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Freitag, den 07. Aug 2020
 
 
 
Fortsetzung

Belgrad-Der Botschafter Marokkos in Serbien und Montenegro, Mohamed Amine Belhaj, klärte die umfassende und beispiellose Entwicklungsdynamik in der marokkanischen Sahara dank der seitens Marokkos auf den Weg gebrachten Entwicklungs-und-Investitionspolitik auf.


Die marokkanische Sahara-Region entwickelt sich zu einem wirtschaftlichen und wichtigen Pole der Süd-Süd-Zusammenarbeit, unterstrich Belhaj in einem Interview der serbischen Zeitung „Politika“ gegenüber, nachschiebend, dass die Bevölkerung in den südlichen Provinzen des Königreichs am politischen Leben beteiligt sei und ihre Vertreter innerhalb  der Gemeinderäte und innerhalb des Parlaments auswählt.

Der Diplomat stellte das starke Engagement Marokkos im politischen Prozess zwecks der Schlichtung der Frage der marokkanischen Sahara unter der exklusiven Ägide der Vereinten Nationen in den Vordergrund, auf der Grundlage der vom Sicherheitsrat als "ernsthaft,  glaubwürdig und realistisch" bezeichneten Autonomieinitiative in den 16 Resolutionen und im Rahmen der vollen Souveränität und der territorialen Integrität des Königreichs, einer Initiative, die es der Bevölkerung möglich macht, deren lokalen Angelegenheiten auf demokratischem Wege zu managen.

Er schob nach, dass die jüngste UNO-Resolution (nämlich die Resolution 2468, die am 30. April 2019 verabschiedet wurde) wie die früheren Resolutionen eine politische, realistische und dauerhafte Lösung des Sahara-Konflikts auf Kompromisswege einfordert.

Le Sahara marocain connait une dynamique de développement sans précédent


Er verwies darauf, dass die Resolution des Sicherheitsrates die Rolle Algeriens als Hauptakteur in diesem Konflikt festlegt und anerkennt, dass eine starke kontinuierliche und konstruktive Beteiligung Algeriens unentbehrlich sei, um diesem Konflikt ein Ende zu setzen. Er stellte fest, dass Algerien daher seine Verantwortung in diesem Konflikt übernehmen sollte, da es der separatistischen Einheit Beistand leistet, sie finanziert, sie mit Waffen ausstattet und sie diplomatisch unterstützt, indem es die für die Bevölkerung der Lager Tinduf bestimmte Hilfe veruntreut, um regionale Destabilisierungspraktiken zu finanzieren.

Herr Belhaj stellte in den Mittelpunkt, dass einige Parteien ihre Propaganda und Desinformation fortsetzen, um die Natur dieses regionalen Konflikts zu verzerren und historische Fakten und Realitäten zu verfälschen, und dass die Frage der marokkanischen Sahara eine Frage der Vervollständigung der Integrität im Einklang mit dem internationalen Gesetz sei, und dass diejenigen, die sich verweigern, solche Realitäten in die Augen zu schauen, immer noch Gefangene veralteter Lehren seien, die dem Kalten Krieg entspringen.

Herr Belhaj kam auch auf die Situation der Menschen zurück, die in den Lagern Tinduf auf algerischem Hoheitsgebiet beschlagnahmt werden und die schlimmsten Formen der Verstöße gegen das humanitäre Völkerrecht und die Menschenrechte erleiden, da Algerien sich seinen Verpflichtungen internationalen Organisationen gegenüber in diesen Lagern entzieht.

Der Botschafter verwies auch darauf, dass die fortgesetzte Veruntreuung der für diese Bevölkerungsgruppen bestimmten humanitären Hilfe durch Algerien und die Front Polisario, welche in einem Bericht des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) aus dem Jahr 2015 enthüllt wurde, kürzlich in einem Resolutionsentwurf des Europäischen Parlaments angeprangert wurde.

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