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Freitag, den 07. Aug 2020
 
 
 
Fortsetzung

Guatemala-Ein salvadorianischer Experte betraut mit internationalen Beziehungen prangerte  die systematische Veruntreuung der von der Europäischen Union an die beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen der Lager Tinduf eingeräumten humanitären Hilfe durch die Front Polisario unter Mitwirkung Algeriens an.




"Die Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Zusammenhang mit dem systematischen Diebstahl humanitärer Hilfe, die von der Front Polisario unter Beteiligung und Mitschuld der algerischen Regierung begangen wurden, gehen weiter", erklärte der Forscher, Lehrer und internationale Berater Napoleón Campos in einer Analyse, welche am Montag veröffentlicht wurde.

Nach der Enthüllung des Berichts des Europäischen Amtes für Betrugsbekämpfung (OLAF) im Hinblick auf die Veruntreuung humanitärer Hilfe für die Lager Tinduf in Algerien haben mehrere Organisationen wie die Internationale Aktion für Frieden und Entwicklung in der Region der Großen Seen in Genf und das Europäische Zentrum für strategische Intelligenz und Sicherheit das Fortbestehen dieser Veruntreuung durch die Führer der Separatisten mit Unterstützung algerischer Beamter bestätigt.

"Die Produkte, die im Allgemeinen verpackt und als "marktsunfähige humanitäre Hilfe gekennzeichnet sind", werden dann illegal via internationale Mafias veräußert, die den illegalen Handel in der Sahelzone unter Kontrolle halten", sagte er.

Dem salvadorianischen Forscher zufolge bleibt die Veruntreuung der humanitären Hilfe bestehen, da die Front Polisario und die algerische Armee, die die Lager Tindouf verwalten, eine größere Anzahl von Einwohnern melden, als tatsächlich vorhanden ist, um zusätzliche  Hilfe zu ergattern.

Un expert salvadorien dénonce le détournement systématique de l’aide humanitaire par le polisario et l’Algérie


Herr Campos stellte die Relevanz des marokkanischen Autonomievorschlags zwecks der Beilegung dieses künstlichen Konflikts in den Vordergrund, hervorhebend, dass "wir als Völker Lateinamerikas und der Karibik im Rahmen der Vereinten Nationen dieser Friedensinitiative beistehen müssen".

Der Spezialist in internationalen Fragen forderte die Regierungen der Region dazu auf, der marokkanischen Initiative diplomatisch behilflich zu werden, zwecks dessen eine endgültige Lösung für diesen zu langen regionalen Konflikt zu erzielen.

In Bezug auf die Beziehungen zwischen dem Königreich und den Staaten Mittelamerikas stellte er überdies fest, dass Marokko, das gerade den Status eines Beobachtermitglieds innerhalb der Andengemeinschaft der Nationen (CAN) erhalten hat, seine Freundschafts-und-Kooperationsbeziehungen mit Lateinamerika und der Karibik zu verfestigen beabsichtigt.

Marokko verfolgte vor dem Ende des Kalten Krieges einen einzigartigen diplomatischen und kommerziellen Ansatz Lateinamerika und der Karibik gegenüber, erinnerte er daran, feststellend, dass diese Bindung an das Andenintegrationssystem die Krönung einer langen progressiven und gegenseitigen Zusammenarbeit darstelle.

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