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Samstag, den 21. Sep 2019
 
 
 
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Die 3. Runde der Verhandlungen über die Sahara hat vom 7. bis zum 9. Januar 2008, in Manhasset, bei New York, stattgefunden.



Kommunique des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten bezüglich der dritten Runde der Verhandlungen über die Sahara

Das Kommunique des Ministeriums für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit hat erwähnt, dass das Königreich Marokko auf Einladung des Generalsekretärs der vereinten Nationen vom 7. bis zum 9. Januar in Manhasset an der 3. Runde der Verhandlungen um den regionalen Konflikt um die marokkanische Sahara teilnimmt, entsprechend der Resolutionen des Sicherheitsrates 1754 und 1783.

Diese zweien Resolutionen haben die Option bekräftigt, die die internationale Gemeinschaft bevorzugt, um zu einer politischen definitiven Lösung für diesen Konflikt zu gelangen. Das Kommunique hat erläutert, dass diese Resolutionen die Triftigkeit der marokkanischen Autonomieinitiative bestätigt haben, in dem sie die Bemühungen Marokkos diesbezüglich als „seriös und glaubwürdig“ qualifiziert haben und dass sie aufgerufen haben, dass die Verhandlungen die Bemühungen seit 2006 in Rücksicht zu nehmen haben, mit anderen Worten die marokkanische Autonomieinitiative, die Marokko vorbereitet und ausgearbeitet hat.

Das Kommunique hat versichert, dass die marokkanische Delegation am Beispiel der vorgängigen Runden sich mit Gutgläubigkeit in substantielle und seriöse Verhandlungen engagiert, mit dem Ziel, die Resolutionen der vereinten Nationen zur Anwendung zu bringen. Sie setzt zu diesem Anlass die Darstellung der differenten Aspekte der marokkanischen Autonomieinitiative fort, die allein im Stande ist, eine definitive Lösung für diesen Konflikt zu finden und die Stabilität in der Region sicherzustellen.

Die marokkanische Delegation setzt sich zusammen aus den Herren Chakib Benmoussa, Minister für Inneres, Taieb Fassi Fihri, Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Khalihenna Ould Errachid Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten, und Mohamed Yassine Mansouri, Generaldirektor für Studien und für Dokumentation, zusammen. Diese Delegation wird durch die Berater die Herren Mohamed Saleh Tamek, Wali der Region Oued Eddahab Lagouira und Maouelainin Ben Khalihenna Maouelainin, Generalsekretär des Rates, begleitet.

In allen Fällen erneuert Marokko seine Gutgläubigkeit und seinen aufrichtigen Willen, sich in den Verhandlungen zu engagieren und wird keine Mühe sparen, zu versichern, dass diese Verhandlungen nur im Rahmen des marokkanischen Autonomievorschlages stattfinden können, die sich einer inneren und internationalen Einstimmigkeit erfreut.

In diesem Rahmen soll es daran erinnert werden, dass der Rat, der an den Verhandlungen von Manhasset teilnimmt, der Ansprechpartner und der Vertreter der sahraouischen Bevölkerung auf der internationalen Ebene geworden ist, zu einem Zeitpunkt, wo sich die inneren Konflikte und der Separatismus innerhalb der Front Polisario erhöhen…

Es soll in diesem Rahmen an die Rede seiner Majestät des Königs Mohammed VI anlässlich des Thronfestes im vergangenen Juli erinnert werden, sodass seine Majestät gesagt hat:„ Marokko ist bereit, seriös zu verhandeln auf der Basis zweier Sachen: erstens, dass unser Land an der ersten Runde der Verhandlungen mit Gutgläubigkeit teilgenommen hat und dass Marokko immer bereitwillig ist, zu verhandeln, aber nur bezüglich der Autonomie und nichts anderes als die Autonomie“. Seine Majestät hat darüber hinaus versichert, dass „obgleich der Prozess der Verhandlungen lang und mühsam sein kann, wird unsere Hand allen von diesem artifiziellen Konflikt betroffenen Parteien ausgestreckt bleiben, um sie davon zu überzeugen, dass die marokkanische Autonomieinitiative eine historische Chance ist“.

Und der Stärke seines Vorschlages bewusst, der in differenten europäischen Ländern zur Anwendung gekommen ist, hat Marokko keine andere Wahl als seinen Stolz zum Ausdruck zu bringen, dass es ihm gelungen ist, eine neue Vision und eine neue Annäherungsweise in der Geschichte der Diplomatie zu finden, um dieses Dossier beizulegen.

Die internationale Unterstützung, derer sich dieser Vorschlag erfreut, konstituiert eine Anerkennung der Bemühungen Marokkos, um dieses Blatt der Geschichte der maghrebinischen Region umdrehen zu können und jeder weiß darum Bescheid, wer dafür die Verantwortung übernimmt. Marokko, das erwartet, dass die anderen Parteien sich in diesem Prozess im Rahmen einer Zukunftsvision engagieren, hat angefangen, sich vorzubereiten, die sahraouischen marokkanischen Familien, die in den Lagern von Tindouf festgehalten sind, zu empfangen, die Bemühung leistend, Mechanismen für die kollektive Rückkehr dieser Familien in das Mutterland anzulegen.

Eine Reihe von Indikatoren bewogen dazu, im Glauben zu stehen, dass die marokkanische Vision den Sieg davon tragen wird, insbesondere nach dem der Separatismus innerhalb der Front Polsiario in den letzten Wochen gestiegen ist, ganz von den Protesten in den Lagern von Tindouf zu schweigen, und dies auf Grund der unmenschlichen Bedingungen, worunter die Bevölkerung der Lager seit mehr als 30 Jahren leidet.                            

UNO- Sahara: Marokko erneuert seinen Willen, die Anwendung der Resolutionen der UNO vorwärts zu...

Die marokkanische Delegation, die an der 3. Runde des Prozesses der Verhandlungen bezüglich des regionalen Konflikts über die marokkanische Sahara teilnimmt, hat eine Arbeitsversammlung am Sonntagabend in New York abgehalten, mit den anderen Mitgliedern, die die Delegation begleiten, während derer sie den Willen Marokkos erneuert hat, die Anwendung der Resolutionen der Organisation der vereinten Nationen vorwärts zu bringen, in der Absicht, zu einer politischen und definitiven Lösung für diesen Konflikt zu gelangen.

Die Delegation, die aus den Herren Chakib Benmoussa, Innenminister, Taieb Fassi Fihri, Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Khalihenna Ould Errachid, Präsidenten des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS) und Mohamed Yassine Mansouri, Generaldirektor für Studien und für Dokumentation (DGED) zusammengesetzt war, hat auch auf die Bedeutsamkeit der marokkanischen Autonomieinitiative insistiert.

Die Delegation, die daneben die Berater, die Herren Mohamed Saleh Tamek, Wali der Region Oued Edahab- Lagouira und Maouelainin Maouelainin Ben Khalihenna, Generalsekretär des CORCAS, umfasst, hat darüber hinaus versichert, dass Marokko am Beispiel der zweien vorgängigen Zusammenkünften im letzten Juni und August, die dritte Runde (7.-9. Januar) mit der selben Entschlossenheit in Angriff nehmen wird, sich gutgläubig in inhaltsvollen und seriösen Verhandlungen zu engagieren, in der Absicht, effektiv die Resolutionen des Sicherheitsrates ans Werk zu setzen, und hat unterstrichen, dass allein die Autonomie unter marokkanischer Souveränität ermöglichen wird, zu einer definitiven Lösung für dieses Problem zu gelangen und davon ausgehend die Stabilität in der Region zu garantieren.

Am Ende dieser Arbeitsversammlung, die anderen Mitglieder, die die Delegation begleiten, haben in Erklärungen der nationalen Presse an die Bemühungen erinnert, die Marokko nicht aufhört, aufzubieten, um diesem Konflikt ein Ende zu setzen, Bemühungen, die Herrn Brahim Hakim zufolge, ehemaligem Dirigenten der Separatisten, durch die marokkanische Autonomieinitiative illustriert sind, die darauf abzielt, die Aspirationen der Bevölkerung der Sahara zu realisieren.

Er hat unterstrichen, dass die Dirigenten der Separatisten die Verantwortung jedes eventuellen Misserfolgs der Verhandlungen übernehmen, und hat ihre Aufrichtigkeit in Frage gestellt, reell verhandeln zu wollen, wie wovon ihre Bedrohung bezeugt, zu den Waffen einige Tage vor der 3. Runde wieder zu greifen. „Wie darf man vor aller Welt behaupten, dass man auf der Suche nach dem Frieden ist, während man Kriegsäußerungen hält?“, hat er die Frage aufgeworfen.

Im selben Zusammenhang ausführend, Herr Dlimi Ghilani, Botschafter Marokkos in Bulgarien, hat unterstrichen, dass Marokko, König, Regierung und Volk, den Weg der Verhandlung erwählt hat, um aus der Sackgasse herauskommen zu können, die zu sehr angedauert hat, und die „ uns bedauerlicherweise zu einer sehr gefährlichen Situation führen könnte, nämlich zu dem Terrorismus, der unsere gesamte Region gefährdet".

Seinerseits, Herr Saleh Tamek, hat angegeben, dass Marokko diese 3. Runde der Verhandlungen in Angriff nimmt, optimistisch, voller Überzeugung und stark durch sein Projekt, das der beste Mittel zur Beilegung der Probleme, die die Region erlebt, konstituiert.

Und Herr Tamek notiert, dass die Entwicklungen in den letzten Monaten erneut die Triftigkeit der marokkanischen Position bestätigt haben, und hat in dieser Hinsicht die Resolutionen zitiert, die auf der Ebene des Sicherheitsrates, der 4. Kommission und der  Generalversammlung adoptiert wurden.

Marokko, hat er fortgefahren, « bleibt friedlich, vertrauensvoll, optimistisch und verantwortlich und wir schätzen ein, dass die Verlierer die Jenigen sind, die uns gegenüber stehen, nämlich, Algerien und seine Beschützten, denn das Königreich verbirgt nichts und es ist unsere Initiative, die am Ursprung der Freisetzung all dieser Dynamik, die wir erleben und die die gesamte Region erlebt, ist".

Für seinen Teil, Herr Mohamed Maalainine, Botschafter Marokkos in Jordanien hat auf die Treuebande insistiert, die seit eh und je zwischen der Bevölkerung der Sahara und den marokkanischen Souveräns existieren.

Nach dem er daran erinnert hat, dass Marokko ein unabhängiges und souveränes Land seit Jahrhunderten ist, und dass das Treueid Epochen hindurch die Bevölkerung mit den differenten Souveräns Marokkos verbunden hat, er hat unterstrichen, dass die territoriale Einheit Marokkos durch diesen Band Ausdruck findet.

Was die Bedrohung der „Polisario“ anbetrifft, zu den Waffen wieder zu greifen, Herr Maalainine hat angegeben, dass diese Bewegung nicht zum ersten Mal „als terroristische Organisation“ zum Vorschein kommt.

Herr Brahim Houssein Moussa, Botschafter Marokkos in Venezuela, hat unterstrichen, dass Marokko immer mit Gutglauben reagiert hat. „Die Sahara ist marokkanisch seit der Weltenstehung“, hat er insistiert, die Unehrlichkeit der „Polisario“ anzeigend, die die Zählung der sequestrierten Bevölkerung ablehnt und die Verstoßung gegen die Menschenrechte in den Lagern verurteilend.

Diese Bevölkerung, hat er bedauert, kann sich weder ausdrücken, sich noch frei bewegen noch ihren Familien Besuch abstatten, und hat die Unterschlagung der humanitären Hilfe, die dieser Bevölkerung zugedacht ist, angezeigt.

„ Marokko ist gutgläubig und die Autonomieinitiative konstituiert eine historische Chance, die die Separatisten wahrnehmen sollen und ich persönlich, als marokkanischer Sahraoui, rate den Dirigenten der Polisario zu, die Rückkehr in das Mutterland der Bevölkerung in der Würde zu ermöglichen“, hat er damit abgeschlossen.


Algerien und Polisario sind dazu aufgerufen, den Beweis des Gutglaubens und der Seriosität zu ...

Algerien und Polisario sind dazu aufgerufen, den erforderlichen Beweis des Gutglaubens und der Seriosität für den Erfolg der 3. Runde der Verhandlungen über die Sahara zu erbringen, hat am Montag der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), Herrn Khalihenna Ould Errachid, angegeben.

„Die marokkanische Delegation nimmt an dieser 3. Runde der Verhandlungen teil, und ist vom selbigen Enthusiasmus, vom selbigen Gutglauben und von der selbigen Seriosität wie in den vorgängigen Zusammenkünften animiert“, hat er der Presse am Eingang der Residenz „Greentree“ in Manhasset erklärt, wo sich dieser neue Zyklus der Verhandlungen verlauft.

Marokko, hat er hinzugefügt, erwartet von „den anderen Parteien, Algerien und Polisario, diese Verhandlungen in einer ähnlichen Stimmung in Angriff zu nehmen".

Herr Khalihenna hat bemerken lassen, dass Algerien sich nicht für den Erfolg dieser Verhandlungen aufgegeben hat, in der Absicht, diesen Konflikt beizulegen und hat hervorgehoben, dass Polisario ihrerseits ihre Provozierung über unaufhörliche widersprüchliche Positionen fortsetzt.

Und mit dem abzuschließen: „Algerien soll kooperieren, in der Absicht, den Erfolg dieser Verhandlungen zu garantieren, in dem es Druck auf Polisario ausübt, damit sie aufgibt, unmögliche Lösungen zu reklamieren".

Manhasset 3: Marokko erwartet von den anderen Parteien, die Verhandlung mit derselben Seriosität...

Die Arbeiten der 3. Runde der Verhandlungen über die Sahara sollen ihren Fortgang am Mittwoch nehmen nach einem Abend am Montag, das durch den persönlichen Abgesandten der Organisation der vereinten Nationen Versammlungen mit jeder der Delegationen und nach einem Tag am Dienstag, der den direkten Diskussionen gewidmet wurden.

Der erste Tag der Diskussionen war insbesondere dadurch markiert, dass die Mitglieder der marokkanischen Delegation die Delegationen der Polisario und Algerien dazu aufgerufen haben, den Beweis des Gutglaubens und der Seriosität zu erbringen, um den Verhandlungen zu ermöglichen, auf dem Weg der Lösung vorwärts zu kommen.

„ Die marokkanische Delegation nimmt an dieser 3. Runde der Verhandlung teil, vom selben Enthusiasmus, vom selben Gutglauben und von der selben Seriosität animiert, wie in den vorgängigen Zusammenkünften“, hat Herr Khalihenna Ould Errachid, Präsident des CORCAS erklärt, bevor er bemerken ließ, dass die andere Partei zwischen der Verhandlung und der  Vorwärtsbringung der Vorbedingungen für die Verhandlungen zaudert, die vom Königreich Marokko zurückgewiesen werden.

Seinerseits, Herr Taieb Fassi Fihri, der Minister für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, schätzt ein, dass die anderen Parteien « nicht vorgeben können, sich gutgläubig dem Prozess der Verhandlung anzuschließen, und ihn paradoxal im Äusserigen bekämpfen sowie ihn mit wiederholten Bedrohungen des Wiedergriffs zu den Waffen, der direkten Gewaltermutigung oder mit Absichten der Karteumdrehung vor Ort umgeben, in Verstoßung gegen den Geist und gegen den Inhalt der abgeschlossenen Abkommen, insbesondere was die Aussetzung der Feindlichkeiten anbetrifft. All dies starr, vollkommen zugeknöpft und vorgängigen unanwendbaren überholten Plänen angebunden bleibend».

Auf der Ebene dieser widersprüchlichen Stellung der Polisario, die einerseits die Verhandlung predigt und andererseits die Kriegsbedrohung ausstoßt, Herr Ban Ki-moon, der Generalsekretär der vereinten Nationen, hat es bevorzugt, nicht zu reagieren, und hat die Bedrohungen „sowohl als definitive als auch kategorische Erklärungen“ qualifiziert.

Er hat eher die Parteien dazu aufgerufen, „sich völlig den Verhandlungen dieser Woche zu bedienen“, in dem sie eine Phase intensiverer und inhaltvollerer Diskussionen einschlagen ».

Zu dem hat auch die marokkanische Delegation aufgerufen und hat, wie es der Präsident des CORCAS Herr Khalihenna Ould Errachid gemacht hat, eingeschätzt, dass: „Algerien soll kooperieren, in der Absicht, den Erfolg der Verhandlungen zu garantieren, in dem es Druck auf Polisario ausübt, damit sie aufgibt, unmögliche Lösungen zu reklamieren».

Es ist dieselbe Botschaft des Ministers für auswärtige Angelegenheiten und für Zusammenarbeit, Herrn Fassi Fihri, der in einer Erklärung der französischen Informationskette LCI aufgerufen hat: „Hören wir damit auf, auf stehende Ideen zu verharren, auf der Basis einer geostrategischen Bewertung, wo Niemand allein gewinnen kann. Die Marokkaner und die Algerier sollen zusammenarbeiten, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zufrieden zu stellen».

Und Herr Fassi Fihri schließen damit ab, dass die Wahl, die sich momentan in den Verhandlungen von Manhasset durchsetzt, entweder das Statut Quo, Synonym der „Regression und der Verfaulung“ in einer Sahelsaharazone, die jeglichem Terrorismus, jeglichen Bedrohungen und jeglichem Handel ausgesetzt ist, oder den marokkanischen Autonomievorschlag, der eine Dynamik freigesetzt hat, die der Zukunft zugewandt ist, und der „eine Perspektive der maghrebinischen Integration anbietet, um gemeinsam den Terrorismus zu bekämpfen und aus unserer gegenseitigen Ergänzung Kapital zu schlagen».

Khalihenna Ould Errachid: Polisario soll entweder die Autonomie akzeptieren oder in Tindouf bleiben

Der Präsident des königlichen Konsultativrates für Saharaangelegenheiten (CORCAS), Herr Khalihenna Ould Errachid, hat, am Mittwoch, in Manhasset, jegliche Idee des Referendums der Selbstbestimmung in der Sahara ausgeschlossen und präzisiert, dass Polisario momentan vor zwei Wahlen steht: die vom Marokko vorgeschlagene Autonomie akzeptieren oder in den Lagern von Tindouf in Algerien bleiben.

„ Wir haben der Polisario die folgende objektive Frage gestellt: Wollen Sie eine Lösung oder wollen Sie in Tindouf bleiben und Polisario war nicht in der Lage, eine Antwort darauf zu geben“, hat der Präsident in einer Presseerklärung am Ende der 3. Runde der Verhandlungen über die Sahara unterstrichen, die in Manhasset bei New York vom 7. bis zum 9. Januar stattgefunden haben.

Nach dem er als « offen » die Diskussionen und den Austausch zwischen den Parteien qualifiziert hat, Herr Ould Errachid hat auf den obsoleten Charakter des von den Separatisten großgeschriebenen Referendums insistiert, die ihm zufolge bis jetzt nicht über die Haltung verfügen, in tieferer Weise zu diskutieren und davon ausgehend die erforderlichen Entscheidungen zu treffen.

Der Präsident des CORCAS hat, in dieser Hinsicht, erläutert, dass die vom Marokko vorgeschlagene Autonomie den Dirigenten der Polisario in diesem Sinne zuwendet, damit sie ihre Verantwortung im Rahmen der Autonomie unter marokkanischer Souveränität übernimmt, und sich daneben in der Verwaltung impliziert, soweit ihr gelingt, die notwendigen Mechanismen zu etablieren, in der Absicht, diese Autonomie entsprechend der internationalen Legalität in Anwendung zu bringen.

Dies ist das Recht der Selbstbestimmung gemäß der Vision Marokkos, die der letzten Resolution der Generalversammlung der vereinten Nationen konform ist, hat er bemerken lassen.

Er hat in diesem Zusammenhang Algerien dazu aufgerufen, eine positivere Rolle zu spielen und eine gewisse Aktionsfreiheit der Polisario zu gewähren, die frei die Autonomie verhandeln können soll, denn „Polisario befindet sich im algerischen Territorium und Algerien finanziert sie und es hat weswegen immer das letzte Wort“, hat er unterstrichen.

Der Präsident des CORCAS hat die Hoffnung gehegt, dass Polisario dazu fähig wird, die Situation auf dem Weg einer Lösung vorwärts zu bringen und dass Algerien eine kohärentere Position adoptiert, die das, was auf der internationalen Ebene vereinbar ist, und das, was es vor Ort unternimmt, in Rücksicht nimmt.

Herr Khalihenna Ould Errachid hat darüber hinaus die von der Polisario ausgestoßene Bedrohung evoziert, zu den Waffen wieder zu greifen, und hat diese verantwortungslose Haltung bedauert, die dem Aufruf der internationalen Gemeinschaft über den Sicherheitsrat entgegengeht.

„Wir waren deutlich diesbezüglich. Wir haben Polisario in Erfahrung gebracht, dass Marokko unter jeglicher Bedingung sei sie, die Bedrohung gegen seine Sicherheit und gegen seine territoriale Integrität nicht akzeptieren wird. Polisario weiß jetzt darum Bescheid, dass Marokko dies nicht akzeptieren wird und wir sind im Glauben, dass es scheint, nach den Erklärungen, die sie gemacht hat, dass sie einigermaßen Einiges widerrufen hat und es scheint auch, dass sie die Botschaft nachvollzogen hat“, hat er hinzugefügt.

Was die nächste Tournee vom Herrn Peter Van Walsum in der Region anbetrifft, in Erwartung der 4. Runde, die vom 11. bis zum nächsten 13. März vorgesehen ist, der Präsident des CORCAS hat angegeben, dass diese Tournee ihm ermöglichen wird, Kenntnis von den Positionen der anderen Parteien zu nehmen, insbesondere von der Position Algeriens und der Polisario, wovon wir die Hoffnung hegen, dass sie ihre Haltung ändern und dass sie sich in seriösen Verhandlungen engagieren, in der Absicht, diesen Konflikt beizulegen.

Herr Benmoussa: Marokko lehnt kategorisch « jeglichen Versuch » ab, „ der darauf abzielt, die ...

Der Innenminister, Herr Chakib Benmoussa hat am Dienstag in Manhasset bei New York versichert, dass Marokko kategorisch „jeden Versuch“ ablehnt, „der darauf abzielt, die Politik der vollendeten Tatsache aufzuzwingen, beziehungsweise die territoriale Integrität des Königreichs sowie seine Souveränität anzutasten, die nicht zum Opfer des Feilschens oder der Konzession fallen sollen".

„Marokko ist seine Geschichte hindurch jeglichem Versuch Herr geworden, der darauf abzielt, seine territoriale Integrität anzutasten und wird weder heute noch morgen jegliche vollendete Tatsache diesbezüglich akzeptieren“, hat Herr Benmoussa in einer Anrede, die er im Namen der marokkanischen Delegation bei der Eröffnung der 3. Runde der Verhandlungen über die Sahara gehalten hat, die unter der Schirmherrschaft der vereinten Nationen stattfinden.

Das Königreich, hat er insistiert, „bleibt mobilisiert, um seine Souveränität und um seine nationale Einheit zu wahren und um der gesamten Region die Risiken der Balkanisierung zu verschonen".

Anbei der Volltext dieser Anrede:

„Gepriesen sei allein Gott und Gruß sei auf seinen Propheten, seine Familie und seine Gesinnten.

Exzellenz, persönlicher Abgesandter des Generalsekretärs der vereinten Nationen.

Meine Damen und Herren.

Das Königreich Marokko nimmt an dieser 3. Runde teil, vom Vertrauen, von der Hoffnung, vom Gutglauben und vom festen Willen animiert, sich in seriösen Verhandlungen zu engagieren, wie am Beispiel der zweien vorgängigen Runden in Manhasset. Marokko erneuert somit sein Prinzipengagement und seine aufrichtige und konstruktive Bereitwilligkeit, was die Resolutionen des Sicherheitsrates anbetrifft. In diesem Geist, Marokko leistet der Einladung des Generalsekretärs der vereinten Nationen, seiner Exzellenz Herrn Ban Ki-monn, und den guten Diensten seines persönlichen Abgesandten, Herrn Peter Van Walsum, Folge.

In Entsprechung der neuen Annäherungsweise, die von der Organisation der vereinten Nationen großgeschrieben wurde, Marokko hat mit Weisheit und Mutigkeit eine fundamentale, tapfere und ausschlaggebende Initiative engagiert, in der Form eines innovativen, kreativen und verheißungsvollen Vorschlags, in der Absicht, Verhandlungen bezüglich der Autonomie in der marokkanischen Sahara zu engagieren, im Respekt der Souveränität des Königreichs, seiner nationalen Einheit und seiner unveräußerlichen territorialen Integrität.

Nach dem es diese Autonomieinitiative in Gang gebracht hat, das Königreich Marokko erwartet von unseren hier zugegenen Brüdern sowie von den reell betroffenen und vom Sicherheitsrat interpellierenden Nachbarländern, ihre Zusammenarbeit und ihren Beitrag zu der Schaffung der geeigneten Bedingungen für den Erfolg der Verhandlungen.

Marokko und die internationale Gemeinschaft hegen die Hoffnung, dass die anderen Parteien ihrerseits reagieren, in dem sie sich in die agierende Dynamik, die vom Königreich freigesetzt wurde, implizieren. Sie sind also dazu interpelliert, eine Kraftrolle des konstruktiven Vorschlags auf dem Weg einer seriösen Verhandlung zu spielen, mit dem Ziel, eine politische, realistische, definitive und akzeptierbare Lösung für die Saharafrage zu finden.

Der Weg, der kollektiv zu diesen Zwecken eingeschlagen werden soll, ist der Weg der Autonomie, die die geeignete effizienteste Formel präsentiert, damit alle Stämme und alle Bewohner der Sahara, wo sie sich auch befinden mögen, erneut ihre Selbstbestimmung ausüben können. Der Sicherheitsrat und die internationale Gemeinschaft haben in der Tat die abstrakten und unanwendbaren Lösungen, die vorgängig vorgeschlagen wurden, ausgeschlossen, die die Besonderheiten der Region nicht in Rücksicht nahmen und die Natur des Konflikts ignorierten.

Mit vollem Recht hat der Sicherheitsrat in seinen diversen Komponenten in seiner Resolution 1754 die Entwicklung für die Inwerksetzung einer politischen gerechten und dauerhaften Lösung begrüßt und hat exklusiv die vom Marokko aufgebotenen Bemühungen als seriös und glaubwürdig qualifiziert. Wir sind also dazu aufgerufen in unseren Verhandlungen wie sie auch münden werden mögen, dass jede Partei und nicht nur Marokko ans Werk setzt, um aus dieser Initiative den Ausgangs- und -Mündigungspunkt dieses Prozesses der Verhandlungen zu machen, die durch die internationale Gemeinschaft und unter ihrer Schirmherrschaft initiiert wurden.

Darüber hinaus, wenn der Prozess der Verhandlungen in Gang gebracht wurde und wenn wir heute in dieser 3. Runde zusammengekommen ist, kommt der Verdient dafür dem Königreich Marokko zu.

Der Sicherheitsrat hat in seiner Resolution 1783 dieser Orientierung Bestätigung gegeben, in dem er die Parteien dazu aufgerufen hat, in ihren Verhandlungen die seit 2006 aufgebotenen Bemühungen in Rücksicht zu nehmen, in deutbarer Referenz auf die differenten Etappen der Ausarbeitung und der Vorbringung der marokkanischen Initiative.

Desgleichen, die Generalversammlung der vereinten Nationen hat eine gewichtige Evolution unternommen, in dem sie Licht auf ihr Bezugssystem gebracht hat, was die Selbstbestimmung in diesem Konflikt anbetrifft, und dies, in dem sie sich der vom Sicherheitsrat adoptierten neuen Annäherungsweise anschließt.

Andererseits, Marokko hat seinen demokratischen Marsch der Entwicklung fortgesetzt, wie wovon die Realisationen des Königreichs im Bereich der Konsolidierung des demokratischen Prozesses, der Organisation der legislativen Wahlen, die alle internationalen Beobachter die Glaubwürdigkeit und die Ordnungsmäßigkeit unterstrichen haben, oder auch die Mechanismen zur Garantie des Respekts der Menschenrechte und des Ausbaues der Ausübung der Freiheit im Rahmen des Rechts sowohl lokal als auch regional, bezeugen.

Parallel dazu, Marokko hat seine Bemühung für die Entwicklung seiner Provinzen von Sakiet Hamra und von Oued Eddahab vervielfältigt, somit seine Sahara in eine Azimutbaustelle der Konstruktion und der Entwicklung verwandelnd, in einer rigorosen und integrierten Demarche zur Garantie eines würdigen Lebens für alle Bewohner der Sahara.

Marokko wird sich nicht durch die Mystifizierungen, durch die Provozierungen und durch die Intrigen täuschen, die im Widerspruch mit einer geeigneten Atmosphäre der Verhandlungen stehen. Im Gegenteil, es wird die Bemühungen der nationalen Solidarität multiplizieren, die es vor drei Jahrzehnten angeschnitten hat, um die beste Entwicklung zum Profit der Saharaprovinzen sicher zu stellen.

Sehr geehrter Vertreter des Generalsekretärs der vereinten Nationen.

Meine Damen und Herren.

Marokko nimmt an dieser 3. Runde der Verhandlungen teil, vom Gutglauben animiert. Es streckt immer die Hand aus und proklamiert seinen Willen, die Logik des Dialogs und des Einvernehmens überwiegen zu lassen, um die Versöhnung unter Brüdern zu realisieren und um den Qualen unserer Familien in den Lagern von Tindouf im Süden Algeriens ein Ende zu setzen. Es beabsichtigt, dies zu erreichen über einen seriösen und über einen konstruktiven Geist.

Angesichts dieser Bereitwilligkeit, es notiert mit großer Bedauerung, dass die andere Partei auf ihre radikale und stehende Position weiter verharrt und dass sie sich an ihre wirkungslose und sterile Thesen festklammer, obgleich die internationale Gemeinschaft ihre Unanwendbarkeit anerkannt hat. Die andere Partei versucht eigensinnig, sie zum neuen Leben zu erwecken, zu dem einzigen Zweck, die Recherche nach einer politischen realistischen Beilegung zu behindern. Schlimmer noch, sie schwenkt die Option des Krieges weiter und stoßt die unakzeptierbare Bedrohung des Rückgriffs auf die bewaffnete Konfrontation aus.

All dem bewusst, Marokko, das sich in seinem Territorium befindet und das seines guten Rechts sicher ist, der internationalen Legalität gegenüber respektvoll und einer politischen Beilegung auf der Basis der Autonomie angebunden bleibend, lehnt diese starren Positionen und diese Provozierungen ab und betrachtet sie als eine Art der Flucht nach Vorne.

Diesanlässlich, wir erneuern unseren Aufruf zu der internationalen Gemeinschaft, um dieser Stellung ein Ende zu setzen, die im Widerspruch mit dem Prinzip der Verhandlung steht und die dem Willen der Organisation der vereinten Nationen entgegengeht, geeignete Bedingungen für eine seriöse Verhandlung zu schaffen.

Es steht uns frei, wie es der internationalen zukommt, die Frage nach dem Vorhandensein eines reellen Willen der Verhandlung bei den anderen Parteien aufzuwerfen, die bedrohen, zu den Waffen wieder zu greifen. Diese Agierungen konstituieren eine Ermutigung zu den subversiven Projekten, die darauf abzielen, aus unserer Region eine Base des Terrorismus und der illegalen Auswanderung, des Menschen –und Waffenhandels zu machen.

Solche Risiken würden fürchterliche Konsequenzen haben und würden keinem unserer fünf maghrebinischen Länder verschonen, die dennoch es nötig haben, sich ihrer Entwicklung zu widmen, ihre Bemühungen zu koordinieren, um ihre Sicherheit und ihre Stabilität zu garantieren und die Demokratie aufzubauen. In diesem Rahmen können wir den Terrorismus vorbeugen, nicht nur für unsere Völker, für die Region der Saharasahel, für Nordafrika, sondern auch für die westliche Seite Europas.
Zu denen, die über das Los unserer Brüder in den Lagern von Tindouf seit Jahrzehnten bestimmen, rufen wir auf dazu, die Vernunft überwiegen zu lassen und diese historische Gelegenheit nicht zu versäumen. Ihr Urwunsch, zu der freien Verwaltung ihrer Angelegenheiten im Rahmen einer breiten Demokratie, findet Erfüllung im Autonomieprojekt innerhalb eines neuen, demokratischen, vereinheitlichen, starken und aufblühenden Marokkos.

Wir laden sie auch dazu, die erforderliche Lehre aus der positiven Aufnahme zu ziehen, die mehr und mehr unsere marokkanische expatriierte Sahraouis, wo sie sich auch befinden mögen, der Autonomieinitiative reservieren, die ihnen alle Bedingungen einer völligen Bürgerschaft garantiert und ihnen ermöglicht, in der Würde zu leben und erneut mit ihren Familien zusammengeführt zu werden.

Wir nehmen diese Gelegenheit wahr, um uns dieser positiven und freiwilligen Reaktion zu beglückwünschen, die die nationale Einstimmigkeit konsolidiert und dem breiten internationalen Halt Bestätigung gibt, wovon die marokkanische Initiative profitiert. In demselben Geist und mit derselben Aufrichtigkeit, wir wenden uns Algerien zu, inmitten dieses Konflikts und seiner Entstehung, um es darum zu ersuchen, sich positiv in dem Prozess der politischen Verhandlungen zu implizieren. Der momentane historische Kontext zwingt uns auf, auf das Niveau unserer Völker hinaufzuhissen, um eine maghrebinische Union, fortschritt- und Wohlstandsträchtig, aufzubauen. Wir übernehmen auch die Aufgabe, den Erwartungen der internationalen Gemeinschaft gewachsen zu sein, die den Wunsch hegt, dass wir rasch zu einer demokratischen Konsenslösung gelangen.

Wir bestehen auch darauf, mit aller brüderlichen Aufrichtigkeit, unsere kategorische Ablehnung jegliches Versuchs zu äußern, der darauf abzielt, die Politik der vollendeten Tatsache aufzuzwingen oder die territoriale Integrität beziehungsweise seine Souveränität anzutasten, die nicht zum Opfer jeglichen Feilschens oder jeglicher Konzession fallen sollen. Marokko hat bereits seine Geschichte hindurch jeglichen Versuch gemeistert, der darauf abzielt, seine territoriale Integrität anzutasten und wird weder heute noch morgen eine jegliche vollendete Tatsache diesbezüglich akzeptieren. Desgleichen, bleibt es mobilisiert, um seine Souveränität und seine nationale Einheit zu wahren und um der gesamten Region die Risiken der Balkanisierung zu verschonen.

Diese Gefahren, zu guter Letzt, werden niemandem verschonen und werden in erster Linie die Jenigen heimsuchen, die sie zustande gebracht haben. Wir wenden uns Mauretanien zu, um ihm Ehre für seine Präsenz an der 3. Runde der Verhandlungen und für seine Rolle zu erweisen, die es spielt, um zu einer politischen Konsenslösung zu gelangen, die den Frieden und die Sicherheit in der Region garantiert und seiner Führung ermöglicht, die Energien seines Brudervolkes für die Schaffung eines geeigneten Klimas für die dauerhafte Entwicklung zu dränieren. Mauretanien ist Träger einer Weisheit, die seiner Präsenz hier einen Zusatzwert verleiht.

Es gibt dem Geist der Solidarität und der maghrebinischen Brüderlichkeit Bestätigung und trägt dazu bei, die Wette, die diese historische Gelegenheit anbietet, zu gewinnen.

Exzellenz, persönlicher Abgesandter des Generalsekretärs der Vereinten Nationen.

Meine Damen und Herren.

Die Region und die internationale Gemeinschaft folgen mit Interesse dieser 3. Runde und hegen die Hoffnung, dass sie dank Gottes und dank unserem gemeinsamen Willen, einen Wendpunkt konstituieren wird, der ermöglichen wird, sich in tiefe Verhandlungen zu engagieren, bezüglich der differenten Aspekte der politischen definitiven Konsenslösung entsprechend einer präzisen Tagesordnung und in einem klaren Horizont. Marokko ist bereitwillig, seine Initiative darzustellen und ihre Themen zu diskutieren, um zu beweisen, dass die Autonomie, auf repräsentative demokratische Organe fundiert, im Rahmen der Souveränität des Königreichs und seiner territorialen Integrität, den geeigneten Weg für die herbeierwünschte Beilegung konstituiert.

Desgleichen, Marokko ist der Ansicht, dass der Erfolg der Verhandlungen auf der Basis der Autonomieinitiative einen Sieg für die maghrebinischen Brudervölker konstituiert, die sich nach der Einheit, nach der gegenseitigen Ergänzung und nach der Integration sehnen. Tatsächlich, wir wollen, dass es dies ein Sieg für die menschlichen Werte und für die Idealen des Friedens, der Sicherheit, der Stabilität, der Demokratie, der Würde, der Menschenrechte, der Entwicklung, des Fortschritts und des Wohlstands sowie der friedlichen Beilegung des Konflikts sein wird.

In diesem Sinne ist dieser Sieg ein Sieg der universellen Werte der Organisation der vereinten Nationen, worunter Schirmherrschaft wir heute zusammengekommen sind. Schließlich ist er ein Sieg, der in die Richtung der Geschichte und unseres gemeinsamen Schicksals geht.

Marokko beabsichtigt, den Weg, den er erwählt hat, weiter einzuschlagen, den Weg des Friedens, der Einheit und der Entwicklung. Es wird somit vorwärts kommen dank der Mobilisierung seines Volkes und all seiner wirkenden Kräfte inbegriffen im Interesse der Stämme und der Bewohner unserer Sahara und zugunsten unseres Volkes und aller Bruder – und Freundesvölker.

Ich möchte, um damit abzuschließen, unseren Dank des Königreichs dem Generalsekretär der vereinten Nationen, Herrn Ban Ki-moon, dem stellvertretenden Generalsekretär  für politische Angelegenheiten, Herrn Lynn Pascoe, und dem persönlichen Abgesandten für die Sahara, Herrn Peter Van Walsum, all ihren nahe stehenden Kollaborateuren und Organen der vereinten Nationen und allen Bruder-  und Freundesländern ausrichten, die nicht aufgehört haben, ihren Beistand dem Prozess der Verhandlung und der Versöhnung zu leisten, mit dem Ziel, die Saharafrage aus der Sackgasse herauszubringen.

Die marokkanische Initiative für die Verhandlung eines Autonomiestatuts in der Sahararegion ist eine realistische und gerechte Lösung, die den Aspirationen unserer heutigen und zukünftigen Generationen entspricht. Ihr Objektiv liegt darin, als Katalysator zu dienen, um die Energien auf der nationalen, regionalen und internationalen Ebene zu dränieren, zugunsten der Demokratie, der Konsolidierung der Menschenrechte, der Realisation der Entwicklung und der Integration sowie der Garantie der Sicherheit und der Stabilität.

Diese definitive Lösung konstituiert eine Gage des Friedens und der Koexistenz zwischen den Völkern der Region, wozwischen brüderliche Bande bestehen entsprechend unserer gemeinsamen Vergangenheit. Die Geschichte vergisst nicht und vergibt nicht.

Dies ist die Orientierung, die das Königreich Marokko entschlossen befolgt. Wir rufen unsere Brüder dazu auf, sich uns anzuschließen, um ihr Leib und Konsistenz zu geben, in dem das Recht überwiegt, in dem man sich mit Geduld und Tapferkeit wappnet  und in dem man sich für den Triumph der Brüderlichkeit und des Friedens einsetzt. Wir raten ihnen zu, Alles auszuschließen, was im Stande ist, die Missstimmung und den Hass zu säen und die Spannungen sowie die Feindlichkeiten zu verschärfen. Unsere Brüder sind vollkommen fähig dazu, positiv veranlagt zu werden, soweit sie von guten Absichten und vom aufrichtigen Willen animiert sind.

 Wassalamou alaykoum wa rahmatoulah wa barakatouhou".

Quelle: CORCAS mit MAP

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