Algerien verwendet sich dafür, von der Gaswaffe Gebrauch zu machen, um Druck auf Spanien auszuüben und es dazu zu veranlassen, seine als positiv gegenüber Marokko abgeurteilte Position bezüglich der Saharafrage nochmals zu durchdenken, hat, am Donnerstag, die algerische Tageszeitung arabischer Sprache " Akhbar El Youm ", geschrieben.
"Während die Saharafrage sich auf einen ausschlaggebenden Wendepunkt befindet, Algerien verwendet sich dafür, alle Gewinnkarten zu spielen und die Gaskarte triumphierend vorzuhalten, um Spanien dazu zu veranlassen, seine als positiv gegenüber Marokko abgeurteilte Position nochmals zu durchdenken“, fügt die Zeitung in einem „Algerien-Spanien: der Schatten der Saharafrage in der Versteigerung des algerischen Gases“ betitelten Artikel hinzu.
Algier hat so den Besuch der spanischen Staatsoberhäupter in Algerien im letzten März ausgenutzt, um seine Absicht anzukündigen, den Preis für nach Spanien exportierten Gas steigen lassen zu werden, eine Haltung, die die Spanier als eine auf Madrid gemünzte politische Nachricht entziffert haben.
Die algerische Zeitung zieht in Erwägung, dass der Wunsch Spaniens, zu einer von den beiden Ländern « akzeptierten » Lösung zu gelangen, abhängig von der Position Spaniens gegenüber der Saharafrage, die sich momentan auf einen ausschlaggebenden Wendepunkt befindet, bleibt, fügt die Zeitung hinzu.