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Sonntag, den 24. Okt 2021
 
 
 
Fortsetzung

Belgrad–Algerien in seiner Eigenschaft als „echte verantwortliche Partei im Kreieren und in der Aufrechterhaltung des aus dem Boden gestampften regionalen Konflikts um die Frage der marokkanischen Sahara ist dazu aufgefordert, sich zur Gänze im Prozess der Rundtische in einem Geist des Realismus und des Kompromisses zu engagieren“, hat am Montag in Belgrad der Botschafter und permanenter Vertreter Marokkos bei den Vereinten Nationen, Omar Hilale, die Erklärung aufgestellt.


„Die Beteiligung Algeriens im politischen Prozess in seiner Eigenschaft als echte verantwortliche Partei im Kreieren und in der Aufrechterhaltung dieses regionalen Konflikts ist der alleinige Weg, zwecks dessen zu der erwünschten politischen Lösung zu gelangen“, bekräftigte Herr Hilale, welcher auf die provozierenden Äußerungen des algerischen Premierministers auf der hochrangigen Gedenkzeremonie des 60. Jahrestages der Bewegung der Blockfreien Staaten reagierte.

Algerien ist somit dazu „aufgerufen, seine historische Verantwortung zur Gänze zu übernehmen und die obsoleten und beerdigten Optionen von sich abzuwälzen  sowie sich zur Gänze im Prozess der Rundtische in einem Geist des Realismus und des Konsens zu engagieren“, unterstrich der Botschafter Hilale.  

Nach dem er hervorgehoben hat, dass die Vorbeugung der Konflikte und die  friedenstiftende Schlichtung der Konflikte der Eckpfeiler der Bewegung der Blockfreien Staaten bleibt, zwecks dessen sich den Herausforderungen des Friedens und der internationalen Sicherheit zu stellen, hat er beobachten  lassen, dass „sich das Königreich ausgehend von diesem Prinzip seit jeher für eine Beilegung auf friedlichem Wege des regionalen aus dem Boden gestampften Konflikts um die marokkanische Sahara unter der exklusiven Ägide der Vereinten Nationen und im vollen Respekt seiner territorialen Integrität und im Rahmen seiner nationalen Souveränität eingesetzt hat“.

Omar Hilale: l’autodétermination est un principe onusien et universel


In diesem Sinne erinnerte er daran, dass die einschlägigen Resolutionen des Sicherheitsrates einen Impuls dem politischen Prozess der Rundtische eingeflößt hat, zwecks dessen zu einer politischen realistischen pragmatischen dauerhaften Lösung zu gelangen, welche auf dem Kompromiss für diesen künstlichen Konflikt beruht, präzisierend, dass „die Autonomieinitiative im Rahmen der Souveränität und der territorialen Integrität Marokkos die einzige Lösung für diesen Konflikt bleibe“.

Darüber hinaus hat der Botschafter Hilale die ministerielle Konferenz der NAM „vor der humanitären katastrophalen Situation gewarnt, welche in den Lagern Tinduf überwiegt, wo Algerien seine internationalen Verantwortungen dieser Population gegenüber zu Gunsten einer separatistischen bewehrten Gruppe abgetreten hat, und dies im flagranten Verstoß gegen die Regeln des humanitären internationalen Rechts“.

Er hat in dieser Hinsicht die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, zu handeln, zwecks dessen das Gastland, im vorliegenden Fall Algerien, dazu zu zwingen, das Hochkommissariat für Flüchtlinge in die Lage zu versetzen, die Zählung und die Verzeichnung der Population der Lager Tinduf durchzuführen und der systematischen Hinterziehung der humanitären Beihilfe ein Ende zu bereiten, welche dieser in Beschlag genommenen Population seit mehr als 45 Jahren prädestiniert ist, und welche tagtäglich die schwerwiegendsten Verstöße gegen deren fundamentalen Rechte auf sich nimmt“.          

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