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Donnerstag, den 14. Nov 2019
 
 
 
Markante Ereignisse

Mexiko-Mit der Verabschiedung der Resolution 2494 zur marokkanischen Sahara bekräftigte der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen die Relevanz des von Marokko vorgeschlagenen Autonomieplans und bestätigte die wachsende Unterstützung für die territoriale Integrität des Königreichs, sagte der Präsident des Lateinamerikanischen Zentrums für Demokratiestudien, Antonio Yelpi.


Mit dieser Resolution widmet sich das Hauptentscheidungsgremium der Vereinten Nationen und damit die gesamte internationale Gemeinschaft der Vorrangstellung des Autonomieplans, um diesen künstlichen Konflikt beilegen zu können, und fordert alle Parteien dazu auf, eine realistische politische pragmatische und dauerhafte Lösung auf Kompromisswege zu erzielen, wonach das Königreich immer wieder strebt, bemerkte Herr Yelpi in einem Interview mit MAP.

Die Rückkehr zu einer zwölfmonatigen Verlängerung des Mandats der MINURSO zeige das Engagement des Sicherheitsrates zugunsten der Gelassenheit des politischen Prozesses und widerspreche dem Gedanken, dass eine kürzere Frist dazu dienen würde, Druck auszuüben, um eine Lösung für diesen Konflikt zu beschleunigen, der zu lange angedauert hat.

Als er zu den historischen Grundlagen der marokkanischen Sahara zurückkehrte, stellte Herr Yelpi, der auch Berater der Afrika-Latein-Stiftung ist, die historischen Bindungen in den Vordergrund, die die Stämme der Sahara und die Monarchie mit einander verbinden. In der Tat, dem Wissenschaftler zufolge, "sind die üblichen Verbindungen zwischen den Bevölkerungen des Südens und des Nordens so zahlreich, dass sie die Idee einer eindeutigen Identität in der Sahara absurd erscheinen lassen, wie die Front Polisario eine solche  Behauptung aufstellt."

Während der genannten Begegnung ging der Präsident des Lateinamerikanischen Zentrums detailliert auf die historische Realität der marokkanischen Sahara ein und stellte fest, dass "die tausendjährige Monarchie in den saharischen Provinzen immer als politische und spirituelle Autorität und nicht nur eine legitime Autorität für deren Bewohner wahrgenommen wurde".

Aus diesem Grund "ist es selbstverständlich, dass die kulturellen und sozialen Verbindungen zwischen Marokkanern aus dem Süden und denen aus dem Norden objektiv den offensichtlichen Realitäten aus der Geschichte sowie den sozialen Interaktionen entspringen", sagte er.

Der lateinamerikanische Wissenschaftler erklärte auch, dass "die in den Lagern von Tinduf  beschlagnahmten Bevölkerungsgruppen natürlich heimkehren wollen, aber die Milizen der Front Polisario stehen ihnen im Wege".

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