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Freitag, den 12. Jun 2026
 
 
 
Markante Ereignisse

Die australischen Journalisten, Violeta Ayala und Daniel Fallshaw, haben, am Donnerstag, in New York unterstrichen, dass die Sklaverei eine Praktik ist, die in den Lagern von Tindouf institutionalisiert ist, gang und gäbe ist und überdies von den Separatisten der Polisario unter Kontrolle gesetzt wird.



„Die Sklaverei ist eine wahrhaftige Institution in den Lagern von Tindouf“, hat Violeta Ayala im Rahmen eines Pressetreffens im Sitz der vereinten Nationen versichert und ihr Erstaunen zum Ausdruck gebracht als sie gemeinsam mit ihrem Kollegen den Ausmaß dieses Phänomens entdeckt hat.

Sich nach Tindouf in Algerien begebend, um einen Dokumentarfilm über die separierten Familien zu realisieren, Ayala und Fallshaw versichern, Sklavereiszenen beigewohnt zu haben und zahlreiche Zeugnisse eingeholt gehabt zu können, die die Existenz im großen Maßstab dieser Praktik einer Zeit, die sie für immer um zu sein glauben, bestätigt.

„Unser Erstaunen ist umso mehr größer geworden, da nun wir nie haben vorstellen können, dass diese Praktik, wovon die schwarzen Familien Opfer sind, in den Lagern stattfinden könnte“, hat Ayala gesagt und sich befragt“, dass wie Polisario, die behauptet, eine Befreiungsbewegung zu sein, ein solches Phänomen unterstützen kann“.

In Erwiderung auf die Fragen der Journalisten, die offenbar es schwer hatten, zuzugeben, dass solche Praktiken aus einem anderen Zeitalter noch heute existieren können, Ayala und Fallshaw sollten darüber Aufschluss geben, dass „die schwarzen Familien sich keinem Recht erfreuen“ und schlechthin als Eigentum ihrer Herren betrachtet werden, die sie ihren Nachfahren vererben“.

„Schlimmer noch, die Sklaverei ist juristisch gesehen reglementiert und vom Gesetzt geschützt. Sie ist nicht nur eine soziale Praktik“, haben sie daneben unterstrichen.

Die zweien Journalisten, die einen Dokumentarfilm, der diese Praktiken anzeigt, vorbereitet haben, haben dennoch versichert, dass sie sich nicht nur auf dieses aufhalten werden, sondern, dass sie beabsichtigen, sich nach Genf zu begeben, damit der Rat für Menschenrechte mit dieser Frage befasst werden wird.

Ayala und Fallshaw, erinnert man daran, wurden am letzten 2. Mai von den Sicherheitskräften der Front Polisario interpelliert, bevor sie in die Büros ihrer Sicherheitsdienste transferiert wurden, wo sie fünf Stunden lang festgenommen wurden.

Nach Intervention der Offiziere der MINURSO, die zweien Journalisten wurden in ein kleines Hotel von Tindouf hingeführt. Sie blieben hier drei Tage lang sequestriert, bis das australische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten sich dafür einsetzt, dass sie unverzüglich befreit werden.

Reporters ohne Grenzen (RSF) hatte alsdann in einem Kommunique angegeben, dass „die Vertreter der Front Polisario“ den australischen Journalisten „vorgeworfen haben, sich für das Los der schwarzen Mitglieder der Bevölkerung Sahraouie zu interessieren“.

Am Anfang dieses Treffens, das von einer amerikanischen Nichtregierungsorganisation „Together Foundation“ organisiert wurde, die bei den vereinten Nationen akkreditierten Journalisten haben die Anzeigebande des von ihren zweien Kollegen in den Lagern von Tindouf realisierten Films verfolgen können.

Quelle: MAP

- Neuigkeit über die Westsahara -                  

 

 

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