„Wir haben die marokkanische Autonomieinitiative positiv aufgenommen und wir werden es weiter tun“, „wir ermutigen darüber hinaus die anderen Parteien dazu, eine positive Erwiderung darauf zu geben“, hat Herr John Wilks, Sprecher des Foreign Office, in einem Interview versichert, das am Mittwoch von der Tageszeitung +Al Ahdath Al Maghribia+ veröffentlicht wurde.
„Wir haben Kontakte mit allen Parteien und wir laden sie zum Realismus ein“, hat er gesagt, den Wunsch hegend, dass die betroffenen Parteien den Beweis „des Kompromisses und der Gutgläubigkeit“ erbringen, um eine friedliche Lösung“ für diesen Konflikt „zu finden“.
Es ist daran zu erinnern, dass das vereinigte Königreich durch seinen permanenten Vertreter bei der Organisation der vereinten Nationen angegeben hatte, dass „der marokkanische Vorschlag eine seriöse Berücksichtigung verdient und dass es den Parteien an diesem Konflikt zusteht, vorwärts zu kommen".
Herr Sawers hat diese Erklärung gemacht, nach dem der persönliche Abgesandte des Generalsekretärs der Organisation der vereinten Nationen für die Sahara, Herrn Peter Van Walsum, seine Schlussfolgerungen vor dem Sicherheitsrat abgelegt hat, versichernd, dass „die Unabhängigkeit der Westsahara keine realistische Option ist".
Herr Wilks hatte sich andererseits der Entwicklung der marokkanisch – britischen Beziehungen in den differenten Sektoren beglückwünscht, insbesondere im wirtschaftlichen und im mediatischen Bereich.
Was das Projekt der Union des Mittelmeeres, das von Frankreich vorgeschlagen wird, anbetrifft, hat er angegeben, dass sein Land das Projekt als Mittel zur Konsolidierung des Prozesses von Barcelona unterstützt, die Notwendigkeit unterstreichend, das aktuelle System der europäischen Union und der Länder des südlichen Ufers des Mittelmeeres stärker zu machen.
Quelle: MAP
- Neuigkeit über die Frage der Westsahara / CORCAS -