„Marokko ist zu weit in seinen Vorschlägen gegangen. Es handelt sich wahrhaft um eine breite Autonomie“, hat er unterstrichen.
Eine Delegation, die von seiner Majestät König Mohammed VI depeschiert wurde und aus den Herren Chakib Benmoussa, Innenminister, Taïb Fassi Fihri, delegiertem Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Fouad Ali El Himma, delegiertem Innenminister und Mohamed Yassine Mansouri, Generaldirektor der Generaldirektion für Studien und für Dokumentation, zusammengesetzt ist, hat sich im laufenden Februar nach Frankreich, Spanien und in die vereinigten Staaten begeben, um die Verantwortlichen dieser Länder über die überquerten Etappen im Prozess der Ausarbeitung des Autonomieprojekts in den Sudprovinzen des Königreichs zu informieren.
Das Autonomieprojekt fällt schnurgerade in den Rahmen des erneuernden Aufrufs seit April 2004 des Sicherheitsrates zu den Parteien und zu den Staaten der Region, um die momentane Sackgasse zu überwinden und auf dem Weg zu einer politischen definitiven und gegenseitig akzeptierten Lösung vorwärts zu schreiten.
Das Autonomieprojekt geht von drei fundamentalen Konstanten aus, nämlich vom respekt der Souveränität und der nationalen Einheit, von der Berücksichtigung der sozialen und kulturelen Besonderheiten der Region und von der Übereinstimmung mit den internationalen Normen und Standards im Bereich der Autonomie.
Frankreich hat das Autonomieprojekt als „seriös“ und „konstruktiv“ qualifiziert.
Ihrerseits, die Präsidentschaft der spanischen Regierung hat versichert, „auf die Ideen, die ihr von der ministeriellen Delegation dargestellt wurden, mit grossem Interesse gehört zu haben“, während Washington die im marokkanischen Vorschlag enthaltenen Ideen als „verheissungsvoll“ qualifiziert hat.
Quelle: MAP