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Freitag, den 26. Nov 2021
 
 
 
Auf der ersten Seite des CORCAS

Rabat-Das Königreich Lesotho hat beschlossen, alle früheren Entscheidungen und Erklärungen in Bezug auf die Sahara und auf die sogenannte „DARS“  auszusetzen, sagte Lesothos Minister für Auswärtige Angelegenheiten und für Internationale Beziehungen, Lesego Makgothi, am Dienstag, den 10. Dezember 2019 in Rabat.




In einer Pressekonferenz nach einer Begegnung mit dem Minister für Auswärtiges, für Afrikanische Zusammenarbeit und für die im Ausland ansässigen Marokkaner unterstrich der Chef der Diplomatie Lesothos, der Marokko auch im Auftrag des Premierministers seines Landes Besuch abstattet, Nasser Bourita dass Lesotho "sich dazu verpflichtet, alle früheren Beschlüsse und Erklärungen in Bezug auf die marokkanische Sahara und auf die „DARS“ auszusetzen, bis das Ergebnis des Prozesses der Vereinten Nationen zur Vorlage liegt."

Lesotho verhieß auch, eine Position der "Neutralität" in Bezug auf den Sahara-Konflikt einzunehmen, sagte Makgothi, versichernd, dass "diese Position bei regionalen subregionalen und internationalen Begegnungen eingehalten wird und werden wird".

Die Hauptstadt Maseru verpflichtet sich außerdem dazu, "dem von den Vereinten Nationen geführten politischen Prozess als multilateralen Rahmen für eine realistische erzielte und nachhaltige politische Lösung der Sahara-Frage aktiv Beistand zu leisten“, gab der Minister die Erklärung ab.

Diese neue Position, sagte er, werde den Mitgliedsstaaten der Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrika (SADC) sowie der Afrikanischen Union mitgeteilt, betonend,  dass sein Land "in regionalen und internationalen Foren dementsprechend agieren wird".

Der Minister für Auswärtiges Lesothos stellte in den Vordergrund, dass "jede andere Erklärung oder jedes andere Dokument, ob vor oder nach dieser offiziellen Position, als null und nichtig erklärt werden werden".

Das Königreich Lesotho, fügte er in gleicher Weise hinzu, "hegt aufrichtig die Hoffnung darauf, dass seine Neutralität in der Sahara-Frage allen Parteien ein starkes Signal gibt, dass das Königreich Lesotho die internationale Gemeinschaft bei ihren Bemühungen um ein realistisches erzieltes und realistisches Vorgehen einer nachhaltigen politischen Lösung für diesen regionalen Konflikt Unterstützung leistet".

Le Maroc et le Lesotho conviennent d’ouvrir “prochainement” des ambassades respectives pour renforcer leur coopération bilatérale


In diesem Zusammenhang erinnerte Herr Makgothi daran, dass sein Land mit der verbalen Note vom 4. Oktober 2019 seine souveräne Entscheidung bekannt gegeben hatte, alle seine Entscheidungen und Erklärungen in Bezug auf die Sahara und die "DARS" aussetzen zu wollen.

Er bereute, dass diese Position "zu Missverständnissen geführt hat", darauf verweisend: "Ich bin heute hier, um die Position meines Landes zu bestätigen und abzuklären."

Es sei ein "wichtiger" oder sogar "historischer" Besuch für die bilateralen Beziehungen zwischen Rabat und Maseru, lobte Bourita diesen "ersten Besuch eines Außenministers" aus Lesotho, der im Übrigen "die notwendigen Klarstellungen" in Bezug auf die Position Lesothos zur Frage der marokkanischen Sahara abliefert".

In Bezug auf die "widersprüchlichen Aussagen", die in den letzten Tagen zur "Verwirrung" geführt hatten, war Bourita erfreut darüber, dass sein Amtskollege aus Lesotho nach Marokko angereist war, um "jegliche Zweideutigkeit aus der Position seines Landes zu tilgen" und abzuklären, dass die offizielle Position Lesothos darin besteht, "alle früheren Entscheidungen über die marokkanische Sahara auszusetzen“.

Diese neue Position, fuhr der Minister fort, "eröffnet eine neue Seite in unseren bilateralen Beziehungen", hinzufügend, lange mit Herrn Makgothi über die Mittel zur Entwicklung dieser Beziehung im Rahmen der afrikanischen Politik seiner Majestät des Königs Mohammed VI. und im Rahmen der Süd-Süd-Zusammenarbeit zwischen Marokko und den afrikanischen Staaten, einschließlich mit der SADC-Region, debattiert zu haben.

Dies ist eine neue Seite, die "die positive Dynamik in den Beziehungen Marokkos zur gesamten SADC-Region bestätigt", sagte Bourita, feststellend, dass heute "mehr als die Hälfte der SADC-Region eine konstruktive Position in Bezug auf die Frage der marokkanischen Sahara entwickelt hat".

Tatsächlich haben in den letzten drei Jahren mindestens zwei Staaten ihre Positionen klargestellt: Malawi in 2017 und Lesotho in 2019, "zusätzlich zu anderen Staaten, die konstruktive Positionen zur Frage der marokkanischen Sahara einnehmen", erklärte der Minister zum Abschluss.

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