2007 unterbreitete  Autonomieplan und die Bereitschaft der Front Polisario dazu, in 1996 Verhandlungen aufzunehmen, vom Sicherheitsrat und der internationalen Gemeinschaft als glaubwürdig und ernsthaft betrachtet werden.

"Marokkos Initiative bietet eine ehrenvolle Alternative zum Krieg an und verheißt eine bessere Aussicht auf einen gerechten und dauerhaften Frieden in der Region", stellte er die Behauptung zum Schluss auf.

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