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Freitag, den 07. Aug 2020
 
 
 
Fortsetzung

Johannesburg-Marokko und Südafrika sind dazu aufgerufen, miteinander zusammenzuarbeiten, um gemeinsam den Herausforderungen Afrikas zu begegnen, erklärte der marokkanische Botschafter in Südafrika, Youssef Amrani.


Herr Amrani, der am Sonntag Gast der Sendung „politiki“ des südafrikanischen Fernsehsenders „Galaxy TV“ war, bekundete Marokkos Entschlossenheit, Kooperations-und-Solidaritätsbeziehungen mit Südafrika aufzubauen, in den Mittelpunkt stellend, dass die beiden Länder dazu aufgerufen sind, miteinander zusammenzuarbeiten, um ein prosperierendes stabiles und gewagtes Afrika aufzubauen.

In diesem Kontext erinnerte der Botschafter an den Aufenthalt des ehemaligen südafrikanischen Präsidenten Nelson Mandela in Marokko in den frühen 1960er Jahren in Marokko, in den Vordergrund stellend, dass beide Länder dieselben legitimen Ambitionen zugunsten Freiheit und Gerechtigkeit teilen, zwecks dessen sich vom Joch des Kolonialismus und des Apartheid zu befreien.

Marokko habe immer an der Seite der afrikanischen Befreiungsbewegungen gestanden und politische bzw. diplomatische Bemühungen geleistet, um brüderlichen Staaten und Völkern Beistand zu leisten, sagte er.

Von der Konferenz in Casablanca in 1960 bis zum bewaffneten Kampf gegen Apartheid, einschließlich von der Unterstützung anderer afrikanischer Völker in ihrem Kampf um Unabhängigkeit, habe sich das Engagement des Königreichs immer mit Stärke und Entschlossenheit manifestiert, betonte er, nachschiebend, dass die Solidarität und die Einheit sowie die Strukturierung Vektoren eines entschlossenen humanistischen marokkanischen Ansatzes seien, der bedingungslos an die Grundsätze Gerechtigkeit, Demokratie und Teilhabe gebunden ist.

In diesem Kontext erinnerte Herr Amrani an die Solidaritätsgeste seiner Majestät des Königs Mohammed VI. mehreren afrikanischen Staaten gegenüber  im Kampf gegen die Pandemie Covid-19. Dies ist nicht nur eine Verpflichtung, sondern eine zutiefst empfundene Überzeugung, dass die Zukunft weit entfernt von allen Spaltungen und frei von Selbstsucht zusammengebaut werden sollte, sagte er.

Und angesichts der Strukturierung und der globalen Herausforderungen hat  Afrika konzertierte und einheitliche Maßnahmen nötig. Der Kontinent habe die Mittel parat, um dessen Ambitionen in Erfüllung zu bringen, sobald die Bedingungen für eine verbesserte politische Kohärenz auf Ebene der Afrikanischen Union und anderswo bereit stehen. Die legitimen Bestrebungen der afrikanischen Jugend müssten in den strategischen Orientierungen einer Kontinentalpolitik bestätigt werden, die Frieden, Wohlstand und Sicherheit bestrebt.

In Bezug auf die Querschnittsthemen, denen der Kontinent ausgeliefert ist, wie Terrorismus, Migration bzw. Klimawandel, forderte der Botschafter konzertierte Strategien und gemeinsame Maßnahmen ein.

„Wir müssen die afrikanischen Verbindungen, den Dialog und die regionalen Integrationen verstärken. Wir sind miteinander durch eine gegenseitige Abhängigkeit von Bedrohungen verbunden, daher müssen wir komplementär, homogen und voneinander abhängig sein“, stellte er in den Vordergrund, hinzufügend, dass Integration, Stabilität und Wohlstand im Mittelpunkt der Prioritäten der afrikanischen Staaten zu stehen haben.

Der Diplomat ging dagegen auf die Frage der territorialen Integrität Marokkos ein und betonte, dass der UNO-Sicherheitsrat den Ansatz zwecks der Beilegung dieses regionalen Konflikts festgelegt habe.

Dieser Ansatz bringt eine politische, realistische, pragmatische und dauerhafte Lösung auf Kompromisswege zustande und betrachtet die seitens Marokkos vorgeschlagene Autonomieinitiative als einen ernsthaften und glaubwürdigen Plan, um diesem Konflikt ein Ende zu bereiten.

Marokko sei dazu entschlossen, in gutem Glauben mit den Vereinten Nationen und der internationalen Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um diesen Prozess vorwärtszubringen, der unter der exklusiven Ägide des Sicherheitsrates ins Rollen gebracht wurde, sagte er.

Auf eine Frage zum lybischen Konflikt kam Amrani zurück, in dem er feststellte, dass der auf den Weg gebrachte Dialogprozess "vor jeglichem Eingriff von außen unter Schutz gehalten werden muss, um ihm jede Aussicht  auf Erfolg zu vergeben".

Die Zukunft Libyens wird nur von den Libyern geprägt werden", stellte er fest die Notwendigkeit betonend, die territoriale Integrität und Unabhängigkeit dieses Landes zu wahren. In diesem Sinne stellte er abschließend fest, dass" das einzige wirkliche mögliche Abkommen, das bisher diese Aussicht mit sich brachte, das von Skhirat sei".

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