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Freitag, den 03. Jul 2020
 
 
 
Fortsetzung

Rabat-Anlässlich des Afrika-Tages stellte Frau Grace Njapau Efrati, ehemalige sambische stellvertretende Innenministerin und Abgeordnete, den Beitrag Marokkos zu dessen Kontinent dank der Hellsehigkeit und des Ehrgeizes der Vision seiner Majestät des Königs Mohammed VI vor.




Im Rahmen des Bürgerprogramms „Sahara-Debatte“, das in sozialen Netzwerken projiziert wurde, betonte die sambische Beamtin, welche die Zukunft des panafrikanischen Aufbaus analysierte, dass eine endgültige Beilegung der Sahara-Frage im Rahmen des politischen Prozesses unter der exklusiven Ägide der Vereinten Nationen zustande kommen und  die afrikanische Integration verstärken würde. Sie forderte die afrikanischen Staaten daher dazu auf, die vom kalten Krieg vererbten Ideologien und Dogmen beiseitezuschieben und dem politischen Prozess der Vereinten Nationen entschlossen Beistand zu leisten.

Zur Erinnerung: Die Afrikanische Union hatte mit ihrer Entscheidung 693 die Exklusivität des UNO-Rahmens bekräftigt, zwecks dessen eine Lösung für den regionalen Streit um die marokkanische Sahara zu erzielen, und die Rolle der Organisation zur Unterstützung dieses politischen Prozesses klar umschrieben.

Frau Njapau zufolge ist die marokkanische Autonomie-Initiative, wovon sie die authentische Philosophie, den Reichtum ihres Inhalts und den Umfang ihres Potenzials zur Beilegung dieses Konflikts vorgetragen hat, die einzige Lösung für den regionalen Konflikt um die marokkanische Sahara.

Die sambische Beamtin hat aufgedeckt, dass die Autonomie-Initiative die einzige Lösung sei, die die vom Sicherheitsrat in seiner Resolution 2494 festgelegten Parameter für eine realistische, pragmatische, dauerhafte und kompromissbasierte politische Lösung erfüllen kann.

Sie forderte daher alle Parteien dazu auf, sich am politischen Prozess zu beteiligen, um eine politische Lösung auf der Grundlage der marokkanischen Autonomie-Initiative erzielen zu dürfen.

Es sei daran zu erinnern, dass der politische Prozess dank der Abhaltung von zwei Rundtischen unter der Schirmherrschaft des Generalsekretärs der Vereinten Nationen im Dezember 2018 und im März 2019 unter Beteiligung Marokkos, Algeriens, Mauretaniens und der  Front Polisario vorwärts gekommen ist.

Der Sicherheitsrat begrüßte in seiner Resolution 2494 die Zusage der Beteiligten, sich im gleichen Format erneut zusammenzutreffen, und forderte Algerien dazu auf, sein Engagement zum Rundtisch im Geiste des Realismus und des Kompromisses während seiner gesamten Dauer fortzusetzen, bis dieser zum Gelingen kommt.

Für die sambische Beamtin ist der Test des Coronavirus eine Gelegenheit, den Platz der Ideale des panafrikanischen Bauens in der heutigen Welt zu überdenken. Es geht darum, über den Weg nachzudenken, der seit dem Treffen auf Betreiben seiner verstorbenen Majestät des Königs Mohammed V., der Gründungsväter des panafrikanischen Aufbaus während der Konferenz Casablanca in 1961, auf der die Organisation der Afrikanischen Einheit gegründet wurde, zurückgelegt wurde. Algerien hatte die Front Polisario zu diesem Zeitpunkt noch nicht zustande gebracht.

Frau Njapau erinnerte bei dieser Gelegenheit an die führende Rolle Marokkos bei der Entkolonialisierung der afrikanischen Bruderstaaten, insbesondere durch seine direkte Unterstützung zugunsten der nationalen Befreiungsbewegungen auf dem Kontinent.

Sechzig Jahre später ist die Bindung des Königreichs an dessen Kontinent immer noch so intensiv. Frau Njapau erinnerte sich daher mit Emotionen an die historische Rede seiner Majestät des Königs Mohammed VI. während des 28. Gipfeltreffens der Afrikanischen Union, die die Rückkehr Marokkos zu seiner institutionellen Familie ankündigte.

Diese Rückkehr in die Afrikanische Union ist eine natürliche Erweiterung der kontinuierlichen Vertiefung der Beziehungen zwischen Marokko und den afrikanischen Staaten, die die Königliche Vision zu einer durch Afrika getragene Entstehung durch pragmatische und ungehemmte Politik ausrichtet. Zwischen 1999 und 2017 haben Marokko und verschiedene afrikanische Staaten mehr als tausend Kooperationsabkommen in den Bereichen Ausbildung, Gesundheit und nachhaltiger Entwicklung abgeschlossen.

Laut Frau Njapau trat Marokko mit soliden Erfahrungen in den Schlüsselbereichen Migrationsmanagement, nachhaltiger Entwicklung, Kampf gegen gewalttätigen Extremismus und Klimawandel, die es bereitwillig und ohne Prahlerei mit afrikanischen Staaten teilt, in die Afrikanische Union die Rückkehr an. Die Wahl seiner Majestät des Königs Mohammed VI. zum Vorsitzenden der Afrikanischen Union für Migration, die Benennung Marokkos als Gastgeber des Afrikanischen Observatoriums für Migration und die Wahl Marokkos innerhalb des Friedens-und-Sicherheitsrats der panafrikanischen Organisation sind Anerkennungen der treibenden Rolle Marokkos bei der Entstehung des Kontinents.

Frau Njapau merkte an, dass seine Majestät der König Mohammed VI. im Zusammenhang mit einer Pandemie, bei der Afrika widerstandsfähig sein und das Beste aus sich herausholen muss, eine Initiative auf den Weg gebracht hat, um einen operativen Rahmen für die Unterstützung afrikanischer Staaten in den verschiedenen Phasen des Pandemiemanagements zu schaffen.

Es geht um eine pragmatische und handlungsorientierte Initiative, die es afrikanischen Staaten  möglich macht, Erfahrungen und bewährte Verfahren austauschen zu können.

Im Gegensatz zu den falschen Anschuldigungen, die Algerien und die Front Polisario wochenlang an die große Glocke gehängt haben, bedeutet die Rückkehr Marokkos in die Afrikanische Union keine Anerkennung der sogenannten „DARS“, einer fiktiven Einheit, die kein konstituierendes Element eines Staates darstellt. Die Anerkennung eines Staates ist ein überaus souveräner einseitiger Akt. Die Beteiligung eines Staates an den Arbeiten einer internationalen bzw. regionalen Organisation im Beisein einer nicht anerkannten Einheit kann daher keiner Anerkennung dieser gleichstehen.

Darüber hinaus erkennen 165 Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen die sogenannte „DARS“ nicht an, eine fiktive Einheit, die Algerien gegründet, finanziert und bewaffnet hat  und ihr auch die Verwaltung eines Teils ihres Hoheitsgebiets übertragen hat. Seit dem Jahr 2000 haben 44 Staaten, die diese fiktive Einheit anerkannt hatten, ihre Anerkennung zurückgezogen. Heute erkennen nur noch wenige Staaten diese seitens Algeriens von Grund auf neu geschaffene Einheit an.

Frau Njapau, nationale Koordinatorin der marokkanisch-sambischen Freundschaftsgruppe, äußerte sich im Rahmen des Bürgerprogramms "Sahara-Debatte", das eine demokratische und offene Plattform sein soll, um die Frage der marokkanischen Sahara gelassen und leidenschaftlich zu beleuchten.

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