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Montag, den 09. Dez 2019
 
 
 
Fortsetzung

Vitoria Gasteiz-Der spanische Experte Ignacio Ortiz Palacio verwies am Mittwochabend, den 20. November 2019 im Kongresspalast "Europa" in Vitoria Gasteiz auf die von der Front Polisario begangenen groben Menschenrechtsverletzungen gegen die in den Lagern Tindouf auf algerischem Hoheitsgebiet beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen.


Auf einer Menschenrechtskonferenz beleuchtete Herr Ortiz Palacio die Gräueltaten, die von den Milizen der Front Polisario in den Lagern von Tinduf begangen wurden, die die Menschenrechte ernsthaft verletzten und welche willkürliche Inhaftierungen und Misshandlungen sowie Verschwinden durch die Separatisten nach sich ziehen, was ein sofortiges Eingreifen der internationalen Gemeinschaft von Nöten macht.

Der spanische Forscher hat auf diese Weise die Fälle der Opfer der Front Polisario aufgedeckt, sowohl der in den Lagern von Tinduf beschlagnahmten Häftlinge als auch der Zivilbevölkerung aus Nachbarländern, insbesondere aus Mauretanien und den kanarischen Inseln, und bedauert das Leid und den Kalvarienberg als auch die Gräueltaten und Folterungen, den diese Opfer unter den Händen der Separatisten erlitten haben.

Er erörterte auch die zahlreichen Fälle von Verschwindenlassen und die Hinterziehung der humanitären Hilfe zugunsten der saharauischen Bevölkerung durch die Separatisten, die von internationalen Organisationen mehrmals enthüllt wurden.

Herr Ortiz Palacio, ebenfalls Vizepräsident des kanarisch-sahrawischen Forums, stellte die Unterstützung in Bezug auf die Verantwortung Algeriens bei den Menschenrechtsverletzungen in den Lagern von Tinduf auf seinem Hoheitsgebiet in Frage,  ergänzend, dass dieses Land dem internationalem Recht zufolge zum Schutze der Rechte aller Personen auf seinem Hoheitsgebiet verpflichtet ist, einschließlich in den in von der Front Polisario gehandhabten Lagern der Schande.

Une délégation de la société civile des provinces du Sud met à nu à Vitoria les violations commises par le polisario


Der Präsident der Vereinigung für die Verteidigung der Menschenrechte der Saharawis, Ramdan Masoud, stellte seinerseits die Bemühungen der Vereinigung in den Vordergrund, die Gräueltaten und Missbräuche der Folterer der Front Polisario gegen die beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen in den Lagern von Tinduf anprangernd.

In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass der Verein beim spanischen Nationalgericht, dem höchsten Strafgericht des Landes, eine Beschwerde gegen 23 Mitglieder der Front Polisario und vier Anklagepunkte gegen die Geheimdienste eingereicht hatte, zwecks dessen Algerien wegen Folter und Missbrauch der Sequestrierten in den Lagern von Tinduf in Rechenschaft zu ziehen, unter Verweis darauf, dass diese Beschwerde in 2012 von den spanischen Gerichten angenommen wurde.

Herr Masoud gab überdies die Erklärung ab, dass der spanischen Justiz Schwierigkeiten bereitet wurden, diese Henker der Front Polisario aufzuhalten, da sie Pseudonyme in ihren Verschiebungen einsetzten, hinzufügend, dass der Wohnort von nur zwei von ihnen, im vorliegenden Fall von Mahjoub Ould Sneiba, alias Lincoln, und von Ibrahim Ghali, dem Führer der Separatisten, identifiziert worden war.

Er stellte auch in den Mittelpunkt, dass soziale Medien eine wichtige Rolle bei der Aufdeckung von Menschenrechtsverletzungen spielen, die von der Front Polisario gegen die in den Lagern von Tinduf Beschlagnahmten begangen wurden.

Der Begegnung, welche unter der Leitung des katalanischen Anwalts Hector Alvarez organisiert wurde, wohnten spanische Menschenrechtsexperten und Vertreter der Zivilgesellschaft aus dem Baskenland sowie Mitglieder der in der Region ansässigen  marokkanischen Gemeinschaft bei.

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