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Mittwoch, den 17. Jul 2019
 
 
 
Markante Ereignisse

Spanische und marokkanische Aktivisten der Zivilgesellschaft haben am Donnerstag, den 12. November, in Madrid, die tägliche Tortur, welche die sequestrierten Bevölkerungsgruppen in den Lagern von Tindouf im algerischen Territorium erleben und die Missbräuche seitens der Polisario angeprangert.


Die Situation in den Lagern ist unhaltbar, da die Polisario-Handlungen zur Korruption und zur Verzweiflung geführt haben, sagte der Präsident des Kanarisch-Sahraouischen Forums (FOCASA), Miguel Ortiz Asin, auf einer Pressekonferenz in der spanischen Hauptstadt.

Ortiz betonte, dass die Polisario-Führung, andernfalls unter den Bestellungen Algeriens, kein Interesse den Stimmen, die gegen die Unterdrückung in den Lagern von Tindouf sind, schenkt. Er beklagte auch die Hinterziehung durch die Polisario-Führer der internationalen humanitären Hilfe für die Lager von Tindouf, um das Leiden der Bevölkerung, welche gegen ihren Willen im algerischen Territorium festgehalten wird, zu lindern und den Mangel an Meinungsfreiheit in den Lagern sowie das Verschwindenlassen.

Polisario ist unter dem Befehl ihres Häuptlings Algerien ein Unternehmen geworden, das derzeit die Sahraouis in Tindouf zum Abdriften führt, sagte Ortiz. Daneben jedoch die erheblichen Fortschritte zu unterstreichen, die Marokko im Hinblick auf die Demokratie sowie im Hinblick auf die kontinuierliche Ausstrahlung des Königreichs auf der internationalen Ebene erzielt.

Für seinen Teil betonte Mbarek Enouihi, Präsident des Vereins "die Stimme der Sahara", die Spannung, die in den Lagern von Tindouf vorherrscht, aufgrund der Repression, welche Polisario ausübt, unter Hinweis auf die Repression im Jahr 2014, wo Demonstrationen und Ausschreitungen ausbrachen, die die Lager noch nie kannten.

Er sagte, die Proteste widerspiegeln den Willen der Bewohner dieser Lager, sich gegen die Diktatur und die Korruption der Separatisten zu revoltieren. Er schob hingegen der algerischen Armee die Schuld für den Mord an zwei jungen Sahraouis, nämlich Khatri Ould Hmada Ould Khandoud und Mohamed Ould Aaliin Bouih, zu.

Im gleichen Zusammenhang präsentierte Khadijatou Ahmed Mohamed, ein Opfer der Erpressungen der Polisario, ein ergreifendes Zeugnis über die systematischen Menschenrechtsverletzungen durch die Führer der Polisario gegen die Menschenrechte und insbesondere über den Leidensweg, den die Frauen erleiden.

Khadijatou sagte, sie war eine der Opfer dieser barbarischen Akte und stellte fest, dass viele Frauen Vergewaltigungen erleiden und Opfer der Ausbeutung in den Lagern von Tindouf in Algerien sind.

Sie fügte hinzu, dass Frauen, die Opfer sind, nicht einmal das Recht geltend machen dürfen, sich über Ungerechtigkeit zu beschweren, der Demütigung in diesen Lagern unterlagen und selbst in Gefängnisse hineingeworfen wurden.

Der Präsident des Vereins der durch Polisario Vermissten (APDP), Dahi Agaui, warnte vor der Verwechslung, die seitens Algeriens in der Zahl der Einwohner von Tindouf vorgenommen wird. Er sagte, Algerien weigert sich dazu, die Zahlen dieser Bevölkerung zu identifizieren, um weiterhin die internationale Hilfe zu erbetteln. Dahi Agaui wies darauf hin, dass die Lager von Tindouf der Schauplatz aller Arten vom Missbrauch und von Sonderrechten geworden sind und forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, zu intervenieren, um diese Situation zu beenden.

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