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Sonntag, den 20. Sep 2020
 
 
 
Auf der ersten Seite des CORCAS

Rom-Dem Skandal um die Veruntreuung durch Algerien und die Front Polisario der Nahrungsmittelhilfe für die beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen in den Lagern Tinduf ist  gerade ein neuer Aufschwung in Italien aufgedrückt worden. Der Online-Eintrag von zwei Menschenrechtsvereinen erbittet Aufklärung.




Die Vereine „Nessuno tocchi Caino“ und „Life Odv“ haben das Thema gerade zur Sprache gebracht und die internationale Gemeinschaft erbeten, das Schicksal der seitens Algeriens und der Front Polisario veruntreuten Nahrungsmittelhilfe aufzuklären.

So stellte Herr Domenico Letizia, Mitglied des Verwaltungsrates der NRO für die Verteidigung der Menschenrechte „Nessuno tocchi Caino“, die Erklärung auf, dass „die fragliche Beihilfe sich auf 105 Millionen Euro zwischen 1994 und 2004 belief“.

Diese Situation, die er als "sehr ernsthaft" bezeichnete, sollte seiner Meinung nach "die internationale Gemeinschaft dazu veranlassen, über die Alarmglocken nachzudenken, die Marokko seit Jahrzehnten auslöst".

Herr Elio De Rosa, Präsident des Vereins zur Verteidigung der Menschenrechte und der Zukurzgekommenen „Life Odv“, bekundete seinerseits, dass „die Veruntreuung der humanitären Hilfe für Menschen bestimmt ist, die sie wirklich es nötig haben und deren Not beschämend ist“.

"Die menschliche Tragödie der Frauen und Kinder, die unter unwirtlichen Bedingungen ausharren, wird durch diese Situation nicht nur verschlimmert, sondern es bestände überdies  die Gefahr der Instabilität aufgrund von Waffenaufkäufen mit Mitteln, die für die humanitäre Hilfe hätten vorgesehen sein sollten", hob er hervor.

Die Aussagen dieser beiden Beamten sind Teil eines Artikels der italienischen Webseite „www.informazione.campania.it“, der die Anprangerungen mehrerer Abgeordneter und die Veruntreuung der Nahrungsmittelhilfe für die beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen in Tinduf zum Inhalt hat.

Dem italienischen Standort zufolge "müssen wir sofort eintreten, um die von den Milizen der Front Polisario und Algeriens veruntreute europäische Hilfe unter Kontrolle zu halten".

Die Webseite stellt die Behauptung auf, dass "die gesamte Affäre der von der Front Polisario gemanagten Lager Tinduf das Ergebnis eines internationalen Betrugs beim Aufkauf von Waffen zu sein scheint", betonend, dass "der Zweck der Hilfe humanitär war und bleibt und nicht dem Aufkauf  von Waffen dienlich zu sein ist".

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